Link des Tages – Area709

Mittwoch, 19. November 2008 at 13:12 Uhr

Area709

Meine persönlichen Favoriten:
Darvin Knor -> Mix: Kultura 2007
Ben Rama -> Track: Metamorphosis (People are Poems mix)

Britische Regierung will das gesamte Kommunikationsnetz überwachen

Sonntag, 9. November 2008 at 4:08 Uhr

Quelle: Spiegel.de

[…]
Man werde „innovative und bahnbrechende Technologie“ nutzen, um gegenüber den Terroristen „weit voraus“ zu bleiben.

Natürlich, alles klar!
Der Terrorist benutzt auch eine Email Adresse in der Form von: Friend_of_BinLaden@SuicideBombing.af
und hat im Subject folgenden Titel: „Let’s talk about next attack“

Um es den Regierungsbeamten die diese Mail dann in die Finger kriegen werden die Sache auch wirklich extrem schwer zu machen, wird der ganze Mail in Klartext mit Ziel, Datum und Uhrzeit des Anschlages unverschlüsselt über einen persönlichen, registrierten Internet Zugang in Grossbritanien versendet.

Der britische Geheimdienst MI5 überwacht schon jetzt begrenzt E-Mails und Websites, braucht dafür jedoch jedes Mal eine Erlaubnis des Innenministers. Allein im vergangenen Jahr wurde eine solche Erlaubnis eine halbe Million mal angefordert. Würde der jetzt vorgestellte Plan umgesetzt, würden die Daten dem „Independent“ zufolge „automatisch und vollständig abgefangen“.
[…]
Zur gleichen Zeit berichteten damals „Telegraph“ und „New Scotsman“ unter Berufung auf anonyme Insider, die Kosten würden mit umgerechnet knapp 15 Milliarden Euro (zwölf Milliarden Pfund) veranschlagt. Eine offizielle Bestätigung gab es damals nicht. Doch scheint die Summe noch knapp bemessen – führt man sich das Ausmaß der geplanten Überwachung vor Augen.

Vermutlich wird jetzt ein potentieller Selbstmord-Terrorist durch diese 15 Milliarde Euro teure Blei-Ente so abgeschreckt, dass er sein Vorhaben nochmals überdenkt und vorsorglich schon mal eine Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Erwägung zieht.

Diese trübe Nebelkerze von einem Gesetz wird mit Sicherheit durchkommen, da alle reflexartig zusammenzucken wenn das T-Wort auch nur in der Ferne zu hören ist.

Zum Glück kennen die Terroristen noch kein PGP, Proxies, Tor, Steganographie, Chiffre, Briefpost oder die verbale Kommunikation.
Der Bürger gewinnt mit diesem Gesetzt gaaaaanz viiiiel Sicherheit…
Jetzt noch einmal alle zusammen: „Gaaanz viiiel Sicherheit!“

Ja, wir sind ihnen weit voraus…!

Warhammer Online

Montag, 3. November 2008 at 2:09 Uhr
Meine Hochelfen Erzmagierin.
Obwohl erst Level 20, das Equipment sieht einfach Spitze aus!

Nationalbibliothek will das deutsche Internet kopieren

Freitag, 24. Oktober 2008 at 13:29 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Das Kopieren und Abspeichern sollen die Bundes-Bibliothekare aber nicht übernehmen. Das sollen die Seitenbetreiber machen.
[…]
Auf den Seiten der Deutschen Nationalbibliothek ist auch nachzulesen, was da von nun an alles gesammelt werden soll: „Alle Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in öffentlichen Netzen zugänglich gemacht werden.“ Mit anderen Worten: Die Nationalbibliothek möchte in regelmäßigen Abständen vollständige Kopien des deutschen Internets bekommen, einschließlich multimedialer Elemente.
[…]
Geschehen soll die Ablieferung am liebsten in PDF-Form, über ein Webformular. Bei Bedarf, nämlich „wenn Ihre Netzpublikation aus mehreren Dateien besteht, z. B. einer oder mehreren HTML-Seiten mit Bildern“, darf man sie auch auch als Zip-Archiv abgeben.

They made my day!
An dieser Verordnung müssen Menschen mitgearbeitet haben, die keine Ahnung von der Internet-Materie haben, zum Glück ist heute Freitag 🙂

Nachtrag vom 25.10.2008
Ahoi Polloi

Openbook: Java ist auch eine Insel

Donnerstag, 16. Oktober 2008 at 7:01 Uhr

Eines der besten Bücher über Java ist meiner Meinung nach das Buch: „Java ist auch eine Insel“ aus dem Verlag Galileo. Das Buch kommt mit 1’500 Seiten extrem umfangreich daher und ist auch nicht so für das tägliche Mitnehmen geeignet, gut das es dazu auch eine kostenlose Online Version als Openbook gibt.

Was mir auf Anhieb gefallen hat, ist die Art wie der Leser an die Sprache herangeführt wird. Das typische Hochgefühl nach dem ersten „Hello World“ hält an, da nicht nur stupide Beispiele abgebildet werden sondern auch der nötige Hintergrund der Sprache und seine Unterschiede zu C(++) beleuchtet werden.

Für Personen die mit Java anfangen zu programmieren wollen ist dieses Buch absolut geeignet. Auch der Fortgeschrittene Benutzer bekommt aus diesem Buch Informationen, die in anderen Bücher – vermutlich zwecks Umfang – unerwähnt bleiben. Alle meine Java Bücher wurden inzwischen durch dieses Buch ersetzt, wenn ich doch schon damals von diesem Buch gewusst hätte…

LED-Lampen als WLAN-Ersatz

Mittwoch, 8. Oktober 2008 at 14:08 Uhr

Quelle: golem.de
Das wäre für mich endlich eine akzeptable Option um in meiner Wohnung ein Wireless Netz aufzubauen. Die heutige Technologie auf Funk-Basis bietet mir einfach zu wenig Sicherheit um ein permanentes WLAN in den eigenen vier Wänden zu installieren.

WoW: Bot-Produzent muss sechs Millionen Dollar zahlen

Samstag, 4. Oktober 2008 at 11:29 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Weh, oh, weh: Ein Cheatsoftware-Hersteller muss sechs Millionen US-Dollar an den Spiele-Produzenten Blizzard zahlen. Die Spiele-Firma hatte Schadensersatz gefordert, weil nach ihrer Auffassung durch eine Software mit automatisch kämpfenden Charakteren die Laufzeit der World-of-Warcraft-Abonnements kürzer ausgefallen sei.

Mit der Software „Glider“ des US-Programmierers Michael Donnelly lassen sich ständig wiederkehrende und damit langweilige Aufgaben, von denen es in World of Warcraft eine ganze Menge gibt, automatisiert absolvieren – so beenden die Charaktere schneller ihre Abenteuer und kommen so mit kürzeren Abonnements aus. Blizzard hatte argumentiert, dass dadurch ein Schaden von rund sieben Monatsbeiträgen pro Glider-Nutzer für die Entwickler entstanden sei. Die Kläger rechneten diesen Wert auf die 100.000 verkauften Glider-Bots hoch und kamen so auf Umsatzeinbußen von 10,5 Millionen Dollar.

Nun ja, World of Warcraft besitzt vielerorts Aufgaben die recht stupide und langweilig sind. Blizzard könnte einige Dinge spannender, und abwechslungsreicher gestalten als die Spieler immer nach dem gleichen Muster Quests lösen zu lassen.

„5 Krieger der Totenwaldfelle töten“, „12 Hainpirscherluchs töten“, „5 Gefängnisschlüssel des Astraleums bringen“ wird mit der Zeit ermüdend und langweilig.

Es hat aber auch wirklich interessante und witzige Quests wie: Testflug: Das Zephyriumkapazitorium im Schergrat oder die Bombardierung-Flug-Quest des Schwadronskommandant Greifgar auf der Höllenfeuerhalbinsel.

Eingeschränkte Notebook-Durchsuchungen in den USA

Mittwoch, 1. Oktober 2008 at 12:36 Uhr

Quelle: InfoWeek.ch
Die Vernunft hat wieder Einzug gehalten…

Es ist trotzdem immer noch eine traurige Angelegenheit und Terror Anschläge werden damit auch keine verhindert.

US-Zöllner durchstöbern Laptops und Handys

SlotMusic: Rettung der Musikindustrie?

Dienstag, 23. September 2008 at 22:46 Uhr

Quelle: PCtipp.ch
Etwa 10 Jahre zu spät, aber verständlich: Schliesslich mussten noch diverse juristische Schlachten gegen böse Raubkopierer geschlagen werden. Und DRM beanspruchte auch noch eine Menge Zeit.

Dem Frieden traue ich aber noch nicht so ganz…

Sony E-Book-Reader PRS-505

Montag, 1. September 2008 at 0:14 Uhr

Quelle: Spiegel.de
Langsam gibt es Bewegung im E-Book Sektor, das Sony PRS-505 sieht wirklich sexy aus und könnte das Amazon-Kindle vom Thron stossen, zumal Kindle wegen fehlenden PDF Unterstützung und DRM für mich nie eine Alternative war. Sonys E-Book unterstützt zwar auch DRM geschützten Content, kommt aber zum Glück ohne eigene proprietäre Technologie aus, man scheint aus dem Atrac Debakel gelernt zu haben. Die 300 Dollar die für das E-Book verlang werden scheinen mir eine gute Investition zu sein. Ich überlege mir ernsthaft diesen PRS-505 zu erwerben.