Fragen und Einwände an einen Atheisten

Mich erreichen viele E-Mails zum Thema Atheismus, Religion im allgemeinen und der Frage nach einem allgegenwärtigen Gott, der die Geschicke dieser Welt lenken soll.

Anbei eine Zusammenfassung der häufigsten Fragen und Einwände der E-Mail Schreiber und meine Antworten dazu.

Dieser Text kann in Zukunft weiter mit Fragen und Antworten ergänzt werden.

Atheismus ist ja auch nur eine Form von Glauben!
Auch das Wiederholen mach es nicht wahrer: Atheismus ist keine Form von Glauben. Das Fehlen eines Glaubens kann nicht gleichzeitig ein Glaube sein. Zudem ist der Terminus „Glaube“ in diesem Kontext irreführend, suggeriert dieser doch das Annehmen einer Idee auf der Basis ohne Beweise und Fakten, was ein Atheist ja klar ablehnt.

Warum wollen Atheisten den christlichen Gott negieren?
Die Fähigkeiten von Gott wurden sehr genau beschrieben und seine Taten und Attribute sind in der Bibel dokumentiert. Es ergibt sich aus den drei Fähigkeiten „Allwissend“, „Allgütig“ und „Allmächtig“ das Theodizee-Problem was ein logischer Widerspruch ist. Ein Atheist negiert also ein Wesen, welches ganz genau beschrieben wird und in seiner Gesamtheit unlogisch und widersprüchlich ist.

Irgend ein höheres Wesen muss es doch geben?
Müssen im Sinn von „es geht nicht anders“ oder eher „es wäre doch schön“?
Es gibt bis heute keinen Hinweis für das Wirken einer höheren, intelligenten Macht in unserem Wahrnehmungsspektrum. Da das Wissen der Menschheit begrenzt ist, können wir nur Aussagen über unsere bekannte Realität machen, welche mit uns in Wechselwirkung steht.
Die Behauptung die Erde wäre ein unsichtbarer Würfel anstelle einer Kugel hat für uns keine Bedeutung, solange wir den unsichtbaren Würfel nicht erfassbar machen können. Wenn der unsichtbare Würfel nicht in irgendeiner Weise mit uns in Interaktion tritt, können wir dessen Existenz nicht beweisen. Im besten Fall können wir den Würfel negieren, da die Erde nicht eine Kugel und ein Würfel gleichzeitig sein kann.

Auf die Frage, ob es denn kein Wesen ausserhalb unserer Vorstellungskraft geben kann, lässt sich wie folgt beantworten: „Keine Ahnung“. Wir können es nicht wissen, da es ausserhalb unserer Vorstellungskraft existiert. Jedes weitere Attribut dieses Wesen – wie etwa „mächtig“, „grün“, „gutmütig“, „schneller als das Licht“, „grausam“, „allwissend“, „in der Form einer Teekanne“ – macht es fassbarer und zerrt es immer mehr in unsere Vorstellungskraft, aber es setzt sich auch unserem kritischen Denken aus und kann mittels Logik demontiert werden.

So viele Christen können nicht irren!
Die Anzahl der Menschen die einem Glauben angehören sagt nichts über dessen Wahrheitsgehalt aus.
Nach dieser Logik würden sich die Anhänger des Islams irren, da sie neben dem Christentum mit 2.2 Milliarden, die zweitgrösste Glaubensgemeinschaft von ca. 1.57 Milliarden ausmacht. Die Muslime oder aber auch die Juden teilen diese These nicht und verweisen auf ihren Glauben als absoluter Wahrheitsanspruch. Zudem lässt sich „ein“ Christentum nicht definieren, da es verschiedene Strömungen von Glaubensätzen gibt, von liberal bis erzkonservativ eingestellten Anhängern, welche alle ihre eigene Sub-Strömung als wahrer Glaube ansehen. Da es das Christentum erst seit gut 2000 Jahren gibt, kann die Anzahl der Gläubigen kein Indikator für den Wahrheitsgehalt sein, denn zur Zeit von Herodes gab es lediglich eine Handvoll von Gläubigen.

Warum erheben Atheisten den Wahrheitsanspruch das es keinen Gott geben kann?
So eine generelle Aussage eines Atheisten würde sofort von anderen Kritikern in Frage gestellt werden, denn auch Atheisten können nur Dinge negieren, die unlogisch und widersprüchlich sind. Die generelle Aussage „Es gibt keinen Gott“ bezieht sich in unserem Kulturraum umgangssprachlich speziell auf den christlichen Gott, der sehr genau beschrieben ist. Da es in der Diskussion mit Atheisten darum geht, welche Beweise für oder gegen eine These sprechen, haben dogmatische Denkmuster gar keine Chance. Die offene Frage nach einem „übernatürlichen Wesen“ im Allgemeinen, kann eigentlich nur agnostisch beantwortet werden, da die Fragestellung keine weiteren Anhaltspunkte mitgibt.

Ich lasse mir meinen Glauben von dir nicht wegnehmen!
Sein eigener Glaube kann nicht durch jemand anderen weggenommen werden, nur durch sich selbst kann der eigene Glaube abgelegt werden. Da der Glaube auf einer persönlichen Überzeugung beruht, ist dieser auch immun für Argumente gegen den Glauben. Der Glaube muss nicht bewiesen werden, er ist einfach da und existiert solange, wie der Gläubige diesen braucht.

Warum lässt du Gott nicht in dein Herz?
Es gibt Menschen die brauchen keinen Gott um ein erfülltes Leben haben zu können. Es gibt auch Menschen die brauchen die Mystik von Vampiren oder sprechen mit Steinen und zu Bäumen. Ein Christ könnte ja doch auch mal versuchen sein Herz für Allah zu öffnen.

Ohne Gott kennt der Mensch keine Moral und Ethik und er stürzt ins Chaos
Diese Behauptung ist falsch, hält sich aber hartnäckig in den Köpfen vieler Gläubigen. Ethik und Moral ist bei allen Menschen auf dieser Erde vorhanden, egal ob diese an einen, an mehrere oder an gar keinen Gott glauben. Die Evolution und die soziale Verhaltensstruktur des Homo sapiens führten zu Gesellschaften mit unterschiedlichen Kulturen und Traditionen, weil sich diese in ihrem Kulturkreis bewährt haben. So ist es nicht verwunderlich, dass das Töten eines anderen Menschen oder Inzest in praktisch allen Gesellschaften als etwas verwerfliches angesehen wird. Das die Bibel ethische und moralische Leitplanken beinhaltet ist nachvollziehbar, denn als Ratgeber für ein gottesfürchtiges Leben macht es durchaus Sinn diese niederzuschreiben, ähnlich unseren Gesetzen, die das Zusammenleben in einer komplexen Gesellschaft erst möglich macht. Wer sich die heutigen Lebensratgeber durchliest, kann erkennen wie aktuelle Moral- und Ethikvorstellungen sich darin widerspiegeln. Moral und Ethik sind zudem keine starre Regeln, sondern können sich auch ändern. So werden beispielsweise in Europa keine Ketzer mehr verbrannt und Sex mit zwei unverheirateten Menschen ist nicht mehr etwas unmoralisches.

Die Wissenschaft irrt sich regelmässig
Das ist richtig und auch völlig normal. Wissenschaft erhebt nicht den Anspruch die absolute Wahrheit zu kennen. Wissenschaft falsifiziert, dies bedeutet, es werden neue Erkenntnisse mit den bekannten und vorhandenen Mitteln auf Fehler überprüft um zu sehen, ob diese einer Prüfung standhalten.

Drei Beispiele
Ein Jäger steigt vor 9000 Jahren auf einen Berg und schaut sich um und sieht das Land hört am Horizont auf. Die Erde muss wohl eine Scheibe sein.

Im Altertum beobachtete man bei Schiffen, dass der Rumpf vor den Segeln am Horizont verschwanden, wenn diese von der Küste aus auf das offene Meer fuhren. Die Erde musste also eine Kugel sein, was damals schon ziemlich genau berechnet wurde.

Dank GPS wissen wir heute, dass die Erde nicht eine gleichmässige Kugel ist, sondern wegen der Erdrotation am Äquator hin dicker ist.

Alle drei Beispiele zeigen auf, dass durch Beobachtungen und den entsprechenden Methoden welche zu jener Zeit zur Verfügung standen, unterschiedliche Ergebnisse für das ein und dasselbe Objekt zustande kamen. Die Wissenschaft hat hier nicht versagt sondern das Wissen kontinuierlich erweitert und den neuen Ergebnissen angepasst.

Die Evolutionstheorie ist nur eine Theorie
Eine Theorie mit Hand und Fuss, ein Arbeitsmittel, welches nahezu 100 Prozent alle Fragen beantworten kann.
Es gibt noch offene Fragen bei manchen Gattungen, bei denen der „Missing Link“ noch nicht gefunden wurde, so auch der Übergang zwischen Primat und Mensch. Bei anderen Fossilien wurden Bindeglieder entdeckt, welche die unterschiedlichen Evolutionsstufen klar aufzeigen. Das Negieren der Evolutionstheorie wirft die Frage nach einen anderen, besseren Erklärungsmodell auf, was Bspw. der Kreationismus definitiv nicht beantworten kann.

Das Leben ist viel zu komplex um spontan entstanden zu sein, es muss einen Schöpfer geben!
Der Denkfehler liegt hier in der Annahme, alles wurde nach Plan erschaffen und hat sich seitdem nicht mehr verändert. Nach dieser Prämisse ausgehend wäre es tatsächlich unwahrscheinlich, nicht von einem Schöpfer ausgehen zu wollen. Die Prämisse ist aber falsch, denn es wird angenommen, dass nur ein Schöpfer komplexes Leben erschaffen kann, weil das Leben eben zu komplex ist, ohne das Zutun eines Schöpfers. Da der Schöpfer selbst schon immer existierte und kein anderer Schöpfer diesen erschuf, ist es folglich auch möglich, dass sich Leben ohne das Zutun eines Schöpfers entwickeln kann. Der Schöpfer ist in dieser Frage nicht nötig um komplexes Leben erklären zu können.

Die Tatsache, dass schon über 99 Prozent aller Lebewesen die jemals auf dieser Erde lebten ausgestorben sind, spricht gegen „Intelligentes Design“. Zudem wurde von Stanley Miller im Jahr 1953 experimentell nachgewiesen, dass unter bestimmten Bedingungen organische Moleküle entstehen können, Bedingungen, die vor gut 4 Milliarden Jahren herrschten und Leben auf der Erde hervorbrachte.

Atheismus bringt Menschen wie Adolf Hitler hervor!
Hier wird versucht einen Zusammenhang zwischen einem Massenmörder und Atheismus aufzuzeigen.
Ob Adolf Hitler tatsächlich ein Atheist war ist zudem umstritten, aber auch völlig irrelevant, da es zwischen einem Massenmörder und Atheismus keinen kausalen Zusammenhang gibt.

Adolf Hitler ass Brot und trug Schuhe, was sagt uns dies über Brotesser und Schuhträger aus?

Der Diktator Bokassa hat während seiner Amtszeit in Afrika massive Verbrechen an der Menschlichkeit begangen. Er war Christ. Was sagt uns dies über Christen aus?

Daniel Schurter ist Atheist und kein Massenmörder, was sagt uns dies über Atheisten aus?

13 thoughts on “Fragen und Einwände an einen Atheisten

  1. Die Bibel, vor ca. 2000 Jahren von Mund zu Mund entstanden, im Abendland, in der Wüste, kaum einer kann schreiben, am Lagerfeuer, im Rausch der Wasserpfeifen und Opiate – Was soll man da glauben

  2. Eines der wichtigesten Gesetze unserer Welt „Aktio gleich Reaktio“.

    Wo keine Aktion, da keine Reaktion.
    Also stellt sich die Frage, wo her kommen wir?
    Aus dem NICHTS??? 😉

    Oliver Derleth
    Bekennender Christ

  3. Hallo Oliver

    Diese Frage stellt sich die Menschheit seit sie Denken kann. Die Wissenschaft schätzt das Alter des Universums auf etwa 13.9 Milliarden Jahre und mittels der Big-Bang Theorie kann der Beginn auf etwa eine Sekunde genau festgelegt werden. Alles was davor war lässt sich zur Zeit nicht mit Fakten ergründen. Ob es eine Singularität war, ein bestehenden Universum, Zork der Mächtige – Theorien gibt es viele, Antworten keine.

    Wenn deine Frage, ob etwas aus dem Nichts entstanden sein kann, darauf abzielt, dass dein Gott existiert, dann müsste dieser ebenfalls den Gesetzmässigkeiten von „Aktio gleich Reaktio“ unterliegen. Wenn dein Gott hingegen eine Ausnahme darstellt (warum auch immer), dann sind Ausnahmen generell möglich und dann kann das Universum ebenfalls aus dem Nichts entstanden sein.

    Gruss,
    Dani

  4. Hallo,

    erfrischende Seite, bin durch per Suche nach Linux Dingen, hier her gekommen.

    Ein großes Problem, welches viele Gläubige haben, sie glauben ohne zu zweifeln.
    Atheisten denken mehr, sie ziehen alles in Zweifel, kritisieren und versuchen mit ihren gebenen Sinnen analytisch vor zu gehen.

    Buddha:
    Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
    Glaube nichts, weil alle es glauben.
    Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
    Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
    Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
    Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast

    Glauben kommt von Vertrauen. Ich kann doch nur dem Vertrauen was ich selbst erfahren habe oder ich gehen ein gewisses Risiko ein.

    Nach meiner Meinung ist Gott nicht tot, aber die allgemeine Vorstellung davon was es ist, ist vollkommen falsch.
    Die meisten Menschen suchen in dort wo er nie sein kann.

    Man kann und darf/sollte nur an Ihn glauben, wenn man Ihn gefunden hat.
    Alles um Ihn zu finden wurde tausende Male geschrieben, erzählt und gesungen.
    Es scheint nur das niemand versteht bzw. verstehen will, was dort gesagt wurde.
    Atheist sind meiner Meinung nach dichter dran, als Gläubige.

    Viele Grüße
    Max

  5. D’accord bzgl. deiner Skepsis Religionen gegenüber. Aber ein Zitat von Nietzsche will ich mir doch nicht verkneifen:
    „Und gäbe es Götter — wie hielte ich’s aus, kein Gott zu sein? Also gibt es keine Götter. Diesen Schluss zog ich. Nun zieht er mich.“
    😉

  6. Atheismus ist – auch wenn deine FAQ was anderes sagt – auch nur ein Glaube, nämlich der Glaube/ die Überzeugung, dass es keinen Gott gibt.
    Weil wirklich wissen kann es keiner – oder?
    Interessant finde ich, dass du so viel über Glaube und Nicht-Glaube bloggst – so ganz scheinst du von deinem (Nicht-) Glauben auch noch nicht überzeugt 😉

  7. @rob

    Wie kann das Fernbleiben von Glauben gleichzeitig ein Glaube sein?
    Ist das Zölibat also demnach auch eine Sexstellung?

    „[…] so ganz scheinst du von deinem (Nicht-) Glauben auch noch nicht überzeugt“
    Keine Ahnung wie du auf eine solche Schlussfolgerung kommst. Klär mich doch bitte auf.

  8. Das Zölibat ist keine Stellung sondern eine Einstellung zum Sex – nämlich darauf zu verzichten. Warum sollte das Zölibat eine Sexstellung sein? Ist spazieren gehen auch eine Sexstellung? 🙂

    Anders ist es mit dem Atheismus. Niemand kann zweifelsfrei beweisen bzw. wissen, dass es keinen Gott gibt. Also kann man (du) nur glauben, es gibt keinen.

    Wie ich auf obigen Schluss komme, hatte ich doch schon geschrieben…
    Vielleicht liege ich falsch – es macht aber auf mich den Eindruck 🙂

    Deinen Slogen „Da mein Wissen…“ finde ich auch nicht ganz schlüssig,
    gerade da wo Wissen fehlt, kommen Annahmen und Glauben zum Einsatz.
    (Bei dir bspw. der Glaube an keinen Gott, an die Evolutionstheorie, daran mit einem E-Mobil der Umwelt was Gutes zu tun. Kann alles richtig sein, aber auch gänzlich falsch…)

    (Witzigerweise bin ich wegen einer Linux-Googelei hier gelandet.
    Ich war auf der Suche, wie ich alle Dateien eines Verzeichnisses und der Unterverzeichnisse mit md5-Summe, Größe, Name und absolutem Pfad anzeigen kann…)

  9. Rob, Der Verzicht auf Sex (Zölibat) kann also nicht gleichzeitig das Gegenteil davon sein (Sexstellung). Zölibat kannst du gerne als „Einstellung“ zum Sex dazu verstehen. Fakt ist aber, dass das Fehlen von Sex nicht gleichzeitig etwas mit Sex zu tun haben kann. Dein spazieren gehen Beispiel macht hier keinen Sinn, da kein Zusammenhang gegeben ist.

    Wenn du von Glaube an Gott sprichst, dann tust du dies in einem religiösen Kontext. Du implizierst aber, dass mein Glauben an „keinen Gott“ dies auch religöses motiviert sein muss. Das ist falsch, denn der Begriff „Glaube“ kann für mehrere Dinge verwendet werden.

    Dinge an die ich glaube:
    Morgen geht wieder die Sonne auf
    Ich glaube daran, weil die Sonne bis jetzt immer aufgegangen ist (Alltagserfahrung)

    Giftige Pilze schaden mir
    Ich glaube dies, da ich gehört, gesehen und gelesen habe, dass andere Person schon Pilzvergiftungen hatten.

    Diese zwei Beispiele haben nichts mit „Glauben“ im religiösen Sinne zu tun.

    Deinen Slogen “Da mein Wissen…” finde ich auch nicht ganz schlüssig,
    gerade da wo Wissen fehlt, kommen Annahmen und Glauben zum Einsatz.

    Ja, korrekt. Dies nennt man Hypothese und Theorie. Nochmals: Glauben im Sinn von „vermuten“, ja.

  10. Wenn 404 god not found ist, würde das heißen das er schon irgendwo steckt, nur dein Weg dich nicht zu ihm führt.

    Wenn Gott tot ist, klingt mir das eher nach einem 410, god is gone.

    Aber da kann ich Nietsche nicht zustimmen, denn wenn Gott tot ist, würde das heißen das er mal gelebt hat. Ich bezweifle das Nietsche Jesus als Gott meinte, denn dann würden ihm ja die meisten Christen zustimmen.

    Meiner Ansicht nach sollte das Universum ein 501 – God is not implemented zurück geben.

  11. Hallo Daniel,

    bin auch über die Suche nach einem Linuxproblem hierher gestolpert und habe dann aus Interesse deine „Thesen“ gelesen. Ich fand es übrigens sehr lehrreich. Sei mir aber nicht böse ich finde deine Argumentation teilweise genauso problematisch und etwas missionarisch anmutend wie die Argumente „überzeugter“ Religionsanhänger. Nicht alles was um uns herum passiert ist wissenschaftlich belegbar und trotzdem nicht von der Hand zu weisen. Oder wie ist es z.B. wissenschaftlich erklärbar das bei der Geburt getrennte Zwillinge zeitgleich das gleiche Schicksal wie Unfall oder Krankheit ereilt, Menschen am anderen Ende der Welt spüren dass ein ihnen wichtiger Mensch im Moment stirbt. Das ist mit Wissenschaft nicht erklärbar. Soll doch jeder glauben was er will und den anderen seine Glauben oder seine Überzeugung lassen. Gilt für Gläubige und Atheisten gleichermaßen!

    Viele Grüße
    Paul

    P.S. Bin weder gläubig noch Atheist, dann eher Agnostiker!

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