Britische Regierung will das gesamte Kommunikationsnetz überwachen

Sonntag, 9. November 2008 at 4:08 Uhr

Quelle: Spiegel.de

[…]
Man werde „innovative und bahnbrechende Technologie“ nutzen, um gegenüber den Terroristen „weit voraus“ zu bleiben.

Natürlich, alles klar!
Der Terrorist benutzt auch eine Email Adresse in der Form von: Friend_of_BinLaden@SuicideBombing.af
und hat im Subject folgenden Titel: „Let’s talk about next attack“

Um es den Regierungsbeamten die diese Mail dann in die Finger kriegen werden die Sache auch wirklich extrem schwer zu machen, wird der ganze Mail in Klartext mit Ziel, Datum und Uhrzeit des Anschlages unverschlüsselt über einen persönlichen, registrierten Internet Zugang in Grossbritanien versendet.

Der britische Geheimdienst MI5 überwacht schon jetzt begrenzt E-Mails und Websites, braucht dafür jedoch jedes Mal eine Erlaubnis des Innenministers. Allein im vergangenen Jahr wurde eine solche Erlaubnis eine halbe Million mal angefordert. Würde der jetzt vorgestellte Plan umgesetzt, würden die Daten dem „Independent“ zufolge „automatisch und vollständig abgefangen“.
[…]
Zur gleichen Zeit berichteten damals „Telegraph“ und „New Scotsman“ unter Berufung auf anonyme Insider, die Kosten würden mit umgerechnet knapp 15 Milliarden Euro (zwölf Milliarden Pfund) veranschlagt. Eine offizielle Bestätigung gab es damals nicht. Doch scheint die Summe noch knapp bemessen – führt man sich das Ausmaß der geplanten Überwachung vor Augen.

Vermutlich wird jetzt ein potentieller Selbstmord-Terrorist durch diese 15 Milliarde Euro teure Blei-Ente so abgeschreckt, dass er sein Vorhaben nochmals überdenkt und vorsorglich schon mal eine Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Erwägung zieht.

Diese trübe Nebelkerze von einem Gesetz wird mit Sicherheit durchkommen, da alle reflexartig zusammenzucken wenn das T-Wort auch nur in der Ferne zu hören ist.

Zum Glück kennen die Terroristen noch kein PGP, Proxies, Tor, Steganographie, Chiffre, Briefpost oder die verbale Kommunikation.
Der Bürger gewinnt mit diesem Gesetzt gaaaaanz viiiiel Sicherheit…
Jetzt noch einmal alle zusammen: „Gaaanz viiiel Sicherheit!“

Ja, wir sind ihnen weit voraus…!

Yes, we can!

Mittwoch, 5. November 2008 at 12:56 Uhr

Wer hätte vor acht Jahren gedacht, dass 2008 ein Afroamerikaner US-Präsident werden würde?
Ich hätte dies bestenfalls als Wunschdenken abgetan und das Ganze mit: „Dies werden wir zu Lebzeiten eh nicht mehr erleben“ quittiert.

Barack Obama wird als neuer Präsident einiges zu tun haben, vorsorglich erwähnte er im Wahlkampf auch immer wieder das es nicht einfach werden würde, er gäbe aber sein Bestes. Das in den nächsten vier Jahren die Probleme, welche die Bush Administration diesem Land, ja teils sogar der ganzen Welt auferlegt hat, nicht vollständig gelöst werden können, muss eigentlich klar sein. Die Ausläufer der Entscheidungen der letzten Jahren werden noch weit in das Präsidenten Amt von Barack Obama hinein zu spüren sein.

Wer diesen Blog ein wenig verfolgt hat, weiss, das ich kein Anhänger der Bush-Regierung bin. Auch konnte ich niemals verstehen, warum die USA eine Person wie Bush nochmals für vier Jahre wiedergewählt hat.

Aber an diesem 5. November 2008 muss ich sagen: Ich bin stolz auf euch Amerikaner! It was a good decision!

Wie lange es wohl noch dauert bis Guantánamo geschlossen wird…?

Ische rächt mit Schreiberächt?

Dienstag, 4. November 2008 at 18:10 Uhr

Quelle: korrekturen.de
Warum Science-fiction auf Sciencefiction geändert wurde, aber Buyout auf Buy-out, entzieht sich meiner Logik.

Zum Glück kann man beide Schreibweisen verwenden.
Darf man eigentlich die alte und neue Schreibweise mischen?

Experten warnen vor neuen Pannen bei US-Wahlcomputer

Dienstag, 4. November 2008 at 17:47 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Viele US-Wahlcomputer sind schlichte Windows-PC in einem speziellen Gehäuse. Einige lassen sich gar online mit Updates bespielen – ein Einfallstor für Störungen und Manipulationen. Experten hielten schon vor der letzten Präsidentenwahl nichts von den Geräten. Doch die „New York Times“ tat Kritik 2004 noch als „Verschwörungstheorie“ ab.

Das änderte sich, als vor zwei Jahren der Informatikprofessor Ed Felten von der Princeton University live im US-Nachrichtensender „Fox News“ ein „vote switching“ herbeiführte. Eine manipulierte Speicherkarte, ein Neustart des Geräts, mehr war dazu nicht nötig. „Das kann jeder“, beteuerte Felten. Im Sommer 2006 listete der „Brennan Report“ von Juristen der New York University dann systematisch 120 Sicherheitslücken bei US-Wahlcomputern auf.

Die Umfragen von heute sehen mit 53% zu 46% zwar eher Barack Obama als nächster US-Präsident, ein knappes Resultat von 51% zu 49% würde aber sicherlich wieder ein Debakel wie im Jahr 2000 nach sich ziehen.

Persönlich denke ich: Die Welt ist mit einem Präsidenten wie Barack Obama besser dran denn ein verfrühtes Ableben von McCain als US-Präsident, weckt in mir kein Optimismus was die Nachfolgerin Sarah Palin angeht.

Bald wissen wir es…

Nenn mir deine ID und ich sag dir ob ich dich mag!

Montag, 3. November 2008 at 14:54 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Wenn sich eine Frau etwa nicht zwischen zwei Männern entscheiden könne, würde ihr eine Genanalyse helfen, den richtigen zu finden. „Ein Paar, das ständig streitet, aber dennoch zusammenbleibt, könnte mit dem DNA-Test endlich ein starkes Argument für eine Trennung bekommen.“

Irgendwie noch Praktisch:
Sie: „Du Schatz, ich denke wir trennen uns besser, unsere Genanalyse findet keine Übereinstimmung“.

Er: „Du hast recht Liebling, meine Werte und die meiner 20 Jahre jüngeren Assistentin passen viel besser zusammen“.

Aus der Genepartner.com Homepage

Wie verwende ich meine GenePartnerID?
Wenn Sie eine Person treffen, für die Sie sich interessieren, zum Beispiel auf einer Dating-Website, tauschen Sie Ihre GenePartnerIDs aus und loggen sich dann in Ihr Konto ein. Dort geben Sie die GenePartnerID der anderen Person ein und führen einen Kompatibilitätsmatch durch. Sie erhalten umgehend die Analyseergebnisse Ihrer genetischen Kompatibilität.

Gattaca lässt grüssen!

Wenn ich mir die Scheidungsrate der Schweiz ansehe, habe ich nicht den Eindruck, dass eine Genanalyse hier in Zukunft etwas daran ändern könnte. Denn die Frage ist doch: Warum kommen Personen zusammen, die eigentlich – gemäss DNA-Test – nicht für einander „bestimmt“ sind? Würden diese Personen die Finger voneinander lassen, wenn man sie vor der Ehe mit einem DNA-Test konfrontierte?

Spannend ist es allemal, wie die Realität die Fiktion einholt…

Warhammer Online

Montag, 3. November 2008 at 2:09 Uhr
Meine Hochelfen Erzmagierin.
Obwohl erst Level 20, das Equipment sieht einfach Spitze aus!

Du riechst gut…

Samstag, 1. November 2008 at 15:45 Uhr

Heute in der S-Bahn sass ich neben einer Frau, die das selbe Parfüm trug wie meine letzte Freundin.
Ich werde den Nachmittag mit Serien anschauen verbringen, dies bringt mich vielleicht auf andere Gedanken.

Den Auftakt macht Battlestar Galactica