Link des Tages – Bitcoin

Tuesday, 31. May 2011 at 13:45 Uhr

Bitcoin
Wer jetzt schreit das dieses Geld sowieso nur virtuell sei, der soll sich mal unser globales Geldsystem genauer anschauen ­čśë

Ein Tag mit Lea

Sunday, 29. May 2011 at 21:10 Uhr

Restaurant Albishaus (Panorama, 840kB)

T├╝rlersee
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Taken by HTC Desire

Und ewig nervt das Kirchengel├Ąut

Thursday, 26. May 2011 at 11:25 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Glockenschl├Ąge um 6 Uhr morgens in Bubikon haben bereits alle Gerichtsinstanzen besch├Ąftigt. Schliesslich befand das Bundesgericht, das Gel├Ąut sei rechtens. Das Gericht hielt in seinem Entscheid von 1999 zwar fest, dass 60 Dezibel ÔÇô am Ohr gemessen ÔÇô die Aufwach-Schwelle sei. Doch dem widerspricht nun eine Studie der ETH Z├╝rich und der Empa, wie die NZZ von heute schreibt.

In einer Feldstudie bei 27 Versuchspersonen stellte sich heraus, dass der kritische Ger├Ąuschpegel wesentlich tiefer liegt. Die Anwohner von neun Kirchen im Kanton Z├╝rich zeigten bei weniger lautem Gel├Ąut bereits Aufwach-Reaktionen. Ein eigentlicher Schwellenwert konnte jedoch nicht ermittelt werden, da die Personen unterschiedlich sensibel reagierten.

Der Sinn eines viertelst├╝ndlichen Glockenschlag – auch Nachts – entzieht sich mir. Bei n├Ąchtlichem Flugverbot, genereller Nachtruhe ab 22 Uhr und der Tatsache, dass in einem Haushalt heute mindestens ein Zeitmesser steht, erscheint mir dieser “L├Ąrm” als ├╝berfl├╝ssig.

Streit um Kirchengel├Ąut in Gossau vor Europ├Ąischem Gerichtshof

Historisch: Bundesrat beschliesst Atomausstieg

Thursday, 26. May 2011 at 1:19 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Super Entscheidung!
Die Schweiz hat heute den ersten Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft gemacht. Es bleibt nun zu hoffen, dass die Politiker diesen historischen Entscheid nicht mit Gepl├Ąnkel hinausz├Âgern und die Ausf├╝hrung verw├Ąssern.

Der Ausstieg wird hoffentlich mit einem Masterplan zur F├Ârderung alternativen Energien in Form von Subventionen und anderen Anreizen begleitet.

Einstein – Sonnenenergie: Das ungenutzte Riesenpotenzial
Einstein vom 31.03.2011

Das die grossen Netzbetreiber an einer dezentralisierten Energieversorgung keine grosse Freude haben, verwundert nicht. Diese werden den Kunden in Zukunft nicht nur als Kunden sehen der ein Strom-Produkt bezieht, sondern als auch Gesch├Ąftspartner der ihnen Strom liefert.

Kassensturz – Eigener Solarstrom wird nicht belohnt
Kassensturz vom 17.05.2011

Pr├╝fung #2: Eidg. Informatiker FA

Wednesday, 25. May 2011 at 20:30 Uhr

Nach sechs Stunden schreiben bis der Doktor kommt, ging nun der letzte Tag der Abschlusspr├╝fung zu ende. Jetzt gilt es zu warten bis das Ergebnis kommt.

Morgen geht es mit der Schule f├╝r den Informatiker Diplom Lehrgang weiter…

Pr├╝fung #1: Eidg. Informatiker FA

Tuesday, 24. May 2011 at 17:53 Uhr

Heute war die erste Pr├╝fung f├╝r den Eidg. Informatiker FA, mit Schwerpunkt auf Projektmanagement und Massnahmen Umsetzung. Die Aufgaben waren im Grunde genommen nicht mal so schwer, denn um diese L├Âsen zu k├Ânnen, musste lediglich viel Begr├╝ndet und vor allem viel geschrieben werden, was das Ganze irgendwie auch wieder schwammig machte.

Von der Zeit her war es knapp aber es reichte. Ausf├╝llen konnte ich zwar alle L├Âsungsbl├Ątter, was aber kein Indikator f├╝r die Richtigkeit der geschriebenen L├Âsung darstellt ­čÖé

Ich kann daher nicht sagen was f├╝r ein Gef├╝hl ich bei dieser Pr├╝fung haben soll, meinen Mitstreitern geht es genauso…

Sunrise bringt entb├╝ndeltes Telefonieangebot

Thursday, 19. May 2011 at 16:55 Uhr

Quelle: itmagazine.ch

Sunrise lanciert auf Basis seiner eigenen Infrastruktur das Telefonieangebot Call+. Der Anschluss kostet 25 Franken pro Monat, Anrufe ins Festnetz 6 Rappen pro Minute.

Bei sipcall.ch bezahle ich 2.9 Rappen pro Minute ins Festnetz, bzw. 1.9 Rappen im Niedertarif. Um mein bestehendes Festnetztelefon anzuschliessen zu k├Ânnen habe ich mir damals eine ATA-Box f├╝r knapp 100 Franken gekauft, welche bis heute ohne Probleme arbeitet.

Wer schon einen Internetanschluss hat oder sich sowieso einen zulegen m├Âchte, soll sich doch mal diese L├Âsung anschauen. In meinem Fall w├Ąre die ATA-Box in vier Monaten amortisiert gewesen, denn es fallen keine weiteren Kosten als die Gespr├Ąchskosten an. (Von m├Âglichen Optionen welche man dazu mieten m├Âchte mal abgesehen.)

Initiative gegen ┬źSterbetourismus┬╗ und ┬źSuizidhilfe┬╗ begraben

Sunday, 15. May 2011 at 18:28 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die beiden Vorlagen gegen die Sterbehilfe im Kanton Z├╝rich waren chancenlos. Mit ├╝ber 84 bzw. 78 Prozent Nein-Stimmen erlitten die EDU- und EVP-Vorlagen Schiffbruch.
[…]
Die Volksinitiative ┬źNein zum Sterbetourismus┬╗ geht auf die Zeit zur├╝ck, in der die Sterbehilfe-Organisation Dignitas Suizidwillige aus dem Ausland in Hotelzimmern und Autos in den Tod begleitete, weil dem Verein kein Sterbezimmer zur Verf├╝gung stand. EDU und EVP wollten Dignitas stoppen. Sie verlangen in ihrer Volksinitiative, dass Sterbehilfe an Personen, die weniger als ein Jahr im Kanton Z├╝rich gewohnt haben, unter Strafe gestellt wird.

┬źStopp der Suizidhilfe!┬╗ Die Sterbehilfe soll in der Schweiz verboten werden: Das verlangen EDU und EVP. Mit ihrer Volksinitiative wollen sie erreichen, dass der Kanton Z├╝rich eine entsprechende Standesinitiative in Bern einreicht. Diese m├╝sste vom eidgen├Âssischen Parlament behandelt werden. Das Volk sagt voraussichtlich Nein und das Begehren ist vom Tisch. Ansonsten m├╝sste der Bund eine Gesetzesvorlage f├╝r ein Sterbehilfe-Verbot ausarbeiten.

Zum Gl├╝ck wurden diese beiden Initiativen abgelehnt, denn in einer aufgekl├Ąrten Zeit wie heute sind solche Verbote einfach nur peinlich. Der Wunsch nach einem selbst bestimmten Sterbens ist in unserer Gesellschaft vorhanden und ben├Âtigt klare Regelung und juristische Sicherheit f├╝r alle Beteiligten. Verbote wie die christlichen Parteien EDU und EVP sie fordern taugen nichts und haben bestenfalls dogmatischen Charakter, denn niemand will einfach mal zum “Spass” sterben und reist daf├╝r in die Schweiz um sich einer Sterbehilfe-Organisation anzuvertrauen.

Wenn die Urheber der beiden Initiativen tats├Ąchlich geglaubt haben, dass ein einziger Suizid mit der Annahme der Vorlagen verhindert worden w├Ąre, so muss ich neben “peinlich” noch das Adjektiv “naiv” hinzuf├╝gen.

Der Himmel ├╝ber Nidan

Saturday, 14. May 2011 at 13:40 Uhr

Diese Geschichte habe ich Lea gewidmet.

Sie kann sich nicht erinnern wann der Himmel ├╝ber Nidan das letzte mal im strahlenden Blau zu sehen war. Manche sagen ihr, dass dies noch vor ihrer Geburt das letzte mal war, an dem Tag, als der grosse Sturm ├╝ber das Land von Nidan hereinbrach und Leid und Verw├╝stung ├╝ber die Menschen brachte. Der Garten war geh├╝llt in ein gespenstisches Grau, ├╝berall lagen kleine W├╝rfel aus Marmor herum, die als Dekoration dienten. Die beiden Sonnen von Nidan waren erst seit wenigen Minuten ├╝ber dem Horizont aufgegangen, die langen Schatten der Nacht brachen sich an den vielen Marmorw├╝rfeln und der Boden sah aus wie ein langezogenes Schachbrett mit vielen tausenden von Feldern. Warum sie seit Tagen nicht mehr schlafen konnte und sich daher im Morgengrauen immer aus dem Palast schlich, wussten auch die Hof├Ąrzten nicht. Sie wusste aber, dass ihre Unruhe etwas mit der Prophezeiung zu tun haben musste die vor einem Jahr ausgesprochen wurde und die besagt, dass sich die Prophezeiung an ihrem 23. Geburtstag erf├╝llen w├╝rde.

Es knirschte unter ihren weichen Schuhen, das Kies wich bei jedem Schritt den sie tat auf die Seite, als w├╝rden die einzelnen Steine unter ihren F├╝ssen wissen, dass sie von k├Âniglichem Blute war. Reeana war das einzige Kind der K├Ânigsfamilie Nidan. Sie war hochgewachsen, hatte langes schwarzes Haar, welches sich im Morgenwind um ihren Hals schmiegte. Ihre Augen sahen neugierig auf eine kleine Steintafel, welche in der Mitte des Garten lag, die Inschrift erinnert an das stolze Nidan Geschlecht, welches nun seit Jahrhunderte f├╝r Frieden und Wohlstand im Land bem├╝ht war. Reeana drehte ihren Kopf zur Seite, empor schauend auf die grosse S├Ąule neben der Steintafel. Das Mahnmal, welches an den grossen Sturm erinnert, ├╝bt eine grosse Faszination auf alle Besucher aus, die in den Garten kommen. Der Dichter und Denker Juvol hat es vor zwei Jahren aufstellen lassen.

Das kleine Ger├Ąt am Handgelenk von Reeana fing pl├Âtzlich an zu piepsen, Reeana schaltetet es ab und schaut auf die gr├╝nliche Anzeige. ÔÇ×Zum Gl├╝ckÔÇť dachte sie, ÔÇ×Nur 23 Einheiten, heute ist ein guter TagÔÇť. Ein kleines Summen war zu vernehmen und in der Ferne sah Reeana ein kleines Shuttle auf sie zu kommen welches nach kurze Zeit sp├Ąter ├╝ber ihrem Kopf in Richtung Westen weiter flog. ÔÇ×Diese nervigen ReklamenÔÇť dachte sie sich, als sie die flimmernden Leuchtschrift am Heck des Shuttles bemerkte. ÔÇ×Als ob sich jemand wirklich ernsthaft Gedanken macht in die blaue Zone zu ziehen, um dort das Land zu besiedelnÔÇť murmelte sie als die Firma ÔÇ×EmtekÔÇť auf der Reklame zu sehen war.

Reeana kehrte um und bemerkte zum ersten mal an diesem Morgen die beiden Sonnen, die sich auf dem Wasser des kleinen Teiches spiegelten. Sie wusste es war nun Zeit zur├╝ck zu gehen um sich f├╝r den Tag vorzubereiten, denn es war ein ganz besonderer Tag, es war ihr Geburtstag.

Wissenschaftler tr├Ąumen vom gr├╝nen Planeten bis 2050

Tuesday, 10. May 2011 at 17:34 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Bis in 40 Jahren k├Ânnte 77 Prozent aller Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dies legt eine Studie des Weltklimarats nahe. Doch noch ist die Politik ein Bremsklotz.
[..]
Das geht aus einem 900 Seiten umfassenden Report des Weltklimarates IPCC hervor, dessen Hauptergebnisse in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten pr├Ąsentiert wurden. F├╝r den Bericht hatten 120 Forscher den Stand der Literatur zusammengefasst.
[…]
Die fossilen Rohstoffe Kohle, ├ľl und Gas stellten laut IPCC nach j├╝ngsten verf├╝gbaren Daten von 2008 rund 85 Prozent der genutzten Energie bereit, die Atomkraft lag bei 2 Prozent. Die Erneuerbaren Energien boten insgesamt knapp 13 Prozent.

In 40 Jahren werden wir alleine aus dem einfachen Grund mehr erneuerbare Energien benutzen, weil schwindenden fossilen Energietr├Ąger wie ├ľl zu teuer geworden sind. Die Zeit arbeitet f├╝r die regenerativen Energiequellen und mag der ├ľlpreis noch so schwanken, er kennt mittel- bis langfristig nur eine Preisrichtung: up!

In den vier beispielhaften Szenarien gingen die Forscher f├╝r den Zeitraum 2011 bis 2020 von Investitionen in H├Âhe von 1360 bis 5100 Milliarden US-Dollar aus. F├╝r das folgende Jahrzehnt waren es 1490 bis 7180 Milliarden US-Dollar.

Das Geld m├╝sse aus einem weiten Spektrum an Finanzquellen von Politik und Wirtschaft kommen. Laut IPCC werden die Kosten f├╝r die Erneuerbaren Energien jedoch nicht h├Âher sein als ein Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes.
[…]
Derzeit w├╝rden die k├╝nftigen Gewinne der Erneuerbaren Energien oftmals zu wenig in die Kalkulationen einbezogen. Zudem w├╝rden die ┬źNebenkosten┬╗ der fossilen Energien wie Erderw├Ąrmung und Gesundheitssch├Ąden zu gering angesetzt.

1 Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes?
Diese Kosten muss uns eine nachhaltige Energieversorgung einfach Wert sein!