CPRE FL Prüfung bestanden

Tuesday, 30. November 2010 at 21:59 Uhr

Um die Certified Professional for Requirements Engineering Prüfung von IREB zu bestehen, muss zwar auch viel auswendig gelernt werden, aber ich fand die Prüfungsfragen viel besser aufgebaut als die SAQ Prüfung vom September.

Wenigstens ist es jetzt vorbei und ich kann mich auf die zweite Zulassungsprüfung konzentrieren. Jetzt kommt dann bald das Ergebnis der ersten Zulassungsprüfung zurück…

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In der Schweiz fliesst zwar keine Milch und keinen Honig…

Saturday, 27. November 2010 at 13:54 Uhr

…aus Brunnen, aber im Winter liegt zumindest Zucker auf der Strasse!

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Historische Wende beim Papst

Monday, 22. November 2010 at 1:26 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Papst Benedikt XVI. hat das Verbot von Kondomen etwas gelockert. In einem neuen Buch äussert das Kirchenoberhaupt, in manchen Fällen könne die Benutzung von Präservativen gerechtfertigt sein, wie aus Auszügen hervorgeht, die eine Vatikanzeitung am Samstag veröffentlichte.

Willkommen in der Realität, oder anders formuliert: Lieber spät als nie.

Die Verwendung von Kondomen sei natürlich keine wirklich und moralische Lösung, sagte der Papst. Doch ihr Gebrauch durch Prostituierte sei «ein erster Schritt zu einer Moralisierung» und könne helfen ein Bewusstsein zu entwickeln, «dass nicht alles gestattet ist und man nicht alles tun kann, was man will.»

Nur weil nicht alle Menschen nach kirchlichen Moralvorstellungen leben wollen, haben diese nicht zwangsläufig eine verminderte Moralvorstellung. Auch wenn es der Papst nicht gerne hört: Moral hat nichts mit dem Christentum zu tun und wurde auch nicht erst durch das Christentum in die Welt gesetzt.

Auch an anderen Stellen im Buch betont Benedikt die bisherige ablehnende Haltung der Kirche zu Verhütung und Abtreibung. So stellte er die Frage, wie viele Kinder getötet worden seien, die eines Tages vielleicht Genies geworden wären oder ein neuer Mozart.

So stellte er die Frage, wie viele Kinder getötet worden seien, die eines Tages vielleicht Dummköpfe geworden wären oder ein neuer Hitler.

Der einzig sicher Weg eine HIV-Infektion zu vermeiden sei Abstinenz und eheliche Treue.

…und Kondome.

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Minister Schünemann will PC- und Handyverbot für Verdächtige

Thursday, 18. November 2010 at 20:26 Uhr

Quelle: golem.de

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will die Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation für sogenannte “islamistische Gefährder” einschränken und den Einsatz der Onlinedurchsuchung und Vorratsdatenspeicherung erweitern. Das sagte Schünemann der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Der Minister wolle Personen, die verdächtigt würden, islamistisch motivierte Terroranschläge zu planen, mit Handy- und Computerverbot belegen, “um deren Kommunikation zu erschweren”. Auch die Länderpolizeien will Schünemann zu “Onlinedurchsuchungen von Computern oder präventiven Überwachungen von Telefonaten und E-Mails” ermächtigen.

Spannend, spannend. Zumal sich ein potentieller Terrorist bestimmt an solch ein Verbot halten wird, stellt sich zudem noch die Frage, wer denn “präventiv” Überwacht werden soll, wenn doch alle verdächtigen Subjekte keine Handys und Computer mehr benützen dürfen 🙂

Ich dachte immer man kommt in Untersuchungshaft wenn ein ausreichender Verdacht auf eine geplante oder bereits durchgeführte Straftat besteht.
Schünemann fordert in meinen Augen eigentlich folgendes: Bei Verdacht erfolgt eine Bestrafung.

Die CDU ist ja momentan in Sachen Internet und moderner Kommunikation so richtig kreativ wenn es um Verbote und Feindbilder geht.

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Vermummungsverbot und Radiergummi fürs Internet

Tuesday, 16. November 2010 at 23:23 Uhr

Quelle: golem.de

CDU-Politiker Axel Fischer fordert

Der CDU-Politiker Axel Fischer hat am Wochenende mit seiner Forderung nach einem Vermummungsverbot im Netz und einem Radiergummi für Netzinhalte für Gelächter im Internet gesorgt. Die Aufregung um seine plakativen Forderungen kann Fischer nicht nachvollziehen.

Fischer schreibt: “Wir brauchen ein ‘Vermummungsverbot im Internet’. Es kann nicht sein, dass sich viele Bürger in Foren oder anderen Einrichtungen des Netzes hinter selbstgewählten Pseudonymen verstecken und sich so vermeintlich jeglicher Verantwortung für Äußerungen und Verhalten entziehen. Nicht nur die Qualität von Diskussionen in Foren und Blogs leidet hierunter – die vermeintliche Anonymität verleitet viele Nutzer zu Äußerungen und Verhaltensweisen, die sie hinterher bereuen könnten.”

Darüber hinaus fordert er plakativ “die Einführung eines ‘Radiergummis’ im Internet, mit dem Inhalte nach einer gewissen Zeit gelöscht werden können”. Das sei insbesondere im Zusammenhang mit dem geforderten Vermummungsverbot wichtig: “Kein Vermummungsverbot ohne Radiergummi, sonst entsteht ein Ungleichgewicht. Wie im täglichen Leben auch, muss jeder prinzipiell die Möglichkeit haben, veröffentlichte Informationen zurückzuholen.”

Und wieder einmal schwingt sich ein tapferer Recke auf sein Schlachtross, gewillt im Kampf gegen das böse Internet und seinen düsteren Schergen, die abendländische Ehre zu retten. Denn es darf nicht sein, dass der Bürger – welcher ja von der dunklen Macht des Internets korrumpiert wurde – seine anonymen Absichten freien Lauf in der Datenwolke nachgeht.

Der mutige Recke, schlau wie ein Fuchs, hat noch ein Radiergummi-Ass im Ärmel, um auch die letzte anonyme Diskussionen, welche das Vermummungsverbot zu umgehen versucht, mit seiner CDU-Lanze in das Reich der Finsternis zurück zu radieren.

Welch Scharfsinn dieser Fischer doch an den Tage legt, so hoch auf dem Pferd galoppierend und aufrecht mit Wissen gepaart, entfernt er sich von der Realität hinweg, direkt in den Sonnenuntergang des Gelächters…

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Spruch des Tages – Das Schwierigste am Programmieren ist…

Saturday, 13. November 2010 at 0:37 Uhr

“Das Schwierigste am Programmieren ist, sich ständig vernünftige Namen für Variablen einfallen zu lassen.”

Peter Kropff

Wie recht er hat 🙂

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Wort des Tages – Biomimikry

Sunday, 7. November 2010 at 18:27 Uhr

Biomimikry

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Bild des Tages – Misty Morning

Saturday, 6. November 2010 at 2:23 Uhr

I found this picture a long time ago somewhere on the net. I don’t know who the author is and I forgot where I found it.

But the scene is stunning!

Does anyone know where this picture was taken?

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Supreme Court: “Auch Grimms Märchen sind düster”

Wednesday, 3. November 2010 at 22:05 Uhr

Quelle: golem.de

Seit dem 2. November 2010 verhandelt der Supreme Court, das höchste Gericht der USA, über ein Gesetz des Staates Kalifornien, das den Verkauf von extrem gewalthaltigen Computerspielen an Minderjährige einschränken soll. In der mündlichen Verhandlung ging es – nachzulesen in einem 72 Seiten langen Protokoll – vor allem darum, was Gewalt in Spielen von der Gewalt in Filmen, Rapmusik oder Literatur unterscheidet. Richter Antonin Scalia etwa wies darauf hin, dass “einige von Grimms Märchen ziemlich düster sind”, und fragte die Vertreter des Staates Kalifornien: “Möchten Sie die auch verbieten?” – was klar verneint wurde.

“Düster” sind auch noch andere Schriften, etwa die Bibel zum Beispiel. Diese müsste eigentlich ebenfalls verboten werden oder zumindest erst ab dem 18. Lebensjahr dem mündigen Bürger zur Verfügung stehen. Zeitgenossen welche nun die Bildhaftigkeit und Interpretationsspielräume der Bibel ins Feld führen, mögen Bedenken, dass die allermeisten Menschen all die Gewalt in Filmen, Computerspielen, der Musik und Literatur auch differenziert interpretieren können.

Amokläufer, betrunkene zur Gewalt neigende Schwachgeister, welche zu Hause am Computer oder Fernseher Gewaltspiele und -sendungen konsumieren, wird es immer geben. Da muss aber zwischen Ursache und Wirkung ganz genau unterschieden werden.

Ein moderater Bibelgläubiger nimmt für sich ja auch in Anspruch, dass er die heilige Schrift differenziert und ausgewogen interpretieren kann. Dieser führt genau so vehement ins Felde, dass wegen ein paar Wahnsinnigen (ebenfalls Schwachgeister) nicht die Bibel verboten werden könne.

Viele Passagen in der Bibel zeigen wahrhaftig ein “düsteres” Bild und nicht nur der kritische Leser findet verstörende Stellen in dem Buch der Bücher, welche auch mit einer beherzten Interpretation nicht aufzulösen sind.

Aus bibelkritik.ch

Gott ermordete unschuldige Kinder, nur weil sie Ägypter waren (2. Mose 12,12): “Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen (töten) in Ägyptenland unter Mensch und Vieh.”

Wird Gott nicht gehorcht, wird gleich die ganze Stadt vernichtet (Hos 14,1): “Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.”

Bei der Schlacht um Gibeon half Gott beim Abschlachten persönlich mit (Jos 10,11): “Und als sie (die geschlagenen Feinde) vor Israel flohen den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie starben. Und von ihnen starben viel mehr durch die Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten.”

Weil die Israeliten mit dem Ausrotten nicht nachkamen, ließ der liebe Gott die Sonne stillstehen, damit seine Günstlinge bis tief in die Nacht weitermorden konnten (Jos 10,13): “Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte (…) So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag.”

(1. Mose 19,25): “Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte.”

(Sir 10,18): “Gott hat die überheblichen Heiden mit der Wurzel ausgerottet.”

(1 Kor 16,22): “Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht.”

In Gibea randalierte ebenfalls eine Horde Männer vor einem Haus. Um die Meute zu besänftigen bot ihnen der Hausherr seine jungfräuliche Tochter und die Nebenfrau des Gastes an (Ri 19,24): “Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was euch gefällt”.

Während sich nun die Männer vor dem Haus sexuell amüsierten und die Frauen schließlich schwer verletzt vor der Türschwelle zusammenbrachen, schliefen der Vater und sein Gast drinnen in aller Ruhe. Erst am frühen Morgen entdeckten sie die Opfer, um die sie sich bisanhin nicht gekümmert hatten (Ri 19,27): “Als nun ihr Herr am Morgen aufstand und die Tür des Hauses auftat (…) da lag seine Nebenfrau vor der Tür des Hauses.”

(Eph 5,23): “Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.”

(4. Mose/Num. 31,15-18): “Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (…) So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.”

(Kol 3,22) “Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren!”

(Spr. 11,22): “Ein schönes Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Ring durch die Nase.”

(3. Petr 3,1): “Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen.” (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6 oder Kol 3,18 usw.)

(1. Tim 2,12): “Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, (…) sondern sie sei still.”

(Offb 14,7): “Fürchtet Gott!”

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SP für die Abschaffung der Armee

Monday, 1. November 2010 at 19:01 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Delegierten der SP wollen die Schweizer Armee abschaffen. Mit 253 zu 199 Stimmen sprachen sich die Delegierte für die Aufnahme des Passus, «die SP setzt sich für die Abschaffung der Armee ein. Ein Zivildienst soll (…) in freiwilliger Form fortgeführt werden», aus.

Die Armee sei unnötig und teuer und habe keine Funktion mehr. Sie bringe nicht Frieden sondern Unglück, sagte der Genfer Eric Peytremann. Vergeblich warnte Nationalrat Eric Voruz (VD) davor, dass es illusorisch sei, die Sicherheit der Schweiz den Nachbarländern zu überlassen.

Statt einer Forderung zur drastischen Reduktion der Armee und einer flexiblen Berufsarmee kommt nun solch ein extremer Vorschlag, der IMHO keine Chance im Parlament oder vor dem Volk haben wird.

Die SP präzisierte im Programm zudem ihre pazifistische Grundhaltung. Um Konflikte zu vermeiden, brauche es lediglich internationale friedenssichernde Truppen, die der UNO angegliedert seien. Weiter unterstützt die die SP die Wehrpflicht-Initiative der GSOA.

Und wo werden diese “friedenssichernde Truppen” ausgebildet?

Ihr müsst nicht die Armee abschaffen sondern diese verkleinern und ihre Funktion den neuen Gegebenheiten anpassen.

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