Arabische Liga fordert Blasphemie-Gesetze

Donnerstag, 27. September 2012 at 23:16 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Nabil Elarabi, Der Vorsitzende der Arabischen Liga hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, Blasphemie unter Strafe zu stellen. Die Beleidigung einer Religion stelle eine ernsthafte Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit dar, sagte Elarabi bei einer Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats mit Verweis auf die jüngsten Unruhen in der islamischen Welt.

Wenn der Westen Taten, die Körperverletzung zur Folge hätten, bestrafe, müsste er auch jene bestrafen, die psychologischen und spirituellen Schaden zur Folge hätten, sagte Elarabi weiter. Er verurteilte die Gewalt wegen des umstrittenen anti-islamischen Schmähfilms, betonte aber, dass so etwas jederzeit wieder geschehen könnte, wenn keine Blasphemie-Gesetze eingeführt würden.

Würden dann Aussagen wie „Jesus ist der Sohn Gottes“ bei einem Muslim die Blasphemie-Glocken zum klingen bringen? Oder dürften Muslime dann überhaupt noch folgendes behaupten: „Es gibt nur einen Gott und das ist Allah“?

Ob dann der „Nichtglauben“ auch unter das Blasphemie-Gesetz gestellt wird? Schliesslich könnten sich Gläubige daran stören das es Ungläubige Menschen gibt, ja sie könnten sich sogar ganz fest darüber aufregen und zur Gewalt aufrufen.

Die Behauptung es gebe einen Gott, der allmächtig, allwissend und allgütig sein soll und zudem die Geschicke der Welt vom Anbeginn der Zeit bis zu jüngsten Gericht lenkt, löst bei mir ein psychologisches Ungleichgewicht aus. Zudem besteht für mich – als bekennender Pastafarian – das Risiko eines spirituellen Schadens, wenn ich noch länger die blasphemischen Irrlehren der (un)gläubigen Gottesanbeter ertragen muss.

Ich fordere von Nabil Elarabi endlich ein Blasphemie-Gesetz! Ansonsten werde ich gezwungen sein jeden Freitag nackt auf der Strasse zu tanzen – und glaubt mir: dies wollt ihr nicht!