Archiv der Kategorie: Bit & Byte

EU-Abgeordnete planen Internet-Kontrollpakt

Quelle: Spiegel.de

Hier sollen Internetprovider demnächst überwachen, wer illegale Kopien zieht. Eine Behörde soll zum dritten Mal ertappte Copyright-Sünder dann vom Netz abklemmen.

Schon mal was von AES, Blowfish oder allgemein was von Kryptographie gehört?

Warum ist der Internet-Kontrollpakt nur Augenwischerei?
– Der Benutzer bezieht seinen „Content“ einfach verschlüsselt von A nach B.
– Dienste und Protokolle sind nicht zwingend an bestimmte Ports gebunden.
– Das scannen und analysieren der Daten in Echtzeit, seitens der Provider, wird nicht realisierbar sein.

Aber es ist ja erst Montag…

Software-Anbieter sperren Crack-Software

Quelle: NZZ Online

Aus der PCtipp Homepage:
Der Erwerb und Besitz von Umgehungstools ohne Erwerbszwecke und die Umgehung der wirksamen technischen Massnahmen zu gesetzlich erlaubten Verwendungen ist gestattet; das Bewerben, Anbieten, Verbreiten der Tools zur rechtlich geduldeten Umgehung jedoch nicht.

Eins, zwei Sly,
Sei ein wenig soft zu deinem Ei,
So setzt zusammen die beiden fetten Wort,
Frag Google nach dem Weg in die Karibik und bleibe ein Weilchen dort.

Bescheuerte Gesetze erfordern bescheuerte Massnahmen…

In zehn Jahren gibt es keine Zeitung mehr

Spiegel.de

Steve Ballmer, Chef des Software-Giganten Microsoft, gibt gedruckten Medien wenig Zukunftschancen. In zehn Jahren, prophezeit Ballmer, werde es keine Zeitungen und Magazine geben.

Jaja Steve, ist schon gut… Das wird schon wieder…

Ich mache auch mal eine Prophezeiung:
Es wird noch Zeitungen und Magazine geben wenn Microsoft nur noch in Geschichtsbüchern erwähnt wird.

SUISA senkt Gebühren für MP3 Player mit Flash Speicher

Quelle: inside-it.ch, SUISA

Alleine die Tatsache, dass die SUISA letzten September die Abgaben für Abspielgeräte mit eingebautem Flash Speicher höher als die der Festplatten Speicher taxiert hat, zeigt mir deutlich eine Lücke im Verständnis und der Logik in diesem System. Die rasante Entwicklung der Flash Speichergrösse in solchen Geräten war absehbar und wurde auch immer wieder betont.

Ich teile die Auffassung von blog.allmend.ch. Einen Preisnachlass von 75% ist zu begrüssen, dies es kann aber erst nur der Anfang gewesen sein. Zu bedenken gibt mir aber, dass die SUISA seinerzeit die hohen Abgaben für „angemessen“ hielt, obwohl sie schon damals wissen musste, welche Abgaben bei dem Kauf eines Gerätes mit 32GB Flash Speicher zu entrichten sind.

Ich dieser Hinsicht erwarte ich eine Kostentransparenz seitens der SUISA um diese Gebühren endlich verstehen zu können. Wir haben ja nichts zu verbergen, oder?

Herr Doktor, ich entbinde Sie von der Schweigepflicht

Das darf doch alles nicht wahr sein!

Quelle: Spiegel.de – NetzTicker

Google will zum Internet-Allheilmittel bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit und sonstigen Gebrechen werden: Mit „GoogleHealth“ steht ein neuer Service in den Startlöchern, mit dem Google die Krankenakte seines Kunden online aufbereitet. Im geschützten Webbereich sollen persönliche Gesundheitsdaten abgelegt werden – ein neuer Arzt kann so bei Eingabe eines Passwortes schnell Informationen über den Patienten erhalten.

Google hat diese Woche einen ersten Praxistest an einer Klinik im US-Bundesstaat Ohio gestartet, bei dem die Krankenakten von 1.500 bis 10.000 Patienten von Google eingelesen und virtuell aufbereitet werden. Die Akte enthält Details zu verschriebenen Medikamenten, Allergien und frühere Krankheiten sowie Behandlungen. In zahlreichen Blogs und bei flickr tauchten erste Screenshots auf.

Datenschützer sind – wie könnte es anders sein – entsetzt. Das meistgehörte Argument in Blogs und Diskussionsforen: Google wisse längst zuviel über seine Nutzer. Und die Betreiber der Supersuchmaschine können die Bedenken ihrer Kritiker vorerst noch nicht entkräften: Wie der Service entgültig aussehen wird, welche Sicherheitsmechanismen geplant sind und wann genau Google Health im Laufe des Jahres startet, das alles weiß man in Mountain View (Kalifornien) noch nicht.

US-Zöllner durchstöbern Laptops und Handys

In Schelm der jetzt gleich an Industriespionage denkt, schliesslich geht es nur um die Nationale Sicherheit.

Immerhin können die Terroristen jetzt schon mal keine Flugzeuge mehr in die Luft sprengen, da die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck auf 100ml begrenzt wurde.

Dieses Szenario könnte sich vielleicht bald an den Flughäfen abspielen:

Zoll: Guten Tag, haben Sie was in das Land einzuführen?
Passagier: Nein, ich bin auf Geschäftsreise.
Zoll: Aha, was haben Sie den da? Ist das etwa ein Notebook?
Passagier: Ähmm.. ja, das ist mein Notebook.
Zoll: Aufmachen!
Passagier: Gibt es ein Problem?
Zoll: Wie gross ist ihre Harddisk auf dem Notebook?
Passagier: 250 Gigabyte
Der Zöllner schaut den Passagier streng an und prüft nach dem Aufstarten des Notebook’s die Grösse der Festplatte.
Zoll: Sie haben Daten von 154 Gigabyte auf ihrem Notebook? Sind das ihre Daten? Haben Sie das Notebook mal aus der Hand gegeben?
Passagier: Was? Wie? Dies sind meine Daten und nein, ich benutze dieses Gerät alleine. Wo liegt das Problem?
Zoll: „Gemäss der Vorordnung FX-78-GH9 dürfen sie nur 100 Gigabyte an Daten pro Gerät in das Land einführen. Sie überschreiten dieses Limit um über 50%.
Passagier: Was?
Zoll: Ich werde ihre Daten beschlagnahmen und die Daten die zuviel auf der Festplatte sind, löschen.
Passagier: Löschen? Beschlagna… aber…
Der Zöllner nimmt ein externes Festplatten Laufwerk hervor und fängt an die Daten zu kopieren…
Zoll: Sie könnten auch das Notebook hier lassen, dann wäre dieses Problem auch aus der Welt geschaffen.
Passagier: Ich will aber nicht, dass Sie meine Daten kopieren, auch lasse ich das Notebook nicht hier, was soll das überhaupt und warum brauchen Sie meine Daten!!?

Der Zöllner schaut den Passagier leicht säuerlich an und meint: „Ja, haben Sie den etwas zu verbergen?“
Seine Hand gleitet zum roten Knopf mit der Aufschrift „Terror threat“ hinüber…