E-Mail an einen Atheisten

Sunday, 19. July 2015 at 14:12 Uhr

Heute erhielt ich eine E-Mail mit der Aufforderung, meine Meinung zum Thema Glauben und Religion doch bitte für mich zu behalten. Die Begründung: Als Atheist sei ich nicht in der Lage mich sinnvoll zu diesen Themen zu äussern.

So eine “Bitte” darf man selbstverständlich nicht unbeantwortet lassen:

Lieber M.

Vielen Dank für deine Anregung mich in Zukunft bei religiösen Themen nicht mehr äussern zu dürfen.

Ich schaue mit grossen Respekt auf die vielen Gläubigen, die z.B. beim Thema “Abtreibung” keine Meinung vertreten, da sie persönlich nicht davon betroffen sind. Auch zum Thema “Ehe für alle” oder die Rechte der “Homosexuellen” in der Gesellschaft im allgemeinen, höre ich nie Meinungen von Nichtbetroffenen. Dem gebührt Respekt und meine Hochachtung. Ich finde es auch löblich, dass man bei Fragen zu anderen Religionen und Glaubensrichtungen nie eine Meinung von Andersgläubigen hört.

Ja lieber M., ich sehe meinen Fehler ein und werde mir ein Beispiel an diesen Menschen nehmen und mich in Glaubens- und Religionsfragen zukünftig genau so verhalten, wie es die Gläubigen bei den oben geschilderten Beispielen es auch tun.

Vielen Dank für deine Meinung.

Daniel

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Nachtspaziergang mit Claudia

Saturday, 18. July 2015 at 2:08 Uhr

Nachtspaziergang mit Claudia am Greifensee (Gedächtnisprotokoll)

Sie: Willst du nicht mal heiraten?

Ich: Dafür müsste ich erst eine Freundin haben.

Sie: Ich heirate dich schon! (lacht)

Ich: Ich bin viel zu kompliziert und wie du weisst, brauche ich auch meinen Freiraum.

Sie: Vielleicht musst du dich einfach ändern.

Ich: Oder ich suche ich mir eine Frau die mich so nimmt wie ich bin.

Sie: Vergiss es, so eine Frau gibt es nicht!

Ich: Wolltest du mich nicht heiraten?

Sie: Ich hab’s mir anders überlegt. (lacht)

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail