Link des Tages – Global resources stock check

Sunday, 8. July 2012 at 20:37 Uhr

Quelle: BBC

Aufsteller des Tages: EU-Parlament stoppt Acta-Abkommen

Wednesday, 4. July 2012 at 22:11 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Wir bleiben wachsam, die Hydra hat viel Köpfe.

Mood-Meter zu den Abstimmungsergebnissen vom 17.06.2012

Sunday, 17. June 2012 at 20:17 Uhr

Mein persönlicher Mood-Meter zu den Abstimmungsergebnissen:

Revision des Verkehrsabgabegesetzes – 58,3% Ja 🙂
«Der Kunde ist König» – 70,7 Nein 🙁
Managed-Care – 76% Nein 🙁
Bauspar-Initiative – 68,9% Nein 🙂
Staatsverträge vor das Volk – 75,2 Nein 🙂
«Ja! Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse» – 82% Nein 🙂

Link des Tages – politnetz.ch

Wednesday, 30. May 2012 at 19:42 Uhr

Sehen wie unsere Volksvertreter abstimmen: politnetz.ch

Der Hafenkran kommt vor Gericht – Eiszeitkanone als Alternative?

Wednesday, 9. May 2012 at 16:11 Uhr

«Zürich Transit Maritim» spielt mit der Fantasie, dass es in Zürich einst einen Hafen gab, dessen Überreste jetzt ausgegraben werden. Tatsächlich war die Gegend vor 30 und 16 Millionen Jahren von Meer überdeckt, wovon im Boden die Schichten der unteren und oberen Meeresmolasse zeugen.

Das war doch um die Zeit des Miozän?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein Hafenkran diese Zeitperiode adäquat widerspiegelt.

Für den Club Maritim, ähh, Zürich Transit Maritim habe ich aber eine viel bessere Idee!
Wie wäre es mit einer 30 Meter hohen Schneekanone anstelle eines Hafenkrans?
Ich spiele mit der Fantasie, dass es in Zürich einst einen Gletscher gab. Tatsächlich war die Gegend während der letzten grossen Eiszeit mit Schnee und Eis überdeckt gewesen. Ich habe mir mit meinen bescheidenen Kenntnissen in der Grafikbearbeitung erlaubt, eine Visualisierung dieser “Eiszeitkanone”-Idee beizulegen:

Die Schneekanone würde natürlich nur 9 Monate beim Rathausplatz stehen. Einmal aufgestellt könnte die Schneekanone während den heissen Sommermonaten zwei mal täglich Schnee produzieren und den Bewohner von Zürich die Vorzüge der Eiszeit näher bringen.

Das Wasser für den Schnee könnte direkt aus der Limmat bezogen werden, denn Solarstrom stellt uns das EWZ kostenlos zur Verfügung. Somit erfüllt die Eiszeitkanone die strengen ökologischen Auflagen.

Auch der Tourismus würde von diesem “Höhepunkt des Kunstprojekts” profitieren (Bitte mit Zürich Tourismus absprechen), von den Erwähnung in den Tagesmedien sowie im Nebelspalter mal ganz zu schweigen.

Aufsteller des Tages – Schweiz wartet mit der Unterzeichnung des ACTA-Abkommens zu

Wednesday, 9. May 2012 at 13:14 Uhr

Quelle: admin.ch

Die Schweiz wartet mit der Unterzeichnung des ACTA-Abkommens vorerst zu, bis genügend Entscheidelemente für die Beurteilung des weiteren Vorgehens vorliegen. Dies hält der Bundesrat in einer Antwort auf ein Schreiben der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats fest.

Was vom heiligen Sonntag übrig bleibt

Wednesday, 9. May 2012 at 2:37 Uhr

Der Sonntag, der heilige Tag des Abendlandes ist im Begriff endgültig in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Seit geraumer Zeit nagt die Wirtschaft und der Kommerz am Heiligtum. Alle wollen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche konsumieren und Spass haben. Über Jahrhunderte hinweg zollte man dem heiligen Ruhetag Respekt, nun soll alles anders werden?

Als in den 90er die altehrwürdigen Hochheiligen durch die Lausebengel-Party-Generation zu Fall gebracht wurden, ahnte noch niemand mit dem Sakrileg, auch den Sonntag als Ruhetag abschaffen zu wollen. Aber genau dies wird gefordert: Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten, rund um die Uhr, wann immer es der Konsument wünscht, denn dieser ist schliesslich König.

Dagegen sind vor allem die Gewerkschaften, aber auch die SP, die in der flexiblen Ladenöffnungszeiten eine Benachteiligung für das Verkaufspersonal sieht. Andere sehen hauptsächlich keinen Bedarf für eine Liberalisierung und begründen ihre Ablehnung damit, man könne ja seine Besorgungen auch unter der Woche tätigen, frei nach dem Credo: Wenn ich es so mache, dann sollen es die Anderen auch so handhaben. Die Kirchenverbände und einige Parteien sehen den “Familientag” und das “Christentum” in Gefahr und sind daher auch dagegen – Tradition verpflichtet eben.

Lasst uns zusammen ein Gedankenexperiment machen. Es findet an einem Sonntag statt, in einer Welt, wo der Sonntag noch Sonntag sein kann, heilig und unantastbar, arbeitsfrei für alle und jeden. Auch für unsere Protagonisten: Die Familie Meier aus Zürich.

  • 9:15 Der kleine Karl kommt in das Schlafzimmer seiner Eltern und weckt diese. Sie haben verschlafen. Der elektrische Radiowecker hat keinen Strom, denn dieser ist in der Nacht ausgefallen und das EWZ arbeitet erst wieder am Montag.
  • 9.35 Die Dusche funktioniert nicht, ein Rohrleitungsbruch in Altstetten lässt das Wasser an der falschen Stelle sprudeln. Ab Montag wird sich jemand darum kümmern.
  • 9:55 Frau Meier hat ein paar Knäckebrot von letzter Woche aufgetischt. Da sie gestern vergessen hat einen Butterzopf im Coop einzukaufen und heute keine Bäckerei geöffnet hat, fällt das Frühstück ein wenig karg aus.
  • 10:30 Klein Karl würde heute gerne in den Zoo gehen. Frau Meier erklärt ihm dass der Zoo heute geschlossen hat, denn auch die Zoo-Angestellten haben Familie und wollen den Sonntag gemeinsam was unternehmen. Dann möchte Karl halt ins Kino gehen, aber Mama Meier muss ihn wieder enttäuschen. An einen Fussballmatch würde Herr Meier an einem Sonntag auch gerne mal gehen, aber niemand arbeitet im Stadion. Die Stadion-Mitarbeiter haben alle auch… ja, ihr wisst schon.
  • 11:17 Die Familie ist gemeinsam am spazieren, einen Ausflug mit dem Zug an den Rigi geht nicht, da keine Züge fahren. Es ist richtig friedlich. Auch keine Autos auf den Strassen, denn seit die Polizei am Sonntag ihren Dienst eingestellt hat, wurde das Autofahren an diesem Tag verboten. Diese Massnahme wurde verabschiedet um den Bürger optimal zu schützen, denn bei einem Unfall wäre weder die Sanität noch die Polizei vor Ort, was Menschenleben kosten könnte. Auch sonst hört oder sieht man keinen Verkehr, keine lauten Flugzeuge, keine Schiffe, alles ruhig, so richtig erholsam.
  • 13:00 Klein Karl möchte gerne ein Eis…
  • 13:15 Frau Meier würde gerne die neue Vogue kaufen…
  • 13:50 Herr Meier hat Lust auf ein kaltes Bier…
  • 14:19 Die Familie ist bei Freunden, die haben Strom und fliessendes Wasser. Herr Meier duscht rasch, Frau Meier hat sich auf dem Sofa aus Langeweile schlafen gelegt und klein Karl schaut sich das Testbild von SF auf dem Fernseher an. Auch die Leute von Schweizer Fernsehen haben Familie.
  • 18:00 Ein ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Familie Meier ist nun wieder zuhause. Frau Meier überlegt sich was sie tun würde, wenn an einem Sonntag der Wohnungsschlüssel verloren ginge…
  • 20:24: Bedingt durch den Stromausfall geht die ganze Familie ins Bett als die Sonne hinter dem Horizont untergeht.
  • 20:36 Frau Meier flüstert ihrem Mann ins Ohr: “Schatz, lasst uns nächste Woche mal in die Berge fahren”. “Montag bis Freitag arbeite ich bis 18 Uhr und am Samstag kommt deine Mutter zu Besuch”, antwortet Herr Meier. “Gut, dann machen wir den Ausflug eben am Sonntag… schlafe gut mein Schatz.”
  • Zugegeben das Gedankenexperiment ist ein wenig extrem, aber letztendlich nur Konsequent. Warum muss an einem Sonntag ein Museum, Kino, das Alpamare, ein Bergrestaurant oder die Schalterhalle der SBB geöffnet sein? Wer befördert die Menschenmassen von A nach B an diesem Tag? Warum ist es wichtig an einem Sonntag einen Ausflug in die Berge machen zu müssen? Man könnte dafür den Samstag nehmen – nach dem obligaten Einkaufen wäre dafür immer noch genug Zeit übrig. Warum sollte man an einem Sonntag ein Fussballspiel oder ein Konzert sehen müssen?

    Ich möchte das Geschrei hören, wenn Dinge wie das Reisen mit dem Zug oder ein Glas Wein trinken im Restaurant nicht mehr möglich sind, nur weil der Wochentag ein Sonntag ist. Bevor uns jemand sagt wie der Einzelne sein Tagesablauf zu organisieren hat und welche Bedürfnisse “Sonntagskonform” sind, wäre eine Bestandsaufnahme im eigenen “Gärtli” angebracht. In der heutigen säkularen Gesellschaft ist ein verordneter Ruhetag mit Einschränkungen aus religiösen und traditionellen Motiven nicht mehr vertretbar. Wer am Sonntag in die Kirche gehen will, mit der Familie etwas unternehmen möchte, oder den Wocheneinkauf im Coop besorgt, sollte dies tun können – wie an einem anderen Tag auch.

    Da es genug Menschen gibt die am Sonntag arbeiten wollen, gibt es hier nicht mehr Probleme als wenn man an einem Donnerstag arbeiten müsste. Der Anreiz mag die bessere Bezahlung sein – die übrigens beibehalten werden muss – aber auch die Flexibilität auf Teilzeitangestellte ausweichen zu können, die ihrerseits gerne am Wochenende oder zu Randstunden arbeiten wollen.

    BTW: Der Abstimmungssonntag wird übrigens ab sofort auf den Samstag verlegt. Ihr wisst schon: Familien und so…

    Ein Koran in jedem deutschen Haushalt

    Monday, 9. April 2012 at 15:24 Uhr

    Quelle: welt.de

    Ibrahim Abou Nagie wirkt nicht gerade wie der Inbegriff eines islamistischen Hasspredigers. Der Kölner Geschäftsmann mit palästinensischen Wurzeln ist meist westlich gekleidet, mit Hemd oder Poloshirt, darüber ein helles Sakko. Der Bart des 47-Jährigen ist gestutzt, wenn er predigt, spricht er leise und bedächtig.

    Alles in allem ist Ibrahim Abou Nagie kein Islamist von der Optik eines Pierre Vogel. Und dennoch stuft ihn der Verfassungsschutz als einen gefährlichen Mann ein. Der gebürtige Palästinenser gilt als einer der einflussreichsten Prediger des Salafismus, jener radikalen Islam-Strömung die als Sprungbrett in den islamistischen Terrorismus gilt. Wer nicht an Allah und seinen Propheten glaubt, landet nach dem Tod direkt in der Hölle, so die Kernbotschaft der salafitischen Prediger.

    Derzeit aber ist Ibrahim Abou Nagie weniger nach Predigen zumute. Er hat viel zu tun, denn er hat Großes vor. Abou Nagie will das deutsche Volk vor dem ewigen Höllenfeuer retten. Alle Nicht-Muslime des Landes sollen zum Islam konvertieren, zum einzig wahren Glauben an Allah und seinen Propheten. Aus Ungläubigen sollen Glaubensbrüder und Schwestern werden.

    Interessanterweise will der umtriebige Ibrahim Abou Nagie auch nur die Seelen vor dem ewigen Höllenfeuer retten, ein Feuer, welches den Christen eigentlich bekannt sein müsste, werden doch Anders- oder Ungläubige im Christentum ebenfalls mit der Hölle bestraft.

    Deutsche Sicherheitsbehörden sehen in dem derzeit laufenden Koran-Projekt allerdings weniger einen selbstlosen Einsatz für spirituelle Rettung. “Lies!” sei viel mehr ein Rekrutierungswerkzeug der Fundamentalisten, heißt es aus Sicherheitskreisen.

    Ist es nicht immer ein Rekrutierungswerkzeug? Bei der Bibel haben die meisten gläubigen Menschen einen blinden Fleck wenn es um den Inhalt der Schrift und seinen Kontext geht.

    Zwar wird nicht jeder, der einen Koran mit nach Hause nimmt, auch zum Islam konvertieren, und nicht jeder, der konvertiert, wird automatisch Extremist und wünscht sich einen Taliban-Staat mit Scharia-Gesetzen. Doch mit Abou Nagies Koran-Projekt wächst der Nährboden für extremistisches Gedankengut. Die Gefahr derer, die in ihrem religiösen Eifer zu militanten Fanatikern werden, steigt.

    Zwar wird nicht jeder, der eine Bibel mit nach Hause nimmt, auch zum Christentum konvertieren, und nicht jeder, der konvertiert, wird automatisch Extremist und wünscht sich einen Gottes-Staat mit Gottes-Gesetzen.

    Ginge es nach der katholischen Kirche, so würden wir immer noch im tiefen Mittelalter verharren und ich könnte diese Zeilen hier nicht schreiben, denn man hätte mich schon lange auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Gesellschaft lässt es nicht zu, das ein paar Wahnsinnige über unser Leben bestimmen, die Kirche würde diesen Umstand wieder ändern, hätte sie nur die Macht und die Gelegenheit dazu. Das die Kirche heute eher einen Schmuse-Kurs fährt ist der Aufklärung zu verdanken und der Trennung zwischen Staat und Religion.

    Ob der Plan der Salafisten – einen Gottesstaat aufbauen zu wollen – aufgeht, lässt sich mit der folgenden Frage an die Gesellschaft beantworten:

    Könnte die katholische Kirche bei uns heute einen Gottesstaat aufbauen?

    Kirchensteuer für Firmen soll abgeschafft werden

    Monday, 19. March 2012 at 21:09 Uhr

    Die Jungfreisinnigen wollen Firmen von der Kirchensteuer befreien und sofort ist bei den Gläubigen der Teufel los.

    Es werden Argumente ins Felde geführt, dass ohne die Firmen-Kirchensteuer, 100 Millionen Franken fehlen würden, was einen Abbau der sozialen Diensten bei den Kirchen zur Folge hätte. Das der Steuerzahler in diesem Fall für den fehlenden Betrag aufkommen müsste, scheint dann nur noch die logische Konsequenz zu sein.

    Von der Kirchensteuern wird sowieso nur ein kleiner Prozentsatz überhaupt für Wohltätige Zwecke verwendet, Schätzungen gehen von 5 – 20 Prozent des Betrages aus welche die Kirche dafür einsetzt. Der Rest wird für Löhne und Unterhalt der Liegenschaften verwendet. Geht es primär um einen Solidaritätsbeitrag den eine Firma zahlen sollte, dann muss entweder der Staat das Geld erhalten und gemäss Bürgerauftrag einsetzen, oder mindestens der Verwendungszweck sollte frei Wählbar sein. Eine seriöse gemeinnützige Organisation setzt zudem auch mehr als 20 Prozent ihrer Beiträge für wohltätige Zwecke ein…

    Der Verwendungszweck der Kirchensteuer ist bekanntermassen an die theologische Doktrin der Kirche gebunden, ein Mitspracherecht gibt es nicht und widerspricht dem demokratischen und säkularem Grundverständnis in unserer Gesellschaft. Eine Firma ist eine Institution, ein Konstrukt mit der Aufgabe Gewinn zu erwirtschaften, ob einem der Gedanke gefällt oder nicht. Die sozialen Verpflichtungen werden überdies mit den Steuern abgegolten, welche die Firmen dem Staat alljährlich überweisen muss. Zudem können nur Personen einer Religionsgemeinschaft angehören. Eine Firma kann am Sonntag weder am Gottesdienst teilnehmen, noch kann ihr die Beichte abgenommen werden.

    Die Kirchen sollen sich das Geld direkt über das Portemonnaie der Gläubigen holen, frei nach dem Gleichheitsgesetz, denn diesen Weg müssen die anderen Religionsgemeinschaften wie: Muslime, Sikhs, Juden, oder die Scientologen auch gehen.

    «Beznau ist Weltklasse»

    Sunday, 11. March 2012 at 12:39 Uhr

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Nach dem Gerichtsurteil gegen das AKW Mühleberg nehmen rot-grüne Politiker Beznau ins Visier. Die Betreiberin Axpo bezeichnet dieses nun als «absolut sicher» und «Weltklasse».

    Es scheint so, als hätte die Axpo inzwischen elegant das Restrisiko abgeschafft. Anders kann ich mir den Ausdruck “absolut sicher” im Zusammenhang mit einem AKW nicht erklären.
    Ein absolut sicheres, Weltklasse Atomkraftwerk müsste sich doch recht einfach gegen jedes Ereignis versichern lassen können, oder nicht?

    «Eine Befristung hat grosse Nachteile», begründet Karrer. «Man würde sich, je näher das Ende der Frist rückt, immer mehr überlegen, ob man überhaupt noch in dieses Kraftwerk investieren soll. Das ist für die Sicherheitsphilosophie nicht optimal.»

    Sagt uns hier der Herr Karrer, dass auch er die Sicherheit eines AKW’s vernachlässigen würde, sollten seine Atomkraftwerke keine unbefristeten Laufzeiten erhalten? Das Ganze hört sich für mich im besten Fall als Quengelei an, eher aber als einen Droh- und Erpressungsversuch…