Obama lockert Sanktionen gegen Kuba

Quelle: tagesanzeiger.ch

US-Präsident Barack Obama will die Sanktionen gegen Kuba lockern. So sollen Reisebeschränkungen aufgehoben werden, wie das Weisse Haus mitteilte. Charterflüge nach Kuba werden gestattet.
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Die republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus von Florida, Ileana Ros-Lehtinen, kritisierte die Aufhebung der Beschränkungen jedoch. Sie seien nicht dazu da, eine prodemokratische Entwicklung in Kuba zu stärken. Die Lockerung der Regelungen werde den Kubanern sicherlich nicht dabei helfen, sich von der Tyrannei, die sie umgebe, zu befreien, erklärte sie.

Die Sanktionen der letzten 50 Jahren haben nicht zur prodemokratischen Entwicklung in Kuba geführt. Mit der Lockerung der Blockade wird ein Richtungswechsel eingeschlagen der zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen USA und Kuba führen kann.

Sanktionen sind ein unwirksames Mittel um einen demokratischen Prozess anzustossen, denn diese treffen immer das Volk und stärken die Machtposition der „Tyrannen“, welche die Situation geschickt mittels Medienzensur und Repressionen ausnutzen.

Mir ist kein Land bekannt wo es in den letzten 50 Jahren mittels Sanktionen zu einem Umsturz der Regierung kam und sich daraus eine Demokratie entwickelte. Demokratie kann man nicht erzwingen, dieser Prozess entsteht von Innen und geht in der Regel langsam vonstatten.

Jegliche Einmischung in die Souveränität eines Landes von Aussen weckt den Nationalstolz der Menschen und bewirkt das Gegenteil. Man stelle sich mal vor die USA würden Sanktionen auf den Emmentaler-Export aussprechen, falls die Schweiz nicht die Wasserversorgung komplett privatisieren würde.

Die SVP würde bei den nächsten Wahlen ein noch nie dagewesenes Top-Resultat hinlegen…

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