Die SVP will die obligatorische Krankenkasse abschaffen

Quelle: tagesanzeiger.ch

Pünktlich zum Abstimmungstag über Managed Care fordert Toni Brunner die Aufhebung des Krankenkassen-Obligatoriums. Gelingt dies nicht, will die SVP andere radikale Massnahmen einleiten.
[…]
Angesichts der Gefahr, dass manche die Gesundheitskosten unterschätzen, will die SVP aber doch eine minimale privatisierte Absicherung. Der SVP schwebt eine Art – möglicherweise steuerbegünstigtes – Vorsorgesparen für Krankheitskosten vor. «Jene, die sich keiner Grundversicherung anschliessen, könnten angehalten werden, Reserven für medizinische Belange bereitzustellen.»

Also doch ein Obligatorium, wir nennen es einfach ein wenig anders?

[…] «Die Aufhebung des Obligatoriums ist notwendig , um die Sparanreize zu erhöhen. Zu viele Akteure haben kein Interesse mehr am haushälterischen Umgang mit den Mitteln.»

Dafür muss nicht das Krankenkassen Obligatorium aufgehoben werden, es reicht die Rahmenbedingung aller Akteure neu zu definieren, was sich politisch umsetzen liesse. Toni Brunner von der schweizerischen Tea-Party braucht nur mal über den Teich zu schauen, wie toll die Menschen in den USA mit einem „liberalisierten“ Gesundheitssystem klar kommen.

2 thoughts on “Die SVP will die obligatorische Krankenkasse abschaffen

  1. Hallo Daniel

    Die Amerikaner haben erst seit ein paar Jahren eine Krankenkasse, daher kann es dort meines Wissens genau so schlimm noch werden, wie bei uns.

    Ich bin für eine Krankenkasse, die nicht mehr als 100 Euro, Schweizerfranken kosten darf.

    5’000 pro Jahr ist einfach ein bisschen viel für ein bisschen Krankenkasse mit minimalen Zusatzversicherung.

    Die Krankenkassen, müssten dann schauen, wie sie Geld sparen und die Aerzte müssen mal etwas weniger in unseren Geldbeutel hineinlangen.

    Gruss
    Marco

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