US-Angriff in Syrien – Damaskus protestiert

Montag, 27. Oktober 2008 at 16:18 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Wie Syriens staatliches Fernsehen und Sana berichteten, verletzten vier US-Hubschrauber am Sonntag gegen 16.45 Uhr Ortszeit den syrischen Luftraum. Die Soldaten griffen demnach ein im Bau befindliches ziviles Gebäude im Dorf Sukkariyeh nahe der Ortschaft Abu Kamal an, schossen auf die Bauarbeiter und töteten acht Menschen. Anschliessend hätten die Hubschrauber Syrien in Richtung Irak verlassen.
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Ein US-Offizier sagte der Nachrichtenagentur AP, der Angriff eines Sonderkommandos habe einem Netzwerk gegolten, über das Kämpfer aus Nordafrika und dem Nahen Osten nach Syrien und von dort aus in den Irak geschleust würden. «Wir nehmen die Sache in unsere eigenen Hände», so der Offizier. Erst am Donnerstag hatte der Kommandeur der US-Truppen im Westirak, Generalmajor John Kelly, angekündigt, dass die Massnahmen zur Sicherung der syrischen Grenze verstärkt werden sollten. Von dort gelangten immer noch zahlreiche Aufständische in den Irak, sagte Kelly.

Grenzverletzung werden heute billigend in Kauf genommen, irgend ein Begründung lässt sich immer dafür finden. Notfalls hat man ja noch die Terroristen Karte, die zieht immer.

Man stelle sich jetzt mal folgendes fiktives Szenario vor:

Wie der amerikanische Fernseh-Sender CNN und AP berichteten, verletzten vier Hubschrauber der Kubanischen Armee am Sonntag gegen 16.45 Uhr Ortszeit den amerikanischen Luftraum. Die Soldaten griffen demnach ein im Bau befindliches ziviles Gebäude in Dredgers Key nahe der Ortschaft Key West an, schossen auf die Bauarbeiter und töteten acht Menschen. Anschliessend hätten die Hubschrauber Amerika in Richtung Kuba verlassen.
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Ein Kubanischer-Offizier sagte der Nachrichtenagentur ITAR, der Angriff eines Sonderkommandos habe einem Netzwerk gegolten, über das Kämpfer aus Asien und Europa nach Amerika und von dort aus nach Kuba geschleust würden. «Wir nehmen die Sache in unsere eigenen Hände», so der Offizier. Erst am Donnerstag hatte der Kommandeur der Kuba-Truppen im Weskuba, Generalmajor F. Libre, angekündigt, dass die Massnahmen zur Sicherung der kubanischen Grenze verstärkt werden sollten. Von dort gelangten immer noch zahlreiche Aufständische nach Kuba, sagte Libre.

Irgendwie genau so einleuchtend und legitim für mich…