Gibt es einen Gott?

Das es keinen christlichen Gott im Sinne der Kirche und der Bibel geben kann, wird alleine schon durch das Theodizee-Problem wiederlegt. Erschwerend für eine vernünftige Erklärung dieses Gottes sind auch solche Beispiele:

jesusplakat

Angenommen:
Herr Müller (Schweizer, nicht Gott) hat einen Sohn (Auch Schweizer, nicht Jesus), der stirbt für uns (warum auch immer und warum eigentlich für uns?). Herr Müller zeigt uns damit seine Liebe? Aha, ja, ähm…

Das Ganze muss sicherlich wieder bildlich verstanden werden, damit habe ich aber ein Problem, denn ich kann es mir bildlich vorstellen.

3 thoughts on “Gibt es einen Gott?

  1. Öhm… Sie machen es sich da wahrscheinlich ein bißchen zu leicht, obwohl ich vormerken möchte, dass ich nicht daran interessiert bin, Sie zu bekehren oder zu überreden oder selber irgendwie so eingestellt wäre. Dennoch sehe auch ich, dass Sie das Ganze zu oberflächlich betrachten!

    Dass die Christen sagen „Er starb für uns und damit beweißt er uns seine Liebe“ ist nicht nur bildich zu verstehen, wie Sie als Vermutung annehmen, sondern ist, na klar, wie sollte es auch anders sein, in der Bibel begründet und eben auch erklärt!

    Vielleicht ist es auch so, dass manche, die dieser Vers anreizt darüber nachzudenken, und sei es auch kritisch, sich die Bibel nehmen und selber nachschauen, wie sich das verhält und so auch in den Genuß des Zusammenhanges geraten…

    Jedenfalls könnte ich als Kurzhinweis (ich will Ihnen nicht alles im Vorfeld erklären, wenn Sie wollen, können Sie das selbr nachschlagen, wenn nicht, sei es drum, aber dann wissen Sie immerhin, dass es verständliche und real-vorstellbare Beschreibungen gibt) geben:

    Nach dem christlichen Verständnis starb Jesus Christus u.a. für uns (hätte er nicht gemußt) um uns eben eine Freimachung von Sünden und den Einzug in ein Leben nach dem Tod zu ermöglichen, ebenso durch die Freimachung und gleichzeitiger Hilfe ein besseres Leben mit mehr Hoffnung. Das ist aber nicht gleichzusetzen mit Friede Freude Eierkuchen, sondern der Job ist manchmal härter oder eben gleich, wie der Job anderer Glaubensrichtungen.

    Anders nur, dass man auf ein postitives Ende hoffen kann, und nicht nur das, sondern auch real schon im Leben die Präsenz und das „Dasein“ dieses Gottes erfahren kann. Also quasi den Beweis selber überprüfen kann durch Erfahrung. Unabhängig von Ihrem erwähnten Theodizeeproblem, manchmal ist da die praktische Erfahrung höhergestellt…

    Meine Meinung also:

    Ich will Sie oder mich nicht zu irgendwas überreden, was Sie nicht wollen. Bitte informieren Sie sich aber gründlicher! Nur vermuten ist schlecht bei dieser Sache „wahscheinlich wieder nur bildlich“. Wenn Sie nicht wissen, wie das mit der Liebe gemeint ist, dann informieren Sie sich, bevor Sie es unwissend kommentieren. Denn diese Sache kann man auch verstehen, wenn man nicht direkt Christ ist. Nur wenn man es ist, versteht man es durchaus mit der Zeit auch mal besser und besser, kommt drauf an.

  2. Hallo Draco

    – Wenn Jesus für unsere Sünden gestorben ist, wozu ist dann eine Beichte gut?

    – Warum „opferte“ sich Jesus für uns Menschen, wenn Gott, sein Vater also die Macht hat alle Sünden der Menschen zu vergeben? Warum lies Gott es zu, dass sein einziger Sohn qualvolle Schmerzen erleiden musste, um etwas zu erreichen, was er auch ohne das Opfer seines Sohnes bewirken konnte? -> Gütiger Gott?

    – Das Theodizeeproblem lässt sich nicht lösen, da der Gott der Christen mit Attributen ausgestattet ist die widersprüchlich sind. Wenn Ihre praktische Erfahrung Ihnen etwas anderes sagt, dann mag dies für Sie sicherlich stimmen. Wenn Sie aber Ihre „Erfahrung“ in die reale Welt als Wahrheit transferieren wollen, dann brauchen Sie Beweise um diese Erfahrungen stützen zu können.

    Als Beispiel:
    Ich glaube an ein Wesen welches Ihren Gott erschaffen hat. Der Beweis ist Gott selbst, denn ohne das Wesen würde es diesen nicht geben. (Logisch, nicht?) Ich füge noch hinzu, dass schliesslich nichts ohne dieses Wesen entstehen konnte, ausser mein Wesen natürlich. (Schliesslich ist dieses Wesen eine Ausnahme.)

    Das Ganze wird noch ein wenig garniert mit Dingen wie: „Sex vor der Ehe ist toll“, „Wirst du auf die rechte Wange geschlagen, so darfst du ruhig auch mal zurückgeschlagen“, „Alle Menschen sind gleich, auch Schwule und Lesben“…

    Ein Buch habe ich auch noch und darin steht es übrigens nochmals ganz genau, ok, manchmal auch nur bildlich, dass dieses Wesen existiert.

    Daran kann ich glauben und ich könnte auch mein ganzes Leben darauf ausrichten. Probleme kriege ich, – und zwar ganz schnell – wenn ich „verlange“, dass alle Menschen daran glauben müssen.

    Sie könnten jetzt argumentieren, dass es dieses Wesen nicht gibt, schliesslich steht in der Bibel etwas anderes. Meine Erfahrung sagt mir aber etwas anderes, schlussendlich liegen wir uns in den Haaren, verbrennen Flaggen und so weiter…

    Nochmals, jeder Mensch soll daran glauben was für ihn das richtige sein mag. Glauben heisst eben nicht Wissen und nur mit Wissen kann man Sinn von Unsinn unterscheiden.

    Dani

    P.S: Wenn Sie mir schon Unwissenheit attestieren, so wäre es schön gewesen, wenn Sie mir auch die Stelle in der Bibel gezeigt hätten, wo Gott seine Liebe gegenüber der Menschheit zum Ausdruck bringt. Ich zeige Ihnen selbstverständlich danach auch gerne ein Beispiel auf, welches ein Widerspruch zu seiner Liebe darstellt.

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