Microsoft fordert Quarantäne für PCs

Samstag, 6. März 2010 at 0:15 Uhr

Quelle: pctipp.ch

Verseuchte PCs seien wie Leute mit Schweinegrippe: Sie gefährden die Gesundheit anderer und müssten daher isoliert werden.

Dies fordert Scott Charney, bei Microsoft fürs Trustworthy Computing zuständig, während seiner Keynote auf der RSA-Sicherheitskonferenz in San Francisco. Aktiv werden müssten dabei die Internetprovider, meint er.
Ob es rechtens sein kann, den PC-Benützer, der für seinen Zugang gutes Geld zahlt, einfach so vom Internet abzukoppeln, fragt sich Charney nicht.
[…]
Doch auch für die Geldsorgen der Provider hat Charney eine Lösung parat. Er plädiert für eine allgemeine Internetsteuer. «Die öffentliche Sicherheit ist hier in Gefahr, also muss die Öffentlichkeit auch dafür aufkommen», fordert der Redmonder.

Dear Mister Scott Charney!
Hausgemachte Probleme sollten auch „zu Hause“ gelöst werden 😉
Das es richtig sein soll den Hebel bei den Providern ansetzen zu müssen, kannst du vielleicht den Aktionären von Microsoft weismachen. Als Computer-Sicherheitsangestellter bei einer Firma, welche regelmässig mit Botnetzen und gravierenden Sicherheitsmängeln in Verbindung gebracht wird, hätte ich schon etwas mehr Zurückhaltung erwartet.

Nichtsdestotrotz du bist mein Held des Tages!

P.S. Gegen verseuchte Schweinegrippe-PC’s gibt es seit Jahren schon eine wirksame, kostenlose Medizin.