US-Wahlcomputer können nicht zählen

Montag, 13. Oktober 2008 at 14:04 Uhr

Quelle: Golem.de

Beim Addieren der Stimmen kommt es dort zu Stimmenverlusten. Der Lieferant der Wahlcomputer, die Diebold-Tochter Premier Elections Solutions, hat die Probleme bereits zugegeben. Eine Korrektur der Fehler bis zur Wahl ist praktisch nicht mehr möglich, da alle zur Wahl zugelassenen Systeme vorher überprüft und zertifiziert werden müssen.

Ja, dann machen wir doch einfach munter weiter, schliesslich handelt es sich ja nur um eine Wahl.

Was wird da eigentlich im November gezählt wenn die nicht einmal einfachste Additionen zustande bringen? Worin besteht die Logik, den Anspruch auf faire und transparente Wahlen erheben zu können, wenn nicht mal die technischen Voraussetzungen dazu gegeben sind?

Dieses Debakel war schon im Jahr 2000 ein Thema, man müsste meinen, dass aus diesem Fiasko in den letzten acht Jahren etwas gelernt wurde.

Mein Verstand sträubt sich gegen diesen Dilettantismus.

Wort des Tages – Binnenmajuskel

Freitag, 10. Oktober 2008 at 16:37 Uhr

Binnenmajuskel
Ich benutze es jeden Tag beim Programmieren, wusste gar nicht das es eigens dafür ein Wort gibt. 🙂

Obama erzielt Punktsieg in zweiter TV-Debatte

Donnerstag, 9. Oktober 2008 at 14:18 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Nashville – Tom Brokaw, das amerikanische TV-Urgestein, lugt streng von seinem Pult hoch. Er fasst die beiden Kandidaten ins Auge, die erwartungsvoll vor ihm sitzen. „Gesundheitswesen, Energiepolitik, die sozialen Sicherungssysteme“, knurrt Brokaw mit seiner tiefen Stimme. „Was ist Ihre Top-Priorität? In welcher Reihenfolge geht es weiter?“

John McCain blickt auf den Block neben seinem Stuhl, er scheint zu sinnieren: Welche Punkte waren das jetzt noch mal? Moderator Brokaw wiederholt seine Frage, und da springt McCain beinahe auf. „Wir können alle drei auf einmal angehen“, ruft er energisch. „Wir sind Amerikaner. Wir können das schaffen.“

Oha, so wie der Krieg in Afghanistan und Irak? Beides mal so nebenbei anfangen und locker gewinnen? Die Realität passt sich nun mal nicht den Wünschen an…

„Es stimmt, dass ich einige Sachen nicht verstehe. Etwa, warum man in ein Land einmarschiert, das mit den Anschlägen vom 11. September nichts zu tun hatte.“

– Barack Obama

Dieses Zitat werden wir sicherlich noch häufiger zu sehen bekommen.

LED-Lampen als WLAN-Ersatz

Mittwoch, 8. Oktober 2008 at 14:08 Uhr

Quelle: golem.de
Das wäre für mich endlich eine akzeptable Option um in meiner Wohnung ein Wireless Netz aufzubauen. Die heutige Technologie auf Funk-Basis bietet mir einfach zu wenig Sicherheit um ein permanentes WLAN in den eigenen vier Wänden zu installieren.

Palin wirft Obama Nähe zu Terroristen vor

Sonntag, 5. Oktober 2008 at 3:08 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Palin zitierte einen Bericht der „New York Times“, in dem über die Verbindung Obamas mit Bill Ayers, einem ehemaligen Mitglied der militanten Protestgruppe Weather Underground und heutigen Professor an der University of Illinois, berichtet wurde. Die Gruppe hatte während des Vietnam-Kriegs mehrere unblutige Anschläge ausgeführt.
[..]
Obama und Bill Ayers waren vor rund sechs Jahren für die gleiche Wohltätigkeitsorganisation tätig. Der 47-jährige Demokrat hat die früheren radikalen Ansichten Ayers jedoch öffentlich verurteilt.

Frau Palin muss ziemlich verzweifelt sein wenn sie sich auf solch ein Terrain wagt. Wenn dieser „Tiefer-Niveau-Wahlkampf-Schuss“ mal nicht nach hinten losgeht…

WoW: Bot-Produzent muss sechs Millionen Dollar zahlen

Samstag, 4. Oktober 2008 at 11:29 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Weh, oh, weh: Ein Cheatsoftware-Hersteller muss sechs Millionen US-Dollar an den Spiele-Produzenten Blizzard zahlen. Die Spiele-Firma hatte Schadensersatz gefordert, weil nach ihrer Auffassung durch eine Software mit automatisch kämpfenden Charakteren die Laufzeit der World-of-Warcraft-Abonnements kürzer ausgefallen sei.

Mit der Software „Glider“ des US-Programmierers Michael Donnelly lassen sich ständig wiederkehrende und damit langweilige Aufgaben, von denen es in World of Warcraft eine ganze Menge gibt, automatisiert absolvieren – so beenden die Charaktere schneller ihre Abenteuer und kommen so mit kürzeren Abonnements aus. Blizzard hatte argumentiert, dass dadurch ein Schaden von rund sieben Monatsbeiträgen pro Glider-Nutzer für die Entwickler entstanden sei. Die Kläger rechneten diesen Wert auf die 100.000 verkauften Glider-Bots hoch und kamen so auf Umsatzeinbußen von 10,5 Millionen Dollar.

Nun ja, World of Warcraft besitzt vielerorts Aufgaben die recht stupide und langweilig sind. Blizzard könnte einige Dinge spannender, und abwechslungsreicher gestalten als die Spieler immer nach dem gleichen Muster Quests lösen zu lassen.

„5 Krieger der Totenwaldfelle töten“, „12 Hainpirscherluchs töten“, „5 Gefängnisschlüssel des Astraleums bringen“ wird mit der Zeit ermüdend und langweilig.

Es hat aber auch wirklich interessante und witzige Quests wie: Testflug: Das Zephyriumkapazitorium im Schergrat oder die Bombardierung-Flug-Quest des Schwadronskommandant Greifgar auf der Höllenfeuerhalbinsel.

Eingeschränkte Notebook-Durchsuchungen in den USA

Mittwoch, 1. Oktober 2008 at 12:36 Uhr

Quelle: InfoWeek.ch
Die Vernunft hat wieder Einzug gehalten…

Es ist trotzdem immer noch eine traurige Angelegenheit und Terror Anschläge werden damit auch keine verhindert.

US-Zöllner durchstöbern Laptops und Handys