Lastwagen vs. SMART

Monday, 31. January 2011 at 17:52 Uhr

Besser kann ein Montag gar nicht beginnen 🙂

Auf dem Weg zur Arbeit fuhr ich hinter einem LKW als dieser plötzlich abrupt bremste und erst mal auf der Strasse stehen blieb.

Plötzlich fing der LKW an rĂŒckwĂ€rts zu fahren, immer nĂ€her und nĂ€her kommend… Ich trat auf die Hupe, danach nochmals und dann krachte und knirschte es.

Der LKW-Fahrer meinte dann, dass er hĂ€tte die Einfahrt verpasst habe und den SMART beim zurĂŒcksetzen nicht gesehen. Zudem hĂ€tte ich ja sehen mĂŒssen, dass ER rĂŒckwĂ€rts fahre und ich hĂ€tte – um den Unfall zu vermeiden – ebenfalls ein StĂŒck zurĂŒcksetzen können. 😯

Dies war die Stelle wo ich die Polizei kommen lies, die dann dem LKW-Fahrer die Sachlage des “RĂŒckwĂ€rts fahren im fliessenden Verkehrs” erlĂ€uterte und das Unfallprotokoll aufnahm.

Zum GlĂŒck blieb es nur bei einem “Blechschaden” und niemand wurde verletzt.

Keine höhere AufklÀrung durch Vorratsdatenspeicherung

Friday, 28. January 2011 at 18:06 Uhr

Quelle: golem.de

Überwachungsgegner haben in Daten des Bundeskriminalamts Belege dafĂŒr gefunden, dass durch Vorratsdatenspeicherung nicht automatisch mehr Verbrechen aufgeklĂ€rt werden. Die neue Analyse bringt die BefĂŒrworter der Überwachung in ErklĂ€rungsnot.
[…]
Laut Analyse registrierte die Polizei in der Zeit der Vorratsdatenspeicherung im Jahr 2009 mit 1.422.968 mehr schwere Straftaten als im Jahr 2007 mit 1.359.102. Die AufklÀrungsquote sank von 77,6 Prozent 2007 auf 76,3 Prozent im Jahr 2009.

Die Zahl der schweren Internetstraftaten stieg von 167.451 im Jahr 2008 auf 206.909 im Jahr 2009 stark an, wĂ€hrend die AufklĂ€rungsrate von 79,8 Prozent auf 75,7 Prozent zurĂŒckging, so der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

Nun ja, diese Zahlen lassen sich bestimmt nicht fĂŒr oder gegen die Vorratsdatenspeicherung als Ursache interpretieren, denn dafĂŒr ist der Zeitraum der Messung und die VerĂ€nderung der Daten zu gering. In den Zahlen 167.451 und 206.909 sieht man eine Zuname der Internetstraftaten von ĂŒber 23 Prozent. Ob der Personalbestand zur AufklĂ€rung dieser Straftaten gleich geblieben war oder sogar verringert wurde, lĂ€sst sich neben den fehlenden Informationen ĂŒber die KomplexitĂ€t der Straftaten (LĂ€nderĂŒbergreifende Ermittlungen) nicht eruieren.

Zudem lassen sich diese Daten auch so interpretieren, dass die Vorratsdatenspeicherung noch viel stĂ€rker ausgebaut werden muss um wirksam gegen Straftaten eingesetzt zu werden. Ein Schelm der dabei böses denkt 🙂

Ich persönlich glaube auch nicht dass sich mittels Vorratsdatenspeicherung Verbrechen schneller aufklĂ€ren, oder gar verhindern lassen, denn es gibt genĂŒgend Mittel und Wege nicht als eindeutig, identifizierbare Person mit einem bestimmten Datensatz in Verbindung gebracht zu werden. Ein potentieller Verbrecher mit der Absicht nicht erwischt zu werden, wird diesen Umstand bei seinen Vorbereitungen berĂŒcksichtigen. Es wird bestimmt in der Zukunft der eine oder andere aufgeklĂ€rte Fall geben indem die Vorratsdatenspeicherung neben den klassischen AufklĂ€rungsmethoden eine Rolle spielt.

Das Missbrauchspotential solcher “Daten auf Vorrat” sollte man auch nicht mit der Bemerkung: “Ich habe ja nichts zu verbergen” schön reden, denn wo Daten zu einer bestimmten Person, seinen Vorlieben, Interessen, Abneigungen, Gewohnheiten und politischen Ansichten zentral verfĂŒgbar sind wird dies Begehrlichkeiten wecken.

Denn Freiheit stirbt mit Sicherheit.

Ägypten – Regierung kappt Internetverbindung

Friday, 28. January 2011 at 15:01 Uhr

Quelle: golem.de

Ägyptens PrĂ€sident Husni Mubarak hat die Internetverbindungen des Landes praktisch lahmlegen lassen. FĂŒr den heutigen Tag werden weitere Massenproteste erwartet, die oft ĂŒber das Internet organisiert werden. Wie die Analysten von Renesys erklĂ€rten, hat die Regierung offenbar die vier großen Internet Service Provider des Landes angewiesen, alle internationalen Verbindungen herunterzufahren. Jedes GeschĂ€ft, jedes Unternehmen, jede Bank, Website, Schule, Botschaft oder Regierungsstelle ist demnach vom Internet abgeschnitten.

Mit dieser Massnahme wird Husni Mubarak die Unruhen weder eindĂ€mmen, noch wird er erreichen das seine Macht stabilisiert wird. Das negieren eines freien Informationsflusses wird die BĂŒrger von Ägypten nur noch mehr gegen das Etablissement von PrĂ€sident Mubarak aufbringen. Repression mögen vielleicht augenscheinlich kurz was bewirken, die eingesetzte Gewalt der Regierung gegen das Volk und die ursprĂŒnglichen Probleme lassen sich im Gegensatz zu einer Internetverbindung nicht kappen.

Der wirtschaftliche Schaden dĂŒrfte immens werden, das ganze Dienstleistungsgewerbe wird diese Unruhen stark zu spĂŒren bekommen, dazu kommt noch der Imageverlust im Rest der Welt.

TotalitĂ€re Systeme jeglicher Art funktionieren nur ĂŒber einen relativ kleinen Zeitraum. Denn ab einen gewissen Punkt braucht es immer mehr Ressourcen um das System gegen eine wachsende, unzufriedene Opposition aufrecht zu erhalten, was dann irgendwann so oder so in einer Gewaltspirale endet.

WĂŒrde man mir den Internetzugang sperren, wĂ€re dies ein Grund um auf die Strasse zu gehen… Bestimmt!

SCHILLER LIVE 2011 – ZĂŒrich

Tuesday, 25. January 2011 at 20:54 Uhr

Im Theater Spirgarten, in Altstetten ZĂŒrich gab SCHILLER und seine Band gestern Abend ihr “Klangwelten-Elektronik” Konzert. Angi und ich hatten schon im letzten Juni die Tickets bestellt und dadurch konnten wir auch einen Platz in der dritten Reihe ergattern, denn im Gegensatz zu vielen anderen Konzerten gab es SitzplĂ€tze.

Viele bekannte StĂŒcke wurden neu abgemischt und in neuer Form prĂ€sentiert. Zudem gab es auch keine Guest-Acts welche man sonst von SCHILLER gewohnt ist, was aber keineswegs die gute Stimmung im komplett ausverkauften Theater trĂŒbte.

Ein Highlight fĂŒr mich war der Remix von: “Das Glockenspiel”, das aus dem Jahr 1998 stammende Original StĂŒck war schon ein Meisterwerk und dĂŒrfte – wenn ich dies richtig in Erinnerung habe – der Startschuss fĂŒr den Erfolg von SCHILLER gewesen sein.

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EVE Online – Incursion 1.1.0

Wednesday, 19. January 2011 at 19:12 Uhr

Quelle: golem.de

Alte Laaylaa
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Neue Laaylaa

Obama lockert Sanktionen gegen Kuba

Monday, 17. January 2011 at 20:27 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

US-PrĂ€sident Barack Obama will die Sanktionen gegen Kuba lockern. So sollen ReisebeschrĂ€nkungen aufgehoben werden, wie das Weisse Haus mitteilte. CharterflĂŒge nach Kuba werden gestattet.
[…]
Die republikanische Abgeordnete im ReprÀsentantenhaus von Florida, Ileana Ros-Lehtinen, kritisierte die Aufhebung der BeschrÀnkungen jedoch. Sie seien nicht dazu da, eine prodemokratische Entwicklung in Kuba zu stÀrken. Die Lockerung der Regelungen werde den Kubanern sicherlich nicht dabei helfen, sich von der Tyrannei, die sie umgebe, zu befreien, erklÀrte sie.

Die Sanktionen der letzten 50 Jahren haben nicht zur prodemokratischen Entwicklung in Kuba gefĂŒhrt. Mit der Lockerung der Blockade wird ein Richtungswechsel eingeschlagen der zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen USA und Kuba fĂŒhren kann.

Sanktionen sind ein unwirksames Mittel um einen demokratischen Prozess anzustossen, denn diese treffen immer das Volk und stĂ€rken die Machtposition der “Tyrannen”, welche die Situation geschickt mittels Medienzensur und Repressionen ausnutzen.

Mir ist kein Land bekannt wo es in den letzten 50 Jahren mittels Sanktionen zu einem Umsturz der Regierung kam und sich daraus eine Demokratie entwickelte. Demokratie kann man nicht erzwingen, dieser Prozess entsteht von Innen und geht in der Regel langsam vonstatten.

Jegliche Einmischung in die SouverĂ€nitĂ€t eines Landes von Aussen weckt den Nationalstolz der Menschen und bewirkt das Gegenteil. Man stelle sich mal vor die USA wĂŒrden Sanktionen auf den Emmentaler-Export aussprechen, falls die Schweiz nicht die Wasserversorgung komplett privatisieren wĂŒrde.

Die SVP wĂŒrde bei den nĂ€chsten Wahlen ein noch nie dagewesenes Top-Resultat hinlegen…

Link des Tages – abgabenterror.ch

Monday, 10. January 2011 at 18:49 Uhr

Und gleich die Petition unterschreiben, damit wir nicht dem SUISA-Monster eines Tages noch eine Abgabe auf jedes IPv6-KĂŒchengerĂ€t entrichten mĂŒssen.

Geschlechtsneutrale Verkehrsschilder

Monday, 10. January 2011 at 16:16 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Da will man auf “Teufel komm raus” geschlechtsneutrale Verkehrsschilder machen und merkt offensichtlich nicht, dass das neue Piktogramm sehr einem Mann Ă€hnelt 🙂

<ironie>
Ich finde es zudem problematisch Piktogramme in schwarzer Farbe abzubilden, denn ein FussgÀngerverbot mit einem schwarzen Piktogramm suggeriert dem Betrachter ganz klar den Ausschluss einer bestimmten Hautfarbe. Da muss man was unternehmen!

Stehe ich bald vor ToilettentĂŒren mit zwei geschlechtsneutralen Piktogrammen?

Ich vermute mal stark das der Ausdruck “StrichmĂ€nnchen” nicht mehr lĂ€nger politisch korrekt ist, dafĂŒr haben wir ja jetzt das saubere, geschlechtsneutrale “Piktogramm”. Wobei, “Strichfrauchen” gibt es ja irgend wie auch, da war doch mal was, oder so…
</ironie>


Sorry, aber man kann es auch ĂŒbertreiben.

CSI Miami – Dialoge die die Welt nicht braucht

Saturday, 8. January 2011 at 16:08 Uhr

Horatio Caine: Mir ist die Eintrittswunde aufgefallen.
Dr. Tara Price: Aber es gibt keine Austrittswunde – das bedeutet, die Kugel ist noch in seinem SchĂ€del.

Warum mĂŒssen logische Schlussfolgerungen bei solchen Serien immer noch zusĂ€tzlich erwĂ€hnt werden?

Blocher vergleicht Juncker mit Hitler

Monday, 3. January 2011 at 23:23 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg und Vorsitzender der Euro-Gruppe, ist bis vor Kurzem nicht mit kritischen Aussagen zur Schweizer Europapolitik aufgefallen. Umso mehr irritierte hierzulande ein Interview, das der EU-Politiker am 16. Dezember der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» gab. Darin forderte Juncker, einer der fĂŒhrenden EU-Politiker, die Schweiz zum EU-Beitritt auf. Er sagte: «Es ist nĂ€mlich ein geostrategisches Unding, dass wir diesen weissen Fleck auf der europĂ€ischen Landkarte haben.»

In der jĂŒngsten Ausgabe von Teleblocher sagte Alt-Bundesrat Blocher nun: «So hat Hitler geredet.» Und er zitierte die von den Nazis ĂŒberlieferte Drohung: «Die Schweiz, das Stachelschwein, das nehmen wir im RĂŒckzug ein.»

Hier sind beide Protagonisten, Jean-Claude Juncker und Christoph Blocher in das FettnĂ€pfchen getreten. Die Schweiz als ein “geostrategisches Unding” zu bezeichnen finde ich schon ziemlich irritierend, der Grund fĂŒr diese Aussage dĂŒrfte hingegen klar sein. Das Blocher darauf gleich die “Adolf”-Keule schwingt war eigentlich zu erwarten, aber auch ungeschickt.

Auf jeden Fall haben die SVP und ihre Stammtisch-Kohorten ein neues Feindbild. Aber eigentlich ja auch wieder nicht, denn Jean-Claude Juncker ist ja ein AuslÀnder.