Der sexistische Fussgängerstreifen

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Stadt Bern will «geschlechtergerechter formulieren». Wörter wie «Fussgängerstreifen», «Mannschaft» und «Mitarbeitergespräch» sollen verschwinden. Wann kommt der Bärinnengraben?

Das amtliche Dokument schreibt zum Beispiel vor, das Wort «Fussgängerstreifen» dürfe nicht mehr gebraucht werden. Vielmehr sei das geschlechtsneutrale «Zebrastreifen» zu verwenden. Ebenso ist das maskulin kontaminierte «kundengerecht» verpönt. Neu heisst es in Bern: «Entspricht den Wünschen der Kundschaft». Wer weiterhin von einem «benutzerfreundlichen» Gerät spricht, unterstreicht seine Rückständigkeit. Sprachlich korrekt ist etwas «einfach zu bedienen». Selbstredend wird die «Mannschaft» durch das «Team» ersetzt, das «Mitarbeitergespräch» in «Beurteilungsgespräch» umbenannt, und das «Benutzerhandbuch» heisst neu «Manual».

Zum Glück haben wir keine anderen Probleme!
Ich musste zuerst lachen und dachte an einen Scherz, aber offensichtlich meint es der Amtsschimmel in Bern ernst mit dieser linguistischen Quälerei.

Ich warte auf den Tag an dem die Artikel „Der“ und „Die“ geschlechtsneutral durch „Das“ ersetzt werden.
Wörter wie „Intelligenz“, „Vernunft“ und „Amtsschimmel“ werden dann zu:

Das Intelligenz
Das Vernunft
Das Amtsschimmel

Ja, wahrlich eine Meisterleistung der Linguistik, ähhm.. ich meinte Meisterinnenleistung….nein, auch nicht, nochmals:
„Das Leistung einer Person mit grosser Weisungsbefugnis“

Geht Bäume pflanzen oder macht sonst was sinnvolles!

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