Stevia-Süssstoff bald in der Schweiz erlaubt?

Wie ich heute bei ZwahlenDesign.ch lesen konnte, erteilte das BAG der Firma Storms die Bewilligung für ihr Sportgetränk Stevia als Süssstoff zu verwenden. Das BAG erteilt diese Bewilligung nur im Einzelfall, da für sie die Unbedenklichkeit von Stevia noch nicht bewiesen ist.

Wie schon an andere Stelle beschrieben bin ich ein Geniesser von Stevia und hoffe in Zukunft auf eine breite Anwendung dieses süssen Stoffes 🙂

Ich mag zwar den Geschmack des Coke Zero, dieser ist IMHO immer noch besser als der von Coke Light. Mit Stevia würde dies aber bestimmt noch viel besser schmecken, gesünder wäre es ohnehin.

3 thoughts on “Stevia-Süssstoff bald in der Schweiz erlaubt?

  1. Zitat:
    Das BAG erteilt diese Bewilligung nur im Einzelfall, da für sie die Unbedenklichkeit von Stevia noch nicht bewiesen ist
    Zitat ende.

    Das ist einfach nur ein Witz!! Der Grundtenor für die Bedenklichkeit von Stevia sei „ja, es gibt dafür noch keine Langzeitstudie“. Dabei wurde Stevia 1931 entdeckt.
    Und da soll mir einer sagen, dass es Langzeitstudien für Aspartam gibt, welches erst in 1965 entdeckt worden ist, und mittlerweile auch weltweit verkauft wird?

    Wenn Coca Cola ihr Coke Zero mit Stevia produzieren würden, das wäre wohl ein echt progressiver Schritt – ob sie den beschreiten werden, darüber lässt sich wohl wild spekulieren.
    Wäre doch was wenn zuerst Red Bull ihr Cola in einer Light Variante mit Stevia produzieren würden 😉

  2. Dazu kommt: In Japan werden seit Jahrzehnte Produkte mit Stevia gesüsst, Nebenwirkungen sind keine bekannt.

    Aus Wikipedia

    Beim eigentlichen Süßstoff, dem Steviosid, konnte keine mutagene oder genotoxische Wirkung nachgewiesen werden. Die Blätter selbst sind auch nicht giftig. Die Mutagenität des Abbauprodukts von Steviosid, Steviol, ist umstritten. In einigen Studien wurden fruchtschädigende und mutagene Wirkungen in Hamstern und Ratten beschrieben, außerdem eine Mutagenität in vitro. Ralf Pude vom Institut für Nutzpflanzenwissenschaften der Universität Bonn hält dagegen, dass die Dosierungen in den Versuchen so hoch waren, dass – auf den Menschen übertragen – ein Erwachsener täglich mehr als die Hälfte seines Körpergewichtes an frischen Steviablättern zu sich nehmen müsste.

    Ich will mal sehen was passiert, würde man die selbe Menge an Aspartam oder Saccharin zu sich nehmen. Hahaha, wer macht solche Studien?

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