Der Hafenkran kommt vor Gericht – Eiszeitkanone als Alternative?

«Zürich Transit Maritim» spielt mit der Fantasie, dass es in Zürich einst einen Hafen gab, dessen Überreste jetzt ausgegraben werden. Tatsächlich war die Gegend vor 30 und 16 Millionen Jahren von Meer überdeckt, wovon im Boden die Schichten der unteren und oberen Meeresmolasse zeugen.

Das war doch um die Zeit des Miozän?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein Hafenkran diese Zeitperiode adäquat widerspiegelt.

Für den Club Maritim, ähh, Zürich Transit Maritim habe ich aber eine viel bessere Idee!
Wie wäre es mit einer 30 Meter hohen Schneekanone anstelle eines Hafenkrans?
Ich spiele mit der Fantasie, dass es in Zürich einst einen Gletscher gab. Tatsächlich war die Gegend während der letzten grossen Eiszeit mit Schnee und Eis überdeckt gewesen. Ich habe mir mit meinen bescheidenen Kenntnissen in der Grafikbearbeitung erlaubt, eine Visualisierung dieser „Eiszeitkanone“-Idee beizulegen:

Die Schneekanone würde natürlich nur 9 Monate beim Rathausplatz stehen. Einmal aufgestellt könnte die Schneekanone während den heissen Sommermonaten zwei mal täglich Schnee produzieren und den Bewohner von Zürich die Vorzüge der Eiszeit näher bringen.

Das Wasser für den Schnee könnte direkt aus der Limmat bezogen werden, denn Solarstrom stellt uns das EWZ kostenlos zur Verfügung. Somit erfüllt die Eiszeitkanone die strengen ökologischen Auflagen.

Auch der Tourismus würde von diesem „Höhepunkt des Kunstprojekts“ profitieren (Bitte mit Zürich Tourismus absprechen), von den Erwähnung in den Tagesmedien sowie im Nebelspalter mal ganz zu schweigen.

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