Pockenimpfung gegen HIV?

Quelle: sueddeutsche.de

Das HI-Virus hatte sich seit den 1950er Jahren innerhalb relativ kurzer Zeit von Afrika aus über die ganze Welt ausgebreitet. Wieso der Erreger der Immunschwäche Aids so erfolgreich war, war lange Zeit unklar.
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Jetzt hoffen US-Wissenschaftler um Raymond Weinstein von der George Mason University in Virginia, den Schlüssel für die massive Ausbreitung gefunden haben. Sie vermuten einen Zusammenhang mit dem zur Pockenimpfung eingesetzten Vaccinia-Virus.
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Als die Pocken als ausgerottet galten, wurden auch die Impfungen mit dem Vaccinia-Virus eingestellt. Damit aber verschwand auch der Schutz vor dem HI-Virus, der die Ausbreitung des Aids-Virus unterdrückt haben könnte.
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Seit keine Pocken-Impfungen mehr stattfinden, ist die Zahl der HIV-Infektionen zumindest weltweit stark gestiegen, wie die US-Forscher im Fachmagazin BioMed Central Immunology berichten.

Wenn das HI-Virus erst durch das Absetzen der Pockenimpfung an Verbreitung gefunden hat, müsste es vor der Einführung der Pockenimpfung im 19. Jahrhundert nicht auch schon Fälle von HIV Ansteckungen und AIDS Toten gegeben haben?

Dies liesse sich doch durch Funde oder Ausgrabungen belegen lassen können?

Zudem müsste doch die HIV Resistenz bei Menschen – welche noch einen wirksamen Pockenimpfschutz haben – höher sein als bei ungeimpften, dies lässt sich sicherlich auch belegen.

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