US-Zöllner durchstöbern Laptops und Handys

Montag, 11. Februar 2008 at 12:27 Uhr

In Schelm der jetzt gleich an Industriespionage denkt, schliesslich geht es nur um die Nationale Sicherheit.

Immerhin können die Terroristen jetzt schon mal keine Flugzeuge mehr in die Luft sprengen, da die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck auf 100ml begrenzt wurde.

Dieses Szenario könnte sich vielleicht bald an den Flughäfen abspielen:

Zoll: Guten Tag, haben Sie was in das Land einzuführen?
Passagier: Nein, ich bin auf Geschäftsreise.
Zoll: Aha, was haben Sie den da? Ist das etwa ein Notebook?
Passagier: Ähmm.. ja, das ist mein Notebook.
Zoll: Aufmachen!
Passagier: Gibt es ein Problem?
Zoll: Wie gross ist ihre Harddisk auf dem Notebook?
Passagier: 250 Gigabyte
Der Zöllner schaut den Passagier streng an und prüft nach dem Aufstarten des Notebook’s die Grösse der Festplatte.
Zoll: Sie haben Daten von 154 Gigabyte auf ihrem Notebook? Sind das ihre Daten? Haben Sie das Notebook mal aus der Hand gegeben?
Passagier: Was? Wie? Dies sind meine Daten und nein, ich benutze dieses Gerät alleine. Wo liegt das Problem?
Zoll: „Gemäss der Vorordnung FX-78-GH9 dürfen sie nur 100 Gigabyte an Daten pro Gerät in das Land einführen. Sie überschreiten dieses Limit um über 50%.
Passagier: Was?
Zoll: Ich werde ihre Daten beschlagnahmen und die Daten die zuviel auf der Festplatte sind, löschen.
Passagier: Löschen? Beschlagna… aber…
Der Zöllner nimmt ein externes Festplatten Laufwerk hervor und fängt an die Daten zu kopieren…
Zoll: Sie könnten auch das Notebook hier lassen, dann wäre dieses Problem auch aus der Welt geschaffen.
Passagier: Ich will aber nicht, dass Sie meine Daten kopieren, auch lasse ich das Notebook nicht hier, was soll das überhaupt und warum brauchen Sie meine Daten!!?

Der Zöllner schaut den Passagier leicht säuerlich an und meint: „Ja, haben Sie den etwas zu verbergen?“
Seine Hand gleitet zum roten Knopf mit der Aufschrift „Terror threat“ hinüber…

Kostenloser Musikdownload – Und der Kunde zahlt trotzdem gerne

Donnerstag, 11. Oktober 2007 at 17:18 Uhr

Tja, wenn man die Zeichen der Zeit nicht nur verschläft sondern sogar bis heute ignoriert…
Quelle: spiegel.de

Ein schlechtes Alibi

Montag, 8. Oktober 2007 at 15:26 Uhr

Beim durchstöbern im Netz bin ich auf eine Seite gestossen, welche sich auf das konstruieren von Alibis spezialisiert hat.

Lieber Inhaber der Seite alibi-beton.com
Für eine Dienstleistung wie du sie bewirbst und betreibst, empfehle ich dir einen Internet Auftritt, der Vertrauen und Seriösität vermittelt. Diese Seite, welche ich am 08. Oktober 2007 gefunden habe, erfüllt keines der beiden Kriterien.
Vielleicht hast du keine Zeit dich um eine adäquate Homepage zu kümmern oder dir fehlt einfach die Lust dazu. Dies kann ich nachvollziehen, da das erstellen solch einer Homepage häufig mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden ist.

An dieser Stelle möchte ich CMSimple empfehlen, welches dir mit minimalem Aufwand ermöglicht, eine sehr ansehnliche Homepage zu erstellen. Mit Templates, welche es zu tausende gibt, lässt sich deine Homepage in wenigen Minuten in eine „Business“ Plattform verwandeln.

Dies ist lediglich meine Meinung und sollte nur als Vorschlag dienen deine „Alibi“ Idee in ein gutes Licht zu rücken.
Ich wünsche dir alles Gute bei deinem Geschäft, vielleicht brauche ich mal deine Dienste. 🙂

Herzliche Grüsse,
Daniel Schurter

Photos:

Sunrise – Die Sonne geht jetzt in Farbe auf

Donnerstag, 4. Oktober 2007 at 13:06 Uhr

Was wurde im Vorfeld schon gelästert: „zu Farbig“, „neuer Auftritt der Gay Community?“, „Scacciapensieri lässt Grüssen!“, „Seit wann geht die Sonne von links nach rechts auf?“

Alle Unkenrufe nützten nichts, die Sunrise Homepage wurde in der Nacht auf den 4. Oktober in ein neues Gewand gekleidet. Der Schritt war sicherlich mutig und mag auf den ersten Blick irritieren, nach den ersten Minuten hingegen möchte ich nicht mehr zu der „blauen Phase“ zurück. Auch die neuen Verpackungen der Produkte haben Stil und sind sexy. Eine gewisse assoziierende Ähnlichkeit zu Apple lässt sich dabei nicht von der Hand weisen, ein Schelm wer dabei böses denkt 🙂

Private Musikdownloads – alles bleibt beim Alten

Mittwoch, 19. September 2007 at 19:35 Uhr

Wie auf heise.de nachzulesen war, hat sich der National -und Ständerat in der Frage des Musikdownloads, positiv für den uneingeschränkten privaten Gebrauch ausgesprochen. Damit wird auch indirekt der Status quo anerkannt, dass Menschen im Informationszeitalter jegliche Art von Inhalt barrierefrei konsumieren möchten.

Die Tatsache, dass das Umgehen eines Kopierschutzes zukünftig vielleicht verboten sein könnte, berührt mich persönlich nicht. Kopiergeschützte Medien aller Art wurden und werden auch in Zukunft von mir gemieden, da ich nicht nachvollziehen kann, warum ich für eine Kopie mehrmals bezahlen soll. Mit dieser pauschal Kriminalisierung des Kunden wird die Musik -/ Filmindustrie nur erreichen, dass die ehrlichen Kunden in Zukunft den Content direkt und ohne Kopierschutz aus einer Tauschbörse beziehen werden. Einzelne grosse Labels wie EMI haben inzwischen auch festgestellt, dass der Kunde sich nicht gerne an restriktive und proprietärer Systeme binden lässt, Atrac von Sony ist da nur ein Beispiel, welches auch aus diesem Grund nicht mehr weiterentwickelt wird.

Bleibt noch zu hoffen, dass die Content Industrie in dieser Frage das Tempo aufrecht erhält, denn innovative Ideen und clevere Geschäftsmodelle braucht das Land.

Freiherr von Gravenreuth – Ein Märchen

Donnerstag, 13. September 2007 at 18:38 Uhr

Es begab sich, dass eines Tages der Freiherr von Gravenreuth durch seine Ländereien lief um sich an der schönen Natur zu erquicken. Er konnte sich aber nicht richtig daran erfreuen, denn dies hatte einen Grund, welchen ich euch nun in diesem Märchen erzählen möchte.

SUISA – Die Antwort

Montag, 3. September 2007 at 10:24 Uhr

Wie hier nachzulesen ist, schrieb ich letzte Woche ein Mail an die SUISA mit ein paar Fragen zu den neuen Urheberrechtsabgaben auf Geräte mit eingebautem Speicher.

Die Antwort:

SUISA und die Urheberabgabe

Samstag, 1. September 2007 at 14:21 Uhr

Ab heute, dem 1. September 2007 ist es Ernst: Die SUISA hat jetzt wieder allen Grund sich zu freuen, denn ab heute darf sie zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf von digitalen Geräten mit eingebautem Speicher, entgegen nehmen.

Wie es schon im Juli auf tagesanzeiger.ch zu lesen war, sind die Beträge teils massiv hoch und stehen auch nicht immer im Bezug zum Endzweckes eines Gerätes.

Türkei sperrt Zugang zu Blog-Seite WordPress.com

Dienstag, 21. August 2007 at 15:17 Uhr

Quelle: heise.de

Ich bin mir nicht ganz sicher ob das türkische Gericht das Prinzip des Internets verstanden hat.
Denn mit Proxys lässt sich so ein Verbot umgehen, dies ist ein gängige Praxis und wird weltweit millionenfach angewandt.
Mit der Sperrung von WordPress.com gewinnt die Türkei keinen Blumentopf, dies hat imho drei Gründe:

Google startet „Web-History“-Dienst auf Deutsch

Donnerstag, 2. August 2007 at 12:51 Uhr

Quelle: Heise
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 🙂
Wenigstens ist es ein Opt-in Verfahren. Einen komischen Nachgeschmack bleibt natürlich trotzdem zurück.
Vielleicht wechsle ich mal wieder den Proxy Server…