Interoperabilität ist Freiheit

Wednesday, 28. July 2010 at 13:37 Uhr

Quelle: golem.de

Am 20. Juli hat James H. Billington den neuen Ausnahmeerlass abgesegnet. Und dieser hat es in sich. Gleich drei Ausnahmeanträge der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) wurden darin genehmigt. Ab sofort verstoßen “Jailbreaker”, “Unlocker” und “Vidder” nicht mehr automatisch gegen das US-Urheberrecht, wenn sie technische Gängelmaßnahmen von Geräteherstellern und DVD-Distributoren zu legitimen Zwecken aushebeln.

Billington sendet mit seiner Entscheidung ein deutliches Zeichen an die Industrie: Die Praxis von Anbietern, den Wettbewerb mit Hilfe von Technik und Urheberrecht auszuschließen sowie ihre Kunden an sich zu fesseln und mit überzogenen Preisen für Geräte und Dienstleistungen regelrecht zu melken, wird nicht länger geduldet.
[…]
Es darf nicht sein, dass das Urheberrecht überall dazu missbraucht wird, den Wettbewerb auszuschließen. Sonst verkommt die Marktwirtschaft zur “Informationsfeudalgesellschaft”.
[…]
Unternehmen, die das nicht begreifen wollen, dürfen meinetwegen aussterben. Wir lassen uns nicht länger ‘verapplen’! [von Robert A. Gehring]

Full ACK!

Ich warte schon lange auf eine Plattform, wo ich alle Filme und Serien gegen eine kleine Gebühr anschauen kann. Da ich eine Serie einmal konsumiere, möchte ich mir davon keine DVD kaufen müssen, welche dann Zuhause im Regal verstaubt. Ich bin aber auch nicht bereit für eine Episode von 45 Minuten eine “Anschau-Gebühr” von 3 Franken zu bezahlen.

Die Zeiten in denen ihr für eine Audio-CD 30 Franken verlangen konnten sind definitiv vorbei. Seit froh das ihr diese Zeit erleben durftet.

Macht was für euer Geld, hört auf zu jammern und seit kreativ und innovativ!

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Neuseeland – Gesetz soll Patente für Software verbieten

Wednesday, 21. July 2010 at 11:32 Uhr

Quelle: golem.de

Das sogenannte Patent Bill, das in wenigen Tagen dem neuseeländischen Parlament zur Beratung vorgelegt werden soll, enthält eine Klausel, die Software von der Patentierung ausschließt. Lediglich sogenannte Embedded Software dürfte weiterhin mitsamt der Hardware patentiert werden. Gegenwärtig darf in Neuseeland nur Software zum Patent angemeldet werden, die eine “kommerziell sinnvolle Wirkung” hat. Mathematische Algorithmen, die in einer Software stecken, können nach neuseeländischem Recht aber nicht patentiert werden.

Sinnvoll und vernünftig.
Die Neuseeländer machen vor, was der gesunde Menschenverstand schon seit Jahren fordert.

Die New Zealand Information and Communications Technology Group (NZICT) machte im Vorfeld intensive Lobbyarbeit gegen den Passus im Patent Bill. Die NZICT repräsentiert unter anderem Microsoft, IBM und Cisco. NZICT-CEO Brett O’Riley argumentiert, dass nicht nur große Firmen von Softwarepatenten profitieren, sondern auch kleinere dadurch ihr geistiges Eigentum schützen könnten. Patente rüsteten neuseeländische Firmen für den Wettbewerb auf dem internationalen Markt. Er sieht auch die neuseeländische Wirtschaft gefährdet, wenn ausländische Investoren aufgrund eines unzulänglichen Patentrechts abwandern.

Eine kleine Firma hat in der Regel nicht die finanziellen Möglichkeiten sich auf einen Patentrechtsstreit mit einer grossen Firma einzulassen. Zudem hat eine kleine Firma weder die finanziellen, noch die personellen Ressourcen, alle Patente im Markt zu überprüfen. Diese Unsicherheit kann dazu führen, dass sich kleinere Firmen plötzlich mit Trivial-Patentklagen konfrontiert sehen, welche Ansprüche stellen wie das: “One-Click-Patent von Amazon”, “Fortschrittsbalken in Computerprogrammen” oder mein Favorit das “Doppelklick-Patent von Microsoft”.

Grosse Firmen wie Microsoft, Amazon oder Apple sammeln hauptsächlich Patente um sich Gegenklagen mit einem grossen Patent-Portfolio vom Hals zu halten. Für ein Unternehmen welches weniger Patente als sein Konkurrent besitzt, kann eine Klage gegen diesen wie das Durchqueren eines Minenfelds sein.

Inzwischen merken aber auch die Amerikaner, dass Trivial-Patente, Patent-Trolle und U-Boot Patente eigenartige Blüten hervorbringen können, wie das Beispiel der Firma SCO gegen IBM oder Eolas gegen Microsoft zeigten.

Ich hoffe das Neuseeland den Patent Bill in dieser Form ratifizieren wird, denn anders als NZICT-CEO Brett O’Riley sehe ich das heutige Patentsystem als Hemmnis für neue Entwicklungen und als generellen Nachteil für kleinere Firmen.

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«Erfreulich: Zwei Tierquäler weniger»

Friday, 16. July 2010 at 18:00 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), verhöhnt die beiden Fischer, die am letzten Sonntag bei der Fussgängerunterführung Schanzengraben von einem Auto totgefahren wurden.

Der Präsident des VgT schreibt unter dem Titel «Erfreulich: Zwei Tierquäler weniger», dass die beiden Männer in flagranti, bei Ausübung ihres Tierquäler-Hobbys, zu Tode gefahren worden seien. Die Reaktionen der Leser auf diese Aussagen sind eindeutig:«erbärmlich, respekt- und geschmacklos», kommentieren sie die Aussagen Kesslers. Diesen kümmert das nicht. Er sieht sich im Kommentar zu den Lesermeinungen als Robin Hood, der auf der Seite der Wehrlosen sei und mit den Tätern kein Mitleid habe.

Ich füge noch das adjektiv “primitiv” hinzu…

BTW: Hüt gits Fischstäblii zum zNacht!
<°)))o><

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«Erst muss sich das Revierverhalten der Männer ändern»

Wednesday, 14. July 2010 at 17:15 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Der Stadtrat ist bereits zurückgekrebst. Er will nun von seinem Plan ablassen, das Frauendeck im Rahmen der Renovation des Flussbads Oberer Letten aufzuheben. Die Interessengemeinschaft (IG) Frauendeck gibt sich aber noch nicht damit zufrieden.

Dieser alte Zopf einer getrennten Badenutzung könnte man wirklich langsam abschaffen, denn der momentane Zustand steht im Widerspruch einer Gleichberechtigung der beiden Geschlechter.

Gäbe es seitens der Männer die Forderung eines “Mens Only” Exklusiv-Bereichs im öffentlichen Raum, wie würde da wohl aus Sicht der Interessengemeinschaft (IG) Frauendeck die Frage der Gleichberechtigung interpretiert werden?
Gründe die dafür sprechen würden, lassen sich aus der Sicht von einigen Feministinnen bestimmt finden:

  • Der Mann ist von Natur aus aggressiv
  • Der Mann unterdrückt die Frau
  • Männer starren Frauen nach, was auf ihren niederen Ur-Instinkt zurückzuführen ist
  • Männer sind primitiv

Nicht die Frau braucht separate Räume, sondern der Mann muss man isolieren!

Die IG-Frauendeck-Initiantin (Anm. d. A. Rayelle Niemann) stellt auch die Umfrage von Tagesanzeiger.ch infrage: Von 907 Lesern halten 56 Prozent getrennte Bäder als nicht mehr zeitgemäss. «Das ist ja immer eine ganz besondere Klientel, die bei diesen Umfragen mitmacht», kommentiert Niemann. Viel repräsentativer sei da ihre Petition, die innerhalb von sechs Wochen von knapp 4800 Leuten unterschrieben worden sei. «Alt und Jung, Männer und Frauen unterstützen uns», unterstreicht Niemann.

Welches “besondere Klientel” die nette Frau Niemann da wohl meinen mag?
Ich finde diese Bemerkung diskriminierend und was für ein Geschrei gäbe es wenn ein Mann diese Aussage gemacht gemacht hätte?

[…] «Solange sich das Revierverhalten der Männer nicht ändert, braucht es das Frauendeck», fügt Niemann hinzu.

Schon wieder so eine pauschale Unterstellung…
Muss ich mich bald entschuldigen, weil meine Geschlechtschromosomen XY sind?

Leser/innen meines Blogs wissen das ich liberal eingestellt bin und die Gleichberechtigung als selbstverständliches Gut ansehe. Solche Anschuldigungen und dieser Generalverdacht gegen Männer befremdet mich aber schon Frau Niemann. Sie helfen mit dieser Polemik auch nicht der Gleichberechtigungssache, welche sich in einigen Bereichen noch verbessern kann, z.B. Lohn zwischen Mann und Frau bei gleicher Arbeit.

Anderseits ist der Militärdienst für Frauen ja nicht obligatorisch…

Wer Ironie findet darf diese behalten und beim nächsten eidgenössischen Feldschiessen gegen eine Bratwurst eintauschen.

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Thur-Rhein-Kanutour

Monday, 12. July 2010 at 21:53 Uhr

Bei heissen 32 Grad paddelten Angi und ich den ganzen Sonntag von Andelfingen aus die Thur und den Rhein hinunter bis nach Eglisau. Das Kanu wurde uns von der Outdoor-Eventagentur Wasserland GmbH zur Verfügung gestellt.

Die Thur führte an einigen Stellen so wenig Wasser mit sich das unser Kanu auf Grund lief. Nach einem beherzten Sprung in das doch recht warme Wasser und ein wenig Physik konnte die Fahrt aber dann weitergehen. Unsere grösste Sorge war aber, ob uns jemand bei dieser Aktion zugesehen hatte 🙂

Im Rhein ging dann die Fahrt ungemein flotter vonstatten, die Strömung war kein Vergleich zur Thur, die eher einem Rinnsal ähnelte. Wir fanden im letzten Streckenabschnitt noch ein lauschiges Plätzchen, wo wir sogar noch baden gingen.

Nach der Landung in Eglisau gönnten wir uns dann noch ein wohlverdientes Glace zum Abschluss, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Zürich ging.

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Wort des Tages – Larmoyanz

Sunday, 11. July 2010 at 22:19 Uhr

Larmoyanz

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Witz des Tages – Die Zukunft des Internets ist beendet

Thursday, 8. July 2010 at 15:36 Uhr

Quelle: pctipp.ch

Prince: “Die Zukunft des Internets ist beendet. Es ist ebenso wie MTV nur eine Modeerscheinung gewesen.”

Web: “Die Zukunft von Prince im Musikgeschäft ist beendet. Es ist ebenso wie weisse Socken nur eine Modeerscheinung gewesen.”

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Die «Seefeldisierung» geht in Wollishofen weiter

Thursday, 8. July 2010 at 9:15 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Der jüngste Fall betrifft sechs Liegenschaften im Dreieck Etzel-, Staub- und Bellariastrasse. Die aus den 50er-Jahren stammenden Häuser mit relativ kleinen Balkonen, sanierungsbedürftigen Küchen und Bädern sollen 2012 abgerissen werden.
[…]
Von der Kündigung sind rund 33 Mieterinnen und Mieter betroffen. Dass eine Sanierung geplant sei, davon hörten diese erstmals vor zwei Jahren. Trotzdem fühlten sie sich total überrumpelt. «Beim Stichwort Sanierung habe ich keinen Moment an Abbruch gedacht»

Das solche alte Wohnungen abgerissen und gegen Neue ersetzt werden ist für mich nachvollziehbar, denn die Bausubstanz und Energieeffizienz dürfte nach dieser Zeit auch dementsprechend schlecht sein.

[…] Pawel Silberring, Vorstand der SP2, spricht von reinem Renditedenken der Eigentümerin. «Wenn die UBS an die Mieter denken würde, hätte sie die Häuser in Etappen geplant und es hätten nicht alle auf einen Schlag die Kündigung erhalten.»

Die UBS ist eine Bank und denkt in erster Linie zuerst an den Profit, dann auf ihren Ruf und wenn es dem Geschäft noch dienlich ist, auch an die Mieter.

Persönlich würde ich auch gerne dort wohnen wollen, ist schliesslich eine zentrale Lage und nahe am Wasser gelegen. Aber hier würden sehr viele sehr gerne wohnen wollen und dies schlägt sich halt im Quadratmeter-Preis nieder. Ich hoffe, dass die jetzigen Mieter/Innen wieder eine adäquate Wohnung in dieser Gegend bekommen, aber ich würde mich auch schon mal mit dem Gedanken anfreunden, dass eine 4-Zimmer Wohnung für unter 2000 Franken in der Stadt Zürich Seltenheitswert hat.

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Link des Tages – sarien.net

Monday, 5. July 2010 at 17:50 Uhr

sarien.net

Hach, waren das noch Zeiten 🙂

Larry Laffer


Space Quest

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Züüri Fäscht 2010

Sunday, 4. July 2010 at 13:52 Uhr

Ein paar Impressionen vom Züri Fäscht 2010!
Vielen Dank an SBB und Hotelplan für die angenehmen Stunden die sie ermöglicht haben 🙂

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Photos taken by @ngi

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