Wort des Tages – Obsoleszenz

Sunday, 20. February 2011 at 15:15 Uhr

Obsoleszenz

Speziell die “Geplante Obsoleszenz” haben wir doch schon alle mal erlebt. Das Gefühl, dass ein Gerät zwei Wochen nach Ablauf der Garantiefrist seinen Geist aufgab kenne ich aus eigener Erfahrung.

Eine sehr empfehlenswerte Dokumentation mit dem Titel “Kaufen für die Müllhalde” von Arte über Obsoleszenz und Verschwendung von Ressourcen.

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Offline im Auftrag des Herrn

Friday, 18. February 2011 at 22:37 Uhr

Quelle: golem.de

Ein evangelischer Medienverband ruft zum “Medienfasten” auf: Eine Woche lang sollen Spielkonsole, Computer und Fernseher aus bleiben – damit mehr Zeit für Freunde und Familie ist und Kopf und Seele frei bleiben.

Wenn ein evangelischer Medienverband so ein Aufruf macht, geht es in erster Linie nicht um Freunde und Familie.

Aus dem golem.de Forum:

Dieser theologische Aufruf soll eigentlich nur heißen:
“Tausche Deine virtuellen Freunde, gegen einen imaginären Freund”

Damit ist zu diesem Thema alles gesagt worden 😈

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Oskar Freysinger und die EU-Flagge

Friday, 18. February 2011 at 21:29 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Am Sitz der EU-Botschaft in Bern soll auch in Zukunft die Europa-Flagge wehen dürfen. Der Bundesrat lehnt eine Motion von SVP-Nationalrat Oskar Freysinger ab, der ein Verbot der EU-Flagge forderte.

Einfach nur peinlich Herr Freysinger!

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2. Zulassungsprüfung bestanden

Wednesday, 16. February 2011 at 19:04 Uhr

Der Endspurt kann beginnen…

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Spruch des Tages – Anyone who believes exponential growth…

Monday, 14. February 2011 at 23:45 Uhr

Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an economist.
– Kenneth Boulding, economist –

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Medwedew schafft Winterzeit ab

Saturday, 12. February 2011 at 13:35 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Zeitumstellung belaste den Organismus und rufe Stress hervor, sagte Medwedew am Dienstag laut Agenturberichten bei einer Zusammenkunft mit Wissenschaftlern.

Wie in vielen anderen Staaten wurden die Uhren in Russland bisher im Herbst um eine Stunde zurück- und im Frühling wieder vorgestellt. Die saisonale Zeitumstellung war nach den Ölkrisen der 70er Jahre aus Gründen der Energieeinsparung eingeführt worden.

Bravo, die Russen machen es vor und wir sollten es ihnen gleichtun!

Der gewünschte Energie-Einsparungseffekt wird durch das Umstellen auf die Sommerzeit, in einer 24-Stunden-Gesellschaft ad absurdum geführt. Die Auswirkungen auf den Organismus sind hingegen ein Problem, denn der Körper braucht dafür etwa 1-2 Wochen bis er wieder im “Takt” ist. Und das zwei mal im Jahr.

Eine Volksinitiative könnte diesen Umstand wieder beheben.
Im Jahr 1981 wurde die Sommerzeit eingeführt, obwohl das schweizerische Volk 1978 sich mit über 80 Prozent an der Urne klar gegen die Sommerzeit aussprach.

Dies wäre doch mal ein Wahlkampfthema für die SVP. Meine Stimme hätten sie gewiss und als Wahlplakat könnte ich mir ein Bild in der Art vorstellen, wo “Sommerzeit-Uhren” aus der Schweiz ausgeschafft werden :mrgreen:

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Prominenter Aussteiger wirft Scientology Sklaverei vor

Saturday, 12. February 2011 at 12:44 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Nach 35 Jahren hat Hollywood-Regisseur und Oscar-Preisträger Paul Haggis die Sekte verlassen und erhebt schwere Vorwürfe. Scientology weist alle Anschuldigungen zurück.
[…]
Die Bundespolizei FBI ermittle gegen die Organisation, schreibt das Blatt. Es bestehe der Verdacht auf Menschenhandel und Kinderarbeit.
[…]
Der 57-jährige Haggis – er inszenierte «Crash» und schrieb das Drehbuch für «Million Dollar Baby» – engagierte sich fast 35 Jahre lang für die Sekte. Als diese Homosexuelle verteufelte, platzte ihm der Kragen, denn seine Tochter ist lesbisch.

Ich frage mich schon ernsthaft wie stark sich Paul Higgis in den letzten 35 Jahren für Scientology engagieren konnte, ohne das ihm die Machenschaften dieser Sekte aufgefallen sind.

Tatsächlich unterliegen Scientology-Mitarbeiter einem straffen hierarchischen System, das an Menschenhandel erinnert. Mitglieder der Eliteeinheit Sea-Org verdingen sich auf alle Ewigkeit, müssen sie doch einen Vertrag über eine Milliarde Jahre unterschreiben.

Wenn da nicht alle Alarmglocken zu schrillen anfangen…? Einen Vertrag mit einer Laufzeit von einer Milliarde vorgelegt zu bekommen, zeigt doch wie Hirnverbrannt das Ganze ist. Da täuscht auch kein wohlklingender Name wie “Sea-Org” darüber hinweg.

Die Sekte bestimmt weitgehend, in welchem Zentrum oder welchem Land sie arbeiten müssen. Ausserdem erhalten Scientologen lediglich eine Entschädigung von 100 bis 200 Dollar pro Monat.

Manche Kinder von Scientologen leben im Sektenzentrum und werden für verschiedene Arbeiten eingespannt. Selbst beim Kurswesen gehen Minderjährige den Erwachsenen zur Hand.

Es ist mir ein Rätsel warum Behörden diesem Treiben nicht schon lange Einhalt geboten haben. Jeder Sweatshop in einer Stadt der 1. Welt würde innert kürzester Zeit geschlossen und die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden. Da drängt sich doch der Verdacht von Interessen-Verstrickungen zwischen der Politik und Scientology auf…

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Link des Tages – Pickpic

Thursday, 10. February 2011 at 1:04 Uhr

Picpick, die kostenlose und umfangreiche Snagit Alternative.

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Strafanzeige gegen George W. Bush in der Schweiz eingereicht

Monday, 7. February 2011 at 19:54 Uhr

tagesanzeiger.ch

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat laut einer Meldung der «Sonntagszeitung» eine Strafanzeige gegen den früheren US-Präsidenten George W. Bush wegen Verstosses gegen die Anti-Folter-Konvention eingereicht. Die Organisation habe der Bundesanwaltschaft und der Genfer Staatsanwaltschaft eine 700-seitige Anzeige übergeben. Kurze Zeit später sagte Bush einen geplanten Besuch in Genf ab – nach offiziellen Angaben wegen angekündigter Proteste.

Die ganze Aktion hat zwar nicht mehr als Symbolcharakter. Ich wünsche mir dennoch noch ein paar weitere Organisationen und Länder, die diesem Beispiel folgen.

Um seinen guten Ruf muss sich Ex-Präsident George W. Bush sowieso keine Sorgen mehr machen, denn dafür braucht man zuerst einen guten Ruf.

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Reimann provoziert mit Initiative das Parlament und die eigene Partei

Monday, 7. February 2011 at 19:06 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Der SVP-Jungstar sammelt für eine alte Forderung der Linken: die Angabe aller Parlamentariereinkünfte.

Die Liste ist lang. Insgesamt 1765 Mandate und Nebenämter kumulierten die 246 eidgenössischen Parlamentarier, als das elektronische Handelsregister Moneyhouse vor gut einem Jahr einmal nachzählte. Im Schnitt kommen damit auf jeden National- und Ständerat 7 Nebenjobs, wobei die fleissigsten Sammler ihr Total locker auf 20 und mehr schrauben: Der Zuger Ständerat und Wirtschaftsanwalt Rolf Schweiger (FDP) etwa listet derzeit 21 Mandate auf – von Roche Diagnostics über den Liftbauer Schindler bis hin zur Ruedi-Josuran-Stiftung zur Prävention von Depressionen.

Welcher Parlamentarier wo beisitzt, lässt sich (mehr oder weniger vollständig) im öffentlichen Register der Interessenbindungen nachlesen. Nicht aber, wer wofür wie viel bekommt. Und genau dies möchte der St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann mit einer Gruppe junger Mitstreiter nun ändern. Wie Reimann gestern zu einem Bericht des «SonntagsBlicks» bestätigte, hat er letzte Woche bei der Bundeskanzlei ein Initiativprojekt zur Vorprüfung eingereicht, das von den Räten volle Lohn- und Einkommenstransparenz verlangt: Bei Amtsbeginn und später immer zum Jahresanfang sollen alle Gewählten deklarieren, was sie verdienen – und zwar nicht nur an Nebeneinkünften, sondern auch im angestammten Beruf. Wer kneift, würde bis Ende Legislatur aus den Kommissionen ausgeschlossen.

Da muss ich dem Jung-SVPler ein Kompliment aussprechen! Die Transparenz ist dringend nötig und gerade vor nationalen Abstimmungen sollten “Verbindungen” und “Zuwendungen” zwischen Politik und Wirtschaft klar erkennbar sein. Ich denke da zum Beispiel gerade an die Abstimmung über die Einheitskrankenkasse…

Allerdings fordern die Linken, dass man nicht nur bei den Parlamentariern genauer hinschaut, sondern auch bei den Parteien. «Auch bei der Parteienfinanzierung muss endlich Transparenz her», fordert Schenker. In Reimanns Initiative steht dazu nichts. Und er selber geht zu dieser Forderung auf Distanz. Bei den Parlamentariern sei die Transparenz wichtiger als bei den Parteien. Denn letztlich werde im Parlament abgestimmt und somit Politik gemacht.

Politik wird schon im Wahlkampf gemacht, der von den Parteien geführt wird. Denn wenn eine Abstimmungsargument häufiger als das der Gegenseite in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, so ist die Meinung des Bürger stark von der Präsenz der Slogan abhängig. Und da der Bürger an der Urne das politische Geschehen der Schweiz massgeblich beeinflusst, findet Politik nicht nur im Parlament statt und aus diesem Grund ist es nicht verkehrt, wenn sich auch Parteien sich dieser Transparenz unterziehen.

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