Ein Jahr Tesla

Saturday, 17. June 2017 at 11:14 Uhr

Seit einem Jahr fahre ich nun schon meinen Tesla S 70D.
20k elektrisierende Kilometer später ist die Freude immer noch so gross wie am ersten Tag als ich ihn im SeC Bern abholen durfte.

Unzählige Gespräche mit Passanten an den SuC’s folgten. Das Interesse an Tesla ist nach wie vor ungebrochen hoch. Eine grosse Skepsis gegenüber Elektromobilität besteht aber immer noch, auch dank der einseitigen und teils falschen Berichterstattung in den Medien. Reichweite und Lademöglichkeit sind die häufigsten Fragen. Die Überraschung ist dann aber gross, wenn die Leute erfahren, dass mein Tesla im Sommer vollgeladen eine Reichweite von 380 km hat und im Winter immer noch 320 km weit kommt.

Das Geheimnis von Tesla ist IMHO mehrstufig:
1) Die Supercharger
2) Die Supercharger
3) Die Supercharger
4) Dem Auto sieht man seinen Elektroantrieb nicht an (kein Öko-Birkenstock-Eyecatcher).

🙂 🙂 🙂

Elektromobilität wird kommen, keine Frage. Für meinen Geschmack findet der Wandel zu langsam statt. Zwar wird überall noch gebremst und zu hohe Abgaswerte werden nachträglich für Gesetzeskonform erklärt, doch die etablierten Autoherstellern wurden aufgescheucht und versuchen derweil fast schon panisch den musk’schen Vorsprung zu verringern.

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500 Elektroauto-Kilometer in 5 Minuten laden?

Monday, 15. May 2017 at 10:53 Uhr

Klingt alles sehr schön, fast zu schön.

Mir fehlen aber wichtige Angaben, wie Bspw. Ladezyklen-Beständigkeit oder die verwendeten Materialien.

Ohne Angabe der Akkugrösse, Fahrzeugtyp (Personenfahrzeug oder E-Bike), sowie die nötigen Ladeströme, sind Aussagen wie “Lädt 500 km in 5 Minuten” wenig hilfreich.

Auch heutige Akkus könnten “theoretisch” mit 10C geladen werden. Ein Tesla S 100 wäre dann mit 500 km in 6 Minuten vollgeladen. Wie die dabei entstehende Wärme abgeleitet wird und wie viele Ladezyklen im Akku dabei verloren gehen, steht auf einem anderen Blatt. 🙂

Ich wünsche StoreDot dennoch viel Erfolg und hoffe auf einen Eierlegenden-Wollmilchsau-Akku.


ecomento.tv

#wunderakku #vapoware

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VW-Chef: „Bis 2025 Weltmarktführer in der Elektromobilität“

Tuesday, 9. May 2017 at 10:52 Uhr

VW-Chef: „Bis 2025 Weltmarktführer in der Elektromobilität“

Quelle: ecomento.tv

VW hat bekräftigt, bis spätestens 2025 die Weltmarktführerschaft bei Elektromobilität anzustreben. Das ehrgeizige Vorhaben ist Teil der Strategie „Transform 2025+“, die einen Umbau in drei Phasen vorsieht: Bis 2020 will die Marke das Kerngeschäft neu aufstellen und bis 2025 weltweit bei Elektromobilität führend sein. Ab 2025 liegt der Fokus auf neuen Mobilitätslösungen und Geschäftsmodellen, „um die Transformation der Branche an der Spitze mitzugestalten“.

Klingt ja alles wunderbar, aber baut doch erst mal Elektrofahrzeuge. Das mit der Weltherrschaft kann ja noch ein wenig warten.

[…] Wir haben uns intensiv um die Diesel-Krise gekümmert.

Gekümmert nicht wirklich, bewirtschaftet, ja.
Oder besitzen die neuen Fahrzeuge nun einen von den Fahrern aufzufüllenden Ad-Blue Tank? Werden die NOx-Werte nun auch abseits des Prüfstandes eingehalten?

Die Konkurrenz durch Branchenprimus Tesla, der mit dem Model 3 in diesem Jahr sein erstes Elektroauto für den Massenmarkt startet, sieht VW-Chef Diess nicht als langfristiges Problem an. Die Kalifornier seien zwar ein „mit Sicherheit ernst zu nehmender Wettbewerber“. Er sei jedoch zuversichtlich, „dass wir Tesla im Volumensegment Einhalt gebieten können“.

Die Autohersteller haben anscheinen noch nicht begriffen, dass Elektromobilität kein Produkt sondern ein Konzept ist. Dazu gehört z.B. ein funktionierendes Schnelladenetzwerk. Tesla gibt den Takt an, ist dynamisch und innovativ und muss keine Altlasten mit sich herumtragen. Ob die alteingesessenen Autohersteller die Wende hinkriegen? Bestimmt, denn sie sind “Too big to fail” und werden im Notfall durch den Steuerzahler am Leben erhalten.

Innovationen hingegen sehe ich bei den Grossen keine, eher ein hechelndes Hinterherrennen, um Tesla nicht aus dem Blickfeld zu verlieren.

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Neuer CEE-Stromanschluss mit 3x16A

Thursday, 23. June 2016 at 20:18 Uhr

Der 3-Phasen CEE-Stromanschluss mit je 16 Ampere wurde heute fertig installiert.
Nun kann ich Zuhause maximal mit bis zu 11 kW/h laden, was ca. 50 km Reichweite pro Stunde bedeutet.

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Tesla S 70D – Abholung in Bern

Friday, 17. June 2016 at 22:42 Uhr

Mit dem Zug nach Bern, mit dem Tesla zurück nach Zürich gefahren!
Zufrieden mit meinem neuen Tesla. Vielen Dank an die Mitarbeiter von Tesla Zürich und Tesla Bern für den tollen Support!


Ich und mein Tesla


Die Farbe gefällt mir sehr.


Wir werden eine schöne Zeit zusammen haben 🙂

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Tesla Model S – Die Entscheidung

Friday, 10. June 2016 at 19:12 Uhr

Nach dem ich letzten Monat ein Tesla für ein Wochenende ausleihen konnte, habe ich mich heute entschieden, mir einen Tesla Model S zuzulegen.
Heute sah ich auf der Tesla Webseite einen Silber-grauen Titanium Vorführwagen mit 4’000 Kilometer, Autopilot, Dual-Motor und einem 70 kW/h Akku, der realistische 320 – 350 Kilometer Reichweite mit sich bringt.

Nach einem kurzen Telefonat mit dem Kundenberater konnte ich ein identisches Fahrzeug in Winterthur anschauen, um mir einen Eindruck von der Titanium Farbe machen zu können.

Es passte alles und so habe ich den Vorführwagen gekauft. 🙂

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Chevrolet Volt – Verkaufsauschreibung

Saturday, 4. June 2016 at 19:02 Uhr

Fast auf ein Jahr genau fahre ich nun den Chevrolet Volt rein elektrisch. Die elektrische Reichweite mit bis zu 70 Kilometer war bis anhin nie ein Problem. Den Verbrennungsmotor brauchte ich im letzten Jahr kein einziges mal, lediglich die automatische Motorreinigung sprang in der Zeit drei mal für ein paar Sekunden an. Meine erst kennengelernte Freundin Martina wohnt in Deutschland nahe der Grenze. Der Volt schafft die 65 Kilometer pro Weg gerade so, ohne dass der Verbrenner anspringt. Der nette Nachbarn von Martina liess mich daher die letztem male immer an seinem Solar-Stromanschluss vollladen.

Da die Entscheidung mir einen Tesla zuzulegen bereits gefallen ist, verkaufe ich den Chevrolet Volt über das Internet. Notfalls kann ich auch ein paar Wochen ohne Auto auskommen.
Seit Wochen studiere ich regelmässig die Vorführwagen auf der Tesla Webseite, ein passendes Fahrzeug habe ich aber noch nicht gefunden.

Ein Interessent hat sich bereits gemeldet und möchte mir den Volt abkaufen. Er fährt einen elektrischen Renault Twizy und benötigt jetzt ein Fahrzeug mit dem auch Langstrecken möglich sind.

Ich habe ihm geraten nie eine Probefahrt mit einem Tesla zu machen 😉

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Tesla Model S für ein Wochenende

Friday, 20. May 2016 at 20:25 Uhr

Tesla Zürich hat mir freundlicherweise ein Model 70D für das ganze Wochenende zur Verfügung gestellt. Ich finde der macht sich richtig gut auf meinem Parkfeld!

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Probefahrt mit einem Tesla Model S

Wednesday, 18. May 2016 at 17:50 Uhr

Es mangle mir zuweilen an Spontanität – sagt man oder Frau.
Stimmt schon. In der Regel liebe ich Planung und durchdachte Konzepte.

Aber was vor drei Tagen passierte, kann ich nur als “spontan” bezeichnen!
Während der Heimfahrt in meinem Chevrolet Volt, sah ich wieder mal einen Tesla neben mir an der Ampel stehen. Gedanken wie “Ist die Zukunft”, “sieht schon unverschämt gut aus” und “löst einige Probleme” schwirrten mir durch den Kopf.

Am nächsten Tag rief ich im Tesla Store Zürich an und fragte, ob ich eine Probefahrt dürfte. Der Kundenberater fragte mich, ob ich am nächsten Tag um 10 Uhr Zeit hätte – Ein Termin sei noch frei. Spontan sagte ich zu.

Als ich heute um 10 Uhr im Tesla Store ankam, wurde ich freundlich begrüsst und ein Kundenberater erklärte mir das Konzept “Tesla” und zeigte mir das Auto.
Was auffällt: Praktisch keine Knöpfe und Schalter hat es im Fahrzeug. Mit dem omnipräsent grosses Display in der Mitte des Fahrzeugs wird praktisch das ganze Auto gesteuert.

Der Kundenberater drückte mir die Schlüssel in die Hand und die Probefahrt konnte beginnen. Die Fahreigenschaften sind phänomenal! Anders kann ich es nicht beschreiben. Obwohl ich mit dem Chevrolet Volt bereit heute schon elektrisch fahre, war das Fahren mit dem Tesla eine neue Erfahrung in Sachen Beschleunigung und Fahrkomfort. Während der Fahrt kam mir plötzlich in den Sinn, dass mein Garagenplatz möglicherweise zu eng für den Tesla sein könnte. Gedanklich spiele ich also schon ernsthaft mit einem Kauf!

Wir fuhren also zu meinem Wohnort und haben den Tesla auf dem Garagenplatz parkiert, bzw. der Kundenberater hat das Parkmanöver vorgenommen. Er erklärte mir die Abstandssensoren am Tesla welche um das Auto platziert sind. Damit kann auch ein ehemaliger SMART Fahrer ohne Probleme einen Tesla einparken, meinte er augenzwinkernd. Ich probierte es dann selbst aus und tatsächlich, mithilfe der Sensoren konnte ich das Fahrzeug (ohne Beschädigung) fast Zentimeter genau einparken.

Während der Rückfahrt erklärte der Kundenberater weitere Eigenschaften des Fahrzeugs, wie die Möglichkeit, Updates und neue Funktionen über das das Mobile Netzwerk, bzw. WLAN in das Fahrzeug einzuspielen. Die kostenlose Nutzung der Supercharger, welche den Tesla innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent auflädt, ist meiner Meinung nach ganz klar ein Alleinstellungsmerkmal.
Bei dem Kundenberater hatte ich nie das Gefühl, dass dieser mir einfach nur ein Auto verkaufen wollte. Er sprudelte nur so heraus beim erklären, seine Tesla Begeisterung konnte man ihm ansehen.

Zurück im Tesla Store kam noch eine weitere Kundenberaterin hinzu und sie zeigte mir die verschiedenen Akku-Varianten und Ausstattungen.
Nach gut drei Stunden hatte bereits einen Tesla Account und die Gewissheit, dass mein nächstes Auto ein Tesla sein wird.


Tesla Model S


Tesla Model S (Facelift)

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Neues Energiemessgerät – Jetzt sind die Werte korrekt!

Friday, 26. June 2015 at 23:33 Uhr

Heute habe ich mir ein neues Energiemessgerät zugelegt, den PM231E von Brennenstuhl. Dieses Gerät hat in Tests präzise Messwerte erzielt, auch im Niedervolt Bereich.

Und siehe da: Mit diesem Gerät werden mir die korrekten Stand-By Werte bei meinem QNAP TS-451 Netzteil angezeigt!

Es bestand daher nie ein Problem mit dem Netzteil selbst, sondern nur mit den beiden, etwa 10 jährigen Energiemessgeräte, die offensichtlich Probleme haben, niedrige Verbrauchswerte korrekt zu interpretieren.

An der Enttäuschung über den digitec Kundendienst ändert diese Tatsache zwar nichts, aber es erspart mir auch weiteren Ärger 🙂

Bild: PM231E von Brennenstuhl
PM231E

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