Seehofer wirft Nahrungsmittelkonzernen Erpressung vor

Quelle: Spiegel.de

In den Entwicklungsländern können die Menschen nicht einmal mehr Grundnahrungsmittel wie Reis oder Weizen bezahlen. Schon jetzt müssen rund 800 Millionen Menschen hungern, und es drohen mehr zu werden.

Wir haben mehr als genug Nahrungsmittel auf dieser Welt. Solange wir diese aber vernichten, nur um den Weltmarktpreis auf einem gewissen Niveau zu halten und mit unsren subventionierten Lebensmittel im Ausland die lokalen Märkte zerstören, solange werden wir dieses Problem nie in den Griff kriegen. Denn die Menschen in diesen Ländern haben einfach nicht das nötige Geld diese Lebensmittel zu kaufen.

Der Konzern, auf den Seehofer anspielt, ist leicht zu identifizieren: Der US-Biotechkonzern Monsanto, dessen Nettogewinn allein im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 107 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar kletterte.

Ein alter Bekannter…

Dass dadurch die Produktion von Nahrungsmitteln spürbar zurückgedrängt wird, glaubt der Minister dagegen nicht. „Weltweit gibt es 42 Millionen Quadratkilometer landwirtschaftlicher Nutzfläche, von denen 15 Millionen tatsächlich genutzt werden. Und nur auf einem Prozent dieser Fläche wachsen Rohstoffe für Biosprit. Er kann also nicht für die aktuellen Probleme verantwortlich gemacht werden.“

Danke Herr Seehofer, dies sollte jetzt endlich mal den wahren Kern der Geschichte zum Vorschein bringen.

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