Tabakkonzern finanzierte Lungenkrebsstudie

Quelle: Spiegel.de

Diese Studie suggeriert einem vor, dass Lungenkrebs halt nur frühzeitig entdeckt werden muss, dann kann auch keinen Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und Krebs nachvollzogen werden.

Jeffrey Drazen, Chefredakteur des „New England Journal of Medicine“, zeigte sich empört über den verschwiegenen Interessenkonflikt: „In den sieben Jahren, die ich hier arbeite, habe ich noch nie eine Studie publiziert, die von einem Zigarettenhersteller unterstützt wurde“ […]

… oder er wusste es nicht und es wurde nie publik (?)

Das „Deutsche Ärzteblatt“ wies zudem darauf hin, dass ein im Screening entdeckter Tumor einen „größeren, überaus riskanten operativen Eingriff nach sich zieht“ – was den meisten Menschen nicht bewusst sei. Hinzu kommt das Problem der Falsch-Positiv-Resultate: Henschkes Team hatte mit dem CT mehr als 4000 mutmaßliche Tumorherde entdeckt, von denen sich aber nur ein Zehntel tatsächlich als Tumor entpuppte.

Zum Thema statistische Wahrscheinlichkeit ein gutes Buch:
Der Hund der Eier legt

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