Powermat: Drahtlose Akkuladetechnik für iPhone und Co

Donnerstag, 25. Februar 2010 at 15:03 Uhr

Quelle: golem.de

Ein Powermat-fähiges Mobiltelefon lässt sich dann künftig aufladen, indem es auf eine passende Ladematte gelegt wird. Das zum Teil lästige Anstöpseln von Ladekabeln an das Handy entfällt damit.

Abgesehen davon das sich ein Benutzer mit dieser Lademöglichkeit irgendwelches teures Zubehör anschaffen muss um sein Gerät aufladen zu können, sehe ich keinen zusätzlichen Gewinn (ausser für den Hersteller des Powermat) darin mein Ladekabel gegen eine Ladeplatte zu tauschen.

Zudem führt diese Methode zu einem höheren Energieverbrauch, da diese Art der Induktion nur etwa einen Wirkungsgrad von 80% aufweisen kann. In Zeiten wo alles nach Energiesparen schreit, finde ich dies eine Energieverschwendung.

VW: Serienelektroauto kommt 2013

Freitag, 12. Februar 2010 at 16:26 Uhr

Quelle: golem.de

E-Up heißt das Elektroauto, ein neuer Kleinwagen. Es soll bei seiner Markteinführung 2013 gleich als Großserie herauskommen, so Hackenberg. Das E-Up ist keine Neuentwicklung, sondern basiert auf dem Up-Modell mit Verbrennungsmotor, das etwas angepasst wird. „Die Karosserie ist identisch mit den Benzin- und familienbetriebenen Up-Versionen, Abweichungen gibt es nur in der Bodenstruktur wegen der Unterbringung der Batterie.“

Ich denke, dass VW kein grosses Interesse daran hat ein echte Elektrofahrzeug auf den Markt zu bringen. Ein umgebauter Benziner macht noch lange kein gutes Elektrofahrzeug aus. Und dann erst 2013, da hätte ich diesem Konzern schon etwas mehr Innovation zugetraut.

Zunächst will VW mit einer Elektrovariante des Golf „Erkenntnisse mit dem Elektroantrieb sammeln“, sagt Hackenberg. Der Elektrogolf werde in Kleinserie gefertigt und an ausgesuchte Flottenkunden ausgeliefert. Einen Verkauf von Elektroautos an Endkunden hält er zum jetzigen Zeitpunkt für verfrüht. „Angesichts der neuen Technik und der hohen Preise für die Batterien halten wir das für riskant. Das Schlimmste wäre, wenn die Technik nicht funktioniert. Das wollen wir auf keinen Fall mit unserer Marke verbinden.“

Ja wie viele „Erkenntnis“ – Studien braucht ihr denn noch?
Die Koreaner, Japaner und die Franzosen werden bei den Elektrofahrzeugen wohl das Rennen machen.

Trotz der aktuellen Begeisterung für Elektromobilität glaubt der VW-Entwicklungschef an eine eher schleppende Einführung der Elektroautos. „Bei den Elektroautos rechne ich 2020 mit einem Anteil von 1,5 Prozent bis 2 Prozent bei Neuzulassungen.“ Bei 3,5 Millionen Neuzulassungen sind das etwa 52.000 bis 70.000 Autos.

Darum ist es umso wichtiger, dass die Elektrofahrzeuge vom Design her nicht wie Enten auf Rädern daher kommen. VW habt es in der Hand „ansprechende“ Fahrzeuge zu gestalten.

Geothermie: Winterthur startet Machbarkeitsstudie

Montag, 9. November 2009 at 13:08 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Nutzung der tiefen Geothermie wäre ein bedeutender Beitrag zur langfristigen Sicherung des Wärme- und Strombedarfs Winterthurs, heisst es weiter. Zudem würde auch die Abhängigkeit von Drittlieferanten verringert.

Etwas weiter ist man in Sachen Geothermie in der Stadt Zürich. Im Triemli-Quartier startet demnächst eine geologische Erkundungsbohrung. Sie klärt die Möglichkeiten der Wärmegewinnung ab.

Für so ein kleines Land wie die Schweiz ist es beachtlich, dass sie im Internationalen Geothermie-Wärme-Nutzungs Vergleich doch auf Platz 9 liegt.

Weiter so, wir sind auf dem richtigen Weg und am 29.11.09 für den Objektkredit von 19.89 Mio. auf 38.7 Mio. Franken für Geothermienutzung im Triemli-Quartier mit einem „JA“ stimmen.

Ungeschützt trotz Überzieher

Dienstag, 14. Juli 2009 at 17:46 Uhr

Quelle: Spiegel.de

<Ironie>
Nein, es geht hier nicht um Kondome oder die Folgen eines unsachgemässen Gebrauchs dessen, sondern um RFID Chips in Pässen.
Man(n) steht zwar auch hier ohne Hosen da, mit dem kleinen Unterschied: Man merkt es nicht einmal. Reflexartig könnte man jetzt erwidern, dass es ja nicht zu verstecken gäbe, schliesslich kann ja das Wissen um den eigenen Namen, die Adresse und das Geburtsdatum kein Grund sein gleich in Panik zu verfallen.
Sich auf der Strasse zu entblössen und allen Passanten die vorbei gehen sein „Gemäch“ zu zeigen, lösst bei dem Entblössten ja auch kein Unbehagen aus, denn alle wussten ja schon vorher das man(n) bestückt sein muss. Also, warum es nicht gleich zeigen?
</ Ironie>

Wenn man aber dennoch verhindern wolle, dass die Daten ausgelesen werden können, solle man den maschinenlesbaren Ausweis doch einfach in einer Schutzhülle verstauen, die etwaige Abstrahlungen verhindere.
[…]
Wer die Hülle knickt kann die Sicherheit knicken
Genau dieser Aussage aber widersprechen Forschungsergebnisse der University of Washington und der RSA Laboratories. Die haben bereits vergangenes Jahr bestätigt, dass sich auch derart umhüllte Ausweise und Führerscheine drahtlos auslesen lassen, wenn die Schutzhülle ein wenig verschrumpelt und verknickt ist. Nur wenn die Hülle in tadellosem Zustand ist, verhindere sie Ausleseversuche leidlich gut, zumindest auf große Entfernung. Wird das Lesegerät aber bis auf etwa einem halben Meter an den Ausweis angenähert, schütze auch eine intakte Hülle nicht mehr.
[…]
Und an Techniken, welche die Reichweite von RFID-Chips erweitern können, wird auch schon geforscht. Mit einem System namens STAR wollen die Entwickler der Firma Mojix aus Los Angeles RFID-Chips bald aus Entfernungen von bis zu 200 Metern auslesen können – ein Albtraum für Datenschützer.

Ich glaube ich melde mich bei der Piratenpartei Schweiz an.

LiquidLEDs

Dienstag, 9. Juni 2009 at 11:40 Uhr

Heute habe ich mir bei Brack eine LiquidLED bestellt um diesen neuen Leuchtkörper in meiner Wohnung auszuprobieren. Die Leistungsdaten sprechen definitiv für sich und die LiquidLED wird der Energisparlampe in Puncto Energieverbrauch und Umweltbelastung den Rang ablaufen.

Aus liquid-led.de

* Ungiftige und unschädliche, die Umwelt nicht belastende Kühlflüssigkeit
* Extrem lange Lebensdauer der Liquid-LED von ca. 40.000 Betriebsstunden
(das entspricht 15 Jahre Lebensdauer bei täglich 7 Std. Brenndauer)
* Nur 55°C Lampentemperatur — ideal auch für Möbeleinbau
* Dimmbar ohne Farbverschiebung, Direktbetrieb an 230 V, beliebig viele Schaltzyklen
* Keine IR- und UV-Strahlung

Eine Leuchtkraft Verminderung meiner bestehenden Energiesparlampen, welche inzwischen seit zwei Jahren im Einsatz sind, habe ich auch schon feststellen müssen. Sollten sich die Versprechungen der LiquidLED bewahrheiten, so sind CHF 34.- pro Leuchtkörper eine sehr gute Investition. Morgen soll das Paket von Brack kommen…

liquidleds

Information: liquid-leds.ch, liquid-led.de

Wie sicher wären neue AKW?

Samstag, 9. Mai 2009 at 22:50 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

«Es gibt keine Energie zum Nulltarif», sagt Horst-Michael Prasser, ETH-Professor für Kernenergiesysteme. Jeder Schritt von der Gewinnung des Urans über den Betrieb eines Kernkraftwerkes bis zur Endlagerung berge gewisse Risiken. Aber auch erneuerbare Energien seien mit schädlichen Umwelteinflüssen verbunden – nur werde das von den Gegnern der Kernenergie kaum je erwähnt. So sei etwa die Gewinnung von Kupfer für Windgeneratoren und Solarzellen ebenfalls mit Bergbau verbunden. «Vergleicht man die Gesundheits- und Umweltbelastung der verschiedenen Energieproduktionsarten, schneidet die Kernenergie sehr gut ab.» Nur die wenigsten wüssten, dass bei der Herstellung von Solarzellen giftiger Sondermüll entstehe, der bereits heute unter Tag entsorgt werden müsse.

Natürlich gibt es keine Energie zum Nulltarif, dies wurde auch gar nicht gefordert. Der Versuch die Kernenergie mittels verschiedenen „Energieproduktionsarten“ schön zu reden ist „green washing“, denn in der Gesamtbilanz – und die ist eigentlich relevant – schneidet die Atomkraft miserabel ab. Zudem finde ich es problematisch von giftigem Sondermüll in der Solarproduktion zu sprechen und dabei die Wiederaufbereitung und Entsorgung von nuklearen Brennelementen mit keinem Satz zu erwähnen.

Es müssen Wege und Möglichkeiten gefunden werden alternative Energieträger effizienter und umweltfreundlicher zu machen, ganz klar. Hingegen auf eine Technologie zu setzen die einen endlichen Rohstoff für den Betrieb benötigt – von den anderen Risiken mal ganz abgesehen – darf wirklich nicht mehr unser vorrangiges Ziel in der heutigen Zeit sein.

Bakom: Passleser lässt sich aus 500 Metern anzapfen

Montag, 4. Mai 2009 at 0:06 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Für die Fachleute ist der Fall klar: «Bei beiden Geräten kann das Signal mit einfachen Mitteln beim normalen Lesevorgang mitgehört werden.» Der Befund lässt aufhorchen. Denn er stammt nicht aus der Abstimmungspropaganda gegen den biometrischen Pass, sondern aus einem offiziellen Bericht des Bundesamts für Kommunikation (Bakom).

Paradoxerweise ist mein jetziger Pass besser gegen Manipulation geschützt als der zukünftige biometrische Pass. Zudem identifiziere ich heute auch die Person welche meinen Pass z.B. am Flughafen kontrolliert.

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) warnt davor, den biometrischen Pass ohne Schutzhülle aufzubewahren. Grund: Es hat nachgewiesen, dass sich der Pass aus Distanz heimlich lesen lässt – auch wenn dieser zugeklappt in der Handtasche liegt.

Ist eine logische Schlussfolgerung…

Diese Basic Access Control verhindere, dass sich die Daten beim Vorbeigehen ausspionieren liessen. Tatsächlich sagt auch das Bakom, dass es dafür «die Daten zur Generierung des Schlüssels» brauche. Will jemand noch dazu an die Fingerabdrücke herankommen, muss er einen weiteren Sicherheitscode knacken, über den nur Schweizer Behörden verfügen. Balmer: «Wer genug Zeit hat, kann alle Schlüssel ausprobieren. Das dauert aber bis 300 Jahre.»

Hier wird versucht dem Bürger Sand in die Augen zu streuen:

– Der Schlüssel muss an jedem Zollamt, die den E-Pass auslesen wollen, verfügbar sein. Da der Pass Inhaber kein Kennwort eingeben muss, um die Daten bei einer Kontrolle sichtbar zu machen, ist dieser „Schlüssel“ nicht geheim und Missbrauch ist vorprogrammiert.

– Die Lesegeräte könnten gestohlen oder manipuliert werden, dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Passfälscher.

– Die Grund für die Einführung des E-Pass ist der Kampf gegen den Terrorismus. Zur Erinnerung: Die 9/11 Attentäter hatten alle einen gültigen Ausweis.

Das Fedpol zieht jetzt Konsequenzen aus dem brisanten Bericht: Es will vor der Einführung des neuen Passes die Lesegeräte mit Filtern nachrüsten. Damit setzt es Empfehlungen des Bakom um. Dieses legte dem Fedpol dringend nahe, die Passleser besser abzuschirmen und darin Netzfilter einzubauen, damit das Mitlesen aus der Luft und übers Stromnetz erschwert wird. «Damit macht die Schweiz mehr, als die für elektronische Geräte anzuwendenden Normen verlangen», heisst es beim EJPD. Andere Warnungen des Bakom schlägt es dagegen in den Wind.

Toll! Diese „Normen“ erhöhen die Glaubwürdigkeit derjenigen, die den biometrischen Pass als sicher propagandieren, ungemein!

txtr – Der iPod unter den E-Book Readern

Donnerstag, 29. Januar 2009 at 13:20 Uhr

Schon wollte ich mir den iRex iLiad auf justread.de bestellen, als ich im Web über den unscheinbaren Namen txtr gestolpert bin. Mein erster Gedanke beim Anblick des Produkt Bildes war: „Design Studie!“ Dann lass ich die Spezifikation dazu und entdeckte das Release Datum: Q4 2009. Dann kam mir ein zweiter Gedanke: „Vaporware!„.

Sollte das Deutsche Start-Up Unternehmen txtr den gleichnamigen txtr E-Book Reader tatsächlich auf den Markt werfen, so könnte sich dieses Gerät zu einem iPod unter den E-Book Readern entwickeln.

Ich lese sehr viel und wünsche mir nichts sehnlicher, – neben der Lösung des Energieproblems und dem obligatorischen Weltfrieden natürlich – als das die Zeitungsverlage endlich ihren Content voll umfänglich und ohne Hindernisse auch in elektronischer Form dem Kunde zur Verfügung stellen. Die Tageszeitung am Morgen bequem auf dem E-Book lesen zu können spart nicht nur Ressourcen sondern macht sich bei einem Medium, welches nach 24 Stunden an Aktualität einbüsst, auch Sinn.

Gutenberg würde heute ein E-Book kaufen…

Technical specifications

Main features
* eInk Vizplex 6″ display at 600×800 pixels
* Freescale CPU 532MHz
* capacitive slider interface
* next generation Epson display controller
* Linux kernel
* integrated 3D accelerometer for automatic orientation detection
* full integration with txtr online community platform

Power
* eInk-optimized power management system
* Li-Ion battery
* charged via USB

Memory
* 64MB SDRAM onboard
* MicroSD memory card slot
* 8GB MicroSD card included

Communication
* internal 3G/GPRS modem
* USB 2.0 cable connection
* Bluetooth 2.1 for audio, external keyboard and future enhancements
* WiFi
* low power 2.4GHz near range communication

The txtr reader will go beyond the feature set of competing devices: We have combined the newest eInk technology with a completely new system architecture and the fastest user interface.

* High-res eInk display, looking like printed paper even in bright sunlight
* Advanced power management technology for a battery life that is measured in weeks rather than hours
* Responsive and friendly user interface for easy navigation of large amounts of text
* Built-in 3G/GPRS connectivity for true mobility
* Bluetooth, WiFi and USB port for local connectivity
* Designed for tight integration with txtr.com
* On-device bookstore
* Broad document support: PDF, HTML, Office, ePub and more
* Open software architecture: Developer API and support for on-device 3rd party applications

Release is planned for the third quarter of 2009.

txtr

Nachtrag vom 01.02.09:
Das auf den 9 Februar angekündigte Kindle 2 von Amazons sieht zumindest besser aus als sein Vorgänger, sollten denn die extrem schlechten Fotos auch das Kindle 2 darstellen.

Jobs bestätigt iPhone-Hintertür

Dienstag, 12. August 2008 at 13:40 Uhr

Quelle: Spiegel.de

„Hoffentlich müssen wir diesen Hebel niemals umlegen“, sagte Jobs dem „Wall Street Journal“, „aber es wäre unverantwortlich, so einen Hebel nicht zu haben“.

Hoffentlich werden sie diesen Hebel nie umlegen.

Tja, das iPhone kommt für mich schon mal nicht in Frage.
Man macht es mir ja so einfach…

Masdar-City

Montag, 11. Februar 2008 at 11:16 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Kein Kohlendioxid, kein Abfall, keine Autos: Das Emirat Abu Dhabi beginnt heute mit dem Bau der Öko-Stadt Masdar-City. 22 Milliarden Dollar lassen sich die Scheichs das Prestigeprojekt kosten, bereits im Jahr 2016 soll die grüne Polis in der Wüste bezugsbereit sein.

Die Scheichs aus dem Emirat gehen mit gutem Beispiel voran und setzen Dinge in die Praxis um wo andere noch debattieren.
Auch in der Schweiz haben wir die Möglichkeit aus dem Fundus der regenerativen Energie schöpfen zu können, wir sollten aber bei der Umsetzung noch ein wenig mutiger werden.

Das wäre doch mal ein Slogan für die SVP: „Unabhängige Schweiz durch regenerative Energie!“

geothermie.ch/
swissolar.ch/
minergie.ch
Minergie: Sunrise Tower, 8050 Zürich