Openair-Bars mit Musik an der Street Parade

Dieses Mail erreichte mich heute:

Guten Morgen zusammen
Wir wollen keine gekröpfte Street Parade.
Wir wollen auch Openair-Bars und Musikanlagen in der Innenstadt.

Und darum kämpfen wir! Wir haben über das Wochenende ein überparteiliches Komitee gegründet – und gestern beim Polizeitderpartement ein Konzept eingereicht.
Heute Mittwochmorgen, 10.30 Uhr, findet im Rathaus Café in Zürich eine Pressekonferenz statt.

Und jetzt brauchen wir Eure Hilfe: Bitte trag Euch doch alle sofort auf www.wirtanzenzuerich.ch ein – die Internetseite wurde eben frei geschaltet.
Wäre schön, wenn ganz viele mitmachen und sich registrieren lassen.
Denn: Gemeinsam
sind wir stärker!

Aus dem Konzept „Openair-Bars mit Musik – in der Innenstadt – am Tag der Street Parade“

4.2. Verbot verhindert keinen Alkoholkonsum
Boulevardbars und Musikanlagen im Freien zu verbieten und zu glauben, der Alkoholkonsum würde damit eingedämmt, ist falsch: Entlang der Parade, in allen Restaurants und vor allem in Läden kann nach wie vor Alkohol gekauft werden. Oft sind es Junge, die exzessiv Alkohol konsumieren. Diese kaufen aber keine teuren Drinks an Openair-Bars in der Innenstadt, sondern viel eher ganze Flaschen hochprozentigen Alkohols irgendwo in einem Getränkefachmarkt oder in einem Grossverteiler.

4.3. Alkoholkonsum – kein Street-Parade-Phänomen
Der exzessive Alkoholkonsum ist kein Phänomen der Street Parade, sondern allenfalls ein gesellschaftliches Problem. An anderen Grossveranstaltungen wie dem Züri Fäscht oder der Euro08 gab es Zwischenfälle in ähnlichem Ausmass. Während in den Medieninformationen zur Street Parade die Anzahl der Personen mit Symptomen von übermässigem Alkoholkonsum erwähnt ist, fehlt diese Information bei den Medienmitteilungen zu andern Grossanlässen. Es gibt keinen plausiblen Grund, warum der Stadtrat zur Eindämmung des Alkoholkonsums nur die Street Parade mit solch einschneidenden Massnahmen bestraft.

[…]
4.6. Freie Gesellschaft
Wir leben in einer liberalen Gesellschaft, in einer liberalen Stadt. Wir können alle – im Rahmen der gültigen Gesetze – selbst entscheiden was wir tun und lassen. Wenn diese Freiheit exzessiv missbraucht wird und Dritte darunter leiden, geben die gültigen Gesetze der Polizei die Handhabe für Ordnung zu sorgen. Dafür braucht es keine neuen vom Stadtrat erlassenen Verbote.

Sollte dieses Unding von Entscheidung nicht aufgehoben werden, so kann die Street Parade zu Grabe getragen werden. Wir gehen seit Jahren an die Street Parade, nicht wegen dem Umzug sondern weil ausserhalb der „Truck-Strecke“ die guten Partys steigen.

Stellt euch mal einen Hirschenplatz und einen Rosenhof an der Street Parade ohne Musik vor…

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.