Die Schweiz, ein militantes (freisinniges) Völkchen!?

Tuesday, 5. March 2013 at 16:29 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Philipp Müller sagt, am Sonntag sei an der Urne symbolisch eine Rechnung beglichen worden. Das Resultat deutet der FDP-Präsident als Zeichen, dass die Stimmbürger den Politikern nicht mehr trauen.

Ihr seit nicht nur Teil des Problems, sondern auch Teil der Lösung…

(…)
Economiesuisse habe eine schlechte Kampagne gefahren, heisst es jetzt natürlich. Wäre die Abstimmung überhaupt zu gewinnen gewesen?
Nein, und lassen Sie mich das bildlich begründen: Wenn Sie auf der Rennbahn mit einem Klotz am Bein humpeln müssen, der immer schwerer wiegt, je näher Sie ans Ziel kommen, auf der Zielgeraden begegnet Ihnen Daniel Vasella und hängt noch einen weiteren Klotz dran, dann machen Sie garantiert Zweiter.

Philipp Müller, Best ever Vergleich, YMMD! 🙂

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Bild des Tages – Coop bleibt!

Tuesday, 5. March 2013 at 9:22 Uhr

coopbleibt

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Von Rindern und Pferden

Saturday, 16. February 2013 at 2:10 Uhr

Wenn Rindfleisch draufsteht aber Pferdefleisch drin ist, dann ist das eine Sauerei und zudem hundsgemein.

Damit diese Ratten uns nicht weiter den Vogel zeigen können und Lebensmitteekontrollen nicht für die Katz verkommen, muss dieses Mammutprojekt von allen Kontrollstellen gemeinsam angegangen werden. Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass einzelne Personen zur Schnecke gemacht werden und sichergestellt werden, dass niemand am Schluss wie ein Hornochse dasteht. So wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, macht ein einzelnes Pferd noch lange keine Lasagne.

Damit diese Eseleien mit der Falschdeklaration nicht zum Papiertiger durch den Amtsschimmel verkommt, muss der Konsumentenschutz mit Adleraugen darauf achten, dass niemand wie ein Elefant im Porzellanladen die Fliege macht.

Den nachäffenden Papageien die jetzt Blut geleckt haben und schon irgendwelche Schweinereien am planen sind, sei aber folgendes gesagt: Bei dem nächsten Skandal werdet ihr singen wie ein Kanarienvogel und die Geier werden wie Heuschrecken über euch herfallen – Das schleckt keine Geiss weg!

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Bild des Tages – Anarchie demokratisch ausgedrückt

Saturday, 9. February 2013 at 15:01 Uhr

Liebe Anarchistinnen, liebe Anarchisten

Lanciert eine Volksinitiative zur Abschaffung der Polizei und ruft die Bürger auf zur Abstimmung zu gehen – Ihr habt in der Basisdemokratie die Möglichkeit dazu!

Bitte respektiert aber dann auch die Mehrheitsentscheidung einer solchen Abstimmung, denn wir alle sind das Volk.

WirBrauchenDiePolizeiNicht
Gesehen hier: Bristenstrasse 2, 8048 Zürich
Bearbeitet mit: Pixlr-o-matic

Quelle: deu.anarchopedia.org

AnarchistInnen wollen eine herrschaftsfreie, gewaltlose Gesellschaft, in der Menschen miteinander leben können, ohne zu befehlen oder Befehlen folgen zu müssen. Sie nennen diese (künftige) Gesellschaft einer herrschaftsfreien Menschheit, in der sie selbst entscheiden was zu tun und was notwendig ist, in der nur noch die Bedürfnisse der Menschen (und nicht mehr die eines abstrakten Marktes oder eines auf Gewalt begründeten Staates) zählen, in der auch keine abstrakten Herrschaftsorganisationen mehr existieren. […]

  • Wer definiert in einer Anarchie die Bedürfnisse der Menschen und nach welchen Kriterien werden Bedürfnisse als solche anerkannt?
  • Wie geht eine anarchistische Gesellschaft mit Verbrechen um, wie wird der gesellschaftliche Frieden sichergestellt und welche Sanktionsmöglichkeiten hat diese “gewaltlose” Gesellschaft gegenüber Gewalt?
  • […]
    Jeder Mensch soll die ihn betreffenden Entscheidungen selbst gemeinsam mit anderen fällen. Deshalb wenden sich AnarchistInnen auch immer gegen den Staat, da auch in heutigen (parlamentarischen) Demokratien die Entscheidungen nur von wenigen in der Regierung, in Parteien, Unternehmen etc. getroffen werden.

    Hier wird ein Denkfehler gemacht:
    In den demokratischen Gesellschaftern hat das Individuum die Möglichkeit seine Bedürfnisse, sowie Meinungen in verschiedenen Formen kundzutun und sich zudem aktiv am politischen Prozess zu beteiligen. Es darf nicht vergessen werden, dass unser politisches System den Konsens der Mehrheit, mit Rücksicht auf Minderheiten, in der Gesellschaft widerspiegelt, von dem wir alle Teil sind.

    Parteien repräsentieren Wähler
    Unternehmen repräsentieren Kunden
    Die Regierung repräsentiert das Volk

    In diesem Sinne widerspiegeln Demokratien den Willen des Volkes.
    (Es besteht übrigens ein gesellschaftlicher Konsens darüber, keine Graffiti ungefragt an fremde Häuserwände zu hinterlassen ;-))

    Einzelne Individuen oder Gruppierungen neigen immer wieder dazu Macht an sich zu reissen und Einfluss auf andere auszuüben. Dies würde auch in einer Anarchie nicht anders sein. Durch das Fehlen von Strukturen, welche die Gewaltenteilung sicherstellt, kann eine anarchistisch geprägte Gesellschaft sogar noch anfälliger für Manipulationsversuche durch einzelne Interessengruppen sein.

    Da der Mensch kein vernunftbegabtes Wesen ist, ist eine friedliche Koexistenz ohne Regeln und Leitplanken zwar erstrebenswert, aber meiner Meinung nach eher utopisch in der Realisierung.

    Die Geschichte der Menschheit scheint mir leider in diesem Punkt recht zu geben…

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    Link des Tages – FabLab

    Tuesday, 18. December 2012 at 23:27 Uhr

    fablag_logo

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    Die vertikale Stadt

    Saturday, 15. December 2012 at 20:04 Uhr

    Quelle: sf.tv

    Ob die Schweiz jemals so mutig sein wird eine vertikale Stadt umzusetzen, wenn wir gut 50 Jahre für eine Autobahnanbindung zwischen Zug und Zürich benötigen?

    Einstein vom 08.11.2012

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    Arabische Liga fordert Blasphemie-Gesetze

    Thursday, 27. September 2012 at 23:16 Uhr

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Nabil Elarabi, Der Vorsitzende der Arabischen Liga hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, Blasphemie unter Strafe zu stellen. Die Beleidigung einer Religion stelle eine ernsthafte Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit dar, sagte Elarabi bei einer Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats mit Verweis auf die jüngsten Unruhen in der islamischen Welt.

    Wenn der Westen Taten, die Körperverletzung zur Folge hätten, bestrafe, müsste er auch jene bestrafen, die psychologischen und spirituellen Schaden zur Folge hätten, sagte Elarabi weiter. Er verurteilte die Gewalt wegen des umstrittenen anti-islamischen Schmähfilms, betonte aber, dass so etwas jederzeit wieder geschehen könnte, wenn keine Blasphemie-Gesetze eingeführt würden.

    Würden dann Aussagen wie “Jesus ist der Sohn Gottes” bei einem Muslim die Blasphemie-Glocken zum klingen bringen? Oder dürften Muslime dann überhaupt noch folgendes behaupten: “Es gibt nur einen Gott und das ist Allah”?

    Ob dann der “Nichtglauben” auch unter das Blasphemie-Gesetz gestellt wird? Schliesslich könnten sich Gläubige daran stören das es Ungläubige Menschen gibt, ja sie könnten sich sogar ganz fest darüber aufregen und zur Gewalt aufrufen.

    Die Behauptung es gebe einen Gott, der allmächtig, allwissend und allgütig sein soll und zudem die Geschicke der Welt vom Anbeginn der Zeit bis zu jüngsten Gericht lenkt, löst bei mir ein psychologisches Ungleichgewicht aus. Zudem besteht für mich – als bekennender Pastafarian – das Risiko eines spirituellen Schadens, wenn ich noch länger die blasphemischen Irrlehren der (un)gläubigen Gottesanbeter ertragen muss.

    Ich fordere von Nabil Elarabi endlich ein Blasphemie-Gesetz! Ansonsten werde ich gezwungen sein jeden Freitag nackt auf der Strasse zu tanzen – und glaubt mir: dies wollt ihr nicht!

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    Link des Tages – finance-watch.org

    Monday, 24. September 2012 at 0:15 Uhr

    finance-watch.org
    Für eine Finanzindustrie, die der Gesellschaft dient

    Finance Watch ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Finanzgewerbe zum Wohle der Gesellschaft zu beeinflussen.

    Die Mission von Finance Watch ist es, bei der Reform der Finanzregulierung die Stimme der Gesellschaft zu stärken. Dies tun wir, indem wir – als Gegengewicht zur Lobby der Finanzindustrie und ihrer privaten Interessen – als Bürgeranwalt dem Gesetzgeber das Gemeinwohlinteresse nahebringen und es öffentlich vertreten.

    Finance Watch arbeitet nach den folgenden Grundsätzen der Vereinssatzung:

  • Die Finanzindustrie spielt eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Kapital, im Risikomanagement und als Anbieter von Finanzdienstleistungen. Dies hat starke Auswirkungen auf das gesellschaftliche Gemeinwohl.
  • Die wesentliche Aufgabe des Finanzsystems liegt in der transparenten und nachhaltigen Bereitstellung von Kapital für produktive Zwecke.
  • Das Finanzwesen hat gegenüber der Realwirtschaft eine dienende Funktion. Eine Lage, in der die Wirtschaft dem Finanzwesen unterordnet ist, ist nicht hinnehmbar, da dies erhebliche Schäden innerhalb ökonomischer und sozialer Strukturen hinterlässt.
  • Rentabilität ist zugleich eine legitime Zielsetzung und Voraussetzung für die Nachhaltigkeit von Finanzinstitutionen; das Gewinnstreben darf jedoch nicht zum Nachteil des Gemeinwohls ausfallen.
  • Ein Transfer von Kreditrisiken auf die Gesamtgesellschaft ist nicht akzeptabel.
  • Das übergeordnete Ziel von Finance Watch ist eine ökonomische Gesellschaftsorganisation, in der die Bedürfnisse der Realwirtschaft nach Zugang zu Kapital und Finanzdienstleistungen auf nachhaltige und transparente Weise erfüllt werden.
  • Aktueller denn je!

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    Kinderspital Zürich hebt Beschneidungsstopp auf

    Friday, 10. August 2012 at 16:23 Uhr

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Das Kinderspital gibt in einer Mitteilung von heute Freitag bekannt, dass es wieder Beschneidungen an Knaben, die selbst dazu keine Stellung nehmen können, durchführen werde. Allerdings würden die Eingriffe erst nach «einer Einzelabwägung mit sorgfältiger Prüfung des Kindswohls» sowie nach «Aufklärung und Zustimmung beider Elternteile» durchgeführt.

    Warum Kinder nicht aus religiösen Gründen an einer unauffälligen Stelle tätowieren lassen? Bei Nichtgefallen kann das Kind bei seiner Volljährigkeit das Tattoo auch wieder entfernt lassen. Ist ja alles halb so schlimm und nach einiger Zeit ist es halt einfach Tradition seine Kinder tätowieren zu lassen… oder zu piercen… oder die Ohrläppchen abzuschneiden… oder…

    Das beide Elternteile in der Regel bei solch einem Eingriff einverstanden sind ist ja gerade das Problem, denn wenn das «Kindswohl» im Vordergrund stehen würde, so dürften keine religiös motivierten Beschneidungen mehr an Knaben durchgeführt werden. Schliesslich kann das Kind bei seiner Volljährigkeit diesem «nicht medizinisch notwendigen» Schritt selbst zustimmen.

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    Im Altpapier – Die Trötzli-Initiative der SVP

    Friday, 3. August 2012 at 18:48 Uhr

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