Sharm el Sheikh

Monday, 28. December 2009 at 11:17 Uhr

Am 25.12. um 17:00 Uhr Ortszeit sind Angi und ich in Sharm El Sheikh mit der Edelweissair angekommen.
Die Sonne war gerade untergegangen und die Temperatur war angenehme 22 Grad warm als wir das Terminal verliessen. Nach dem Check-In im Sofitel Hotel gingen wir noch ein wenig an der Naama Bucht spazieren und haben uns mit der Ortschaft vertraut gemacht. Jeder Händler versuchte uns zu überzeugen, dass er der günstigste weit und breit sei und das wir unbedingt etwas von ihm brauchen würden.

Der nächste Tag war heiss, richtig heiss und es wehte kein Lüftchen. Nach einem guten Frühstück unterrichtete mich Angi in der Kunst des Schnorchelns im Riff vor dem Hotel. Ich war voll begeistert über das klare Wasser und die Unterwasserwelt mit all seinen Fischen und Korallen. Das Ganze hat mich so gepackt, dass wir am Abend gleich noch Schnorchel-Flossen einkaufen gingen.

Die Shops, Restaurants und Bars haben praktisch alle bis spät in die Nacht geöffnet. Nachtruhe so wie in der Schweiz, ist hier ein Fremdwort. Zwar haben wir ein ruhiges Hotel, welches etwas abgelegen von dem ganzen Trubel ist, dennoch donnern die Flieger im 30 Minuten Takt über das Hotel hinweg – teilweise auch Nachts.

Angi wird am Dienstag oder Mittwoch tauchen gehen und ich werde Sie begleiten aber nur als Schnorchler. Vermutlich werde ich noch einen Schnupper-Tauchgang absolvieren um irgendwann in der Zukunft mit Angi tauchen zu können.

Mit dem Essen hatten wir bis jetzt Glück, gut wir haben uns auch eher an die europäische Küche orientiert und eine Schweizer Familie, welche wir im Hotel kennen gelernt haben, hat uns den einen oder anderen Tipp zum Thema Essen mit auf den Weg gegeben.

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Avatar

Monday, 21. December 2009 at 18:22 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Was wurde der Film im Vorfeld schon zerrissen und negativ Bewertet. Angi und ich schauten uns dieses Mammut-Werk von James Cameron am Samstag im Kino an und ich wurde angenehm überrascht.

Bis auf die nervige Musik, die eher an Titanic erinnerte und weniger an ein episches Science Fiction Spektakel, fand ich den Film gelungen und sehr gut umgesetzt. Die Idee die Story mit einem Avatar zu bestreiten mag für den einen oder anderen befremdlich erscheinen, ist aber für Rollenspiel-Fans ein gängiges und vertrautes Konzept. Als Jake Sully (Sam Worthington) das Leben seines Avatars “realer” beschrieb als sein eigenes, da kamen mir meine Zeiten als World of Warcraft Spieler wieder in den Sinn 🙂

Die 160 Minuten Spieldauer sind sicherlich lang, dennoch hätte ich gerne noch etwas mehr über die soziale und gesellschaftliche Strukture der Na’vi’s erfahren. Auch die Gründe für das grosse Unterfangen, “Unoptanium” abbauen zu müssen bleibt der Zuschauer im dunklen. Vielleicht gibt es bald eine (gute) Fortsetzung, ich hoffe es zumindest.

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Aufreger des Tages – Klima vs. Wetter

Thursday, 17. December 2009 at 18:33 Uhr

Da erklären uns die ewigen Klimagegnern wieder und wieder, dass es gar keine Klimaerwärmung gibt und das die momentan eisigen Temperaturen der eindeutige Beweis dafür sind.

Und wieder wird vergessen das Wetter und Klima zwei verschiedene Dinge sind die unterschieden werden müssen.

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Volkswille über alles – auch über das Folterverbot

Monday, 14. December 2009 at 14:49 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die SVP plant nach den Worten ihres Parteipräsidenten Toni Brunner eine Volksinitiative gegen jede Einschränkung des Initiativrechts. Damit soll das Volk immer das letzte Wort haben. Die Partei müsse der Entwicklung entschieden entgegentreten, die demokratischen Rechte auszuhebeln, sagte Brunner in einem Interview der «SonntagsZeitung». Damit würde die SVP den Willen des Schweizer Volkes über alles andere stellen – selbst über das zwingende Völkerrecht, das etwa Folter verbietet.

Toni, jetzt wird es aber peinlich.
Das schöne an der direkten Demokratie ist doch, dass nach der Abstimmung wieder vor der Abstimmung ist. Das Volk hat jederzeit die Möglichkeit einen Beschluss zu revidieren – den aktuellen Umständen anzupassen also.

Der St. Galler Nationalrat verwies auf die Debatte über die Ausschaffungsinitiative und sagte, in der Schweiz bestehe keine Gefahr, dass grundlegende Menschenrechte in Frage gestellt würden. Deshalb gebe es auch keine Rechtfertigung dafür, die demokratischen Rechte einzuschränken.

In der Frage des Minarett-Verbotes könnte eine Verletzung von grundlegenden Menschenrechten sehr wohl tangieren. Dies wird ja momentan geprüft.

«Ich bin überzeugt, dass wir in einer funktionierenden Demokratie selbst vor solch absurden Ideen keine Angst haben müssen», meint Brunner dazu. Hätte wirklich jemand diese Idee – was er nicht glaube –, müsste darüber diskutiert werden können, um das Anliegen anschliessend «zu bodigen».

Ein wenig naiv Toni?
1990 wurde Appenzell Innerrhoden, gestützt auf den 1981 eingeführten Gleichstellungsartikel, vom Bundesgericht “gezwungen”, die Frauen am politischen Geschehen teilnehmen zu lassen.
Wenn es nach der Logik der SVP ginge, so wäre es ganz Ok auch heute noch den Frauen im Appenzell Innerrhoden das Stimmrecht zu verwehren. Schliesslich haben die Männer (Volk?) ja entschieden.

Die lebenslange Verwahrungsinitiative ist mit dem gleichen Makel behaftet. Kein seriöser Psychiater kann eine Prognose für einen Zeitraum von 20 Jahren, geschweige lebenslang abgeben, ohne die Möglichkeit zu haben, den Fall zwischendurch erneut prüfen zu können. Daher wird dieser Volksentscheid nicht umgesetzt werden können.

Ich möchte den Toni Brunner sehen, der vor den Medien steht und bekannt gibt, dass seine SVP aufgelöst werden muss, weil er die Abstimmung der Initiative: “SVP – Eine Partei die die Schweiz nicht braucht” verloren hat. Könnte Toni Brunner diesen Volksentscheid ohne zu murren (er)tragen?

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Der Hafenkran ist politisch erledigt

Friday, 11. December 2009 at 21:46 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch, Hochseekran an der Limmat

Zum Glück wurde diese überflüssige Investition abgebrochen und wir können uns wieder wichtigeren Dingen zuwenden.

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Abgelehnte Einbürgerung: Mazedonier hat mit Rekurs gute Chancen

Friday, 11. December 2009 at 20:22 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

In der Gemeindeversammlung vom Dienstag bemängelten Stimmbürger, Ziberi sei zu wenig präsent im Dorf und habe keinen Kontakt zu den Ansässigen. Deshalb sei er nicht ausreichend integriert.

Zum aktuellen Fall aus Hüttikon kann das kantonale Gemeindeamt zwar keine konkrete Stellung beziehen. Doch laut Otto Hänseler, Abteilungsleiter Einbürgerungen, spielt vor allem die Sprache eine entscheidende Rolle: «Gute Sprachkenntnisse sind zentral, darauf legen Gemeinden erfahrungsgemäss grossen Wert.»

Bei Ziberi werden die Sprachkenntnisse nicht bestritten. Wenn die mangelnde Integration damit begründet wird, eine Person zeige sich zu wenig in der Gemeinde, dann ist das laut Hänseler heikel. «Ist das die einzige Begründung, hält eine Ablehnung einem Rekurs wohl kaum stand.»

Ich bin Schweizer und bin in keinem Verein, in keinem Club, gehe nicht an das Quartierfest, gehe nicht in die Kirche, bin Parteilos und arbeite zudem ausserhalb meines Wohnortes.

Ich bin also ein schlechter Schweizer und müsste daher ausgebürgert werden!

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Musiker verklagen Musikkonzerne

Thursday, 10. December 2009 at 10:45 Uhr

Quelle: golem.de

Dieses Urteil könnte die vier großen Musikkonzerne teuer zu stehen kommen – unglaublich teuer. Denn dieses Mal sitzen sie selbst als notorische Urheberrechtsverletzer auf der Anklagebank. Seit Ende der 1980er Jahre sollen Warner Music Canada, Sony Music Canada, EMI Music Canada und Universal Music Canada im großen Stil Musikaufnahmen auf CD gepresst und verkauft haben, ohne dafür die erforderliche Genehmigung der Musiker zu haben. Die fälligen Tantiemen haben sie außerdem noch einbehalten, statt sie an Künstler wie Beyoncé, Bruce Springsteen oder die Erben des Jazztrompeters Chet Baker auszuzahlen.
[…]
Würde das Gericht den Musikern und anspruchsberechtigten Erben den gesetzlich vorgesehenen Schadensersatz zusprechen, könnte sich die Gesamtsumme auf mehr als 6 Milliarden kanadische Dollar belaufen, umgerechnet mehr als 3,8 Milliarden Euro.

Tja, ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen.
Wenn man es ganz genau nimmt sind die “big four” wegen Raubkopieren im gewerblichen Ausmass angeklagt 🙂

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Ein senkrechter Schweizer

Tuesday, 8. December 2009 at 12:13 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

[…] Bei den inzwischen auch vom parteiunabhängigen Informationskomitee verbreiteten Musterbriefen müssen nur noch die Namen der Gesuchsteller eingesetzt werden. Die Ablehnungsgründe liefert Liebrand gleich mit: keine Integration oder wenig gesellschaftliche Aktivitäten, mangelnde, machohafte, kulturfremde Strukturen, oder: unanständiges, unflätiges sowie gewaltbereites und Gewalt verherrlichendes Verhalten. Aus den Argumenten sollen jene ausgewählt werden, die zutreffen, liess Liebrand wissen.

Der noch sehr junge Anian Liebrand kann anscheinend noch gar nicht wissen, dass ein grosser Teil unseres Wohlstandes von Menschen erschaffen wurde, die – wenn es nach der SVP ginge – nie einen Schweizerpass bekommen würden.

Lieber Anian,
dieser “Musterbrief” ist keine wirkliche Leistung, denn dieser löst keines der Symptome die du als Ablehnungsgründe aufzählst. Was wirklich helfen würde, wäre ein Massnahmenkatalog um diese “Probleme” in den Griff zu kriegen und nicht immer darauf herumreiten zu müssen, was diese “Ausländer” alles nicht können oder wollen.

Ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit rückte Liebrand mit provokanten Stellungnahmen etwa zum Holocaust-Gedenktag an einer Luzerner Kantonsschule, an der nicht «die einzigartige Schweizer Geschichte» gelehrt werde, sondern «den Schweizern eine Mitschuld untergejubelt wird», wie er in einem Mail kritisiert

Solche Aussagen zeigen auf, dass es im Bereich Geschichte: “Die Schweiz im zweiten Weltkrieg” noch Defizite gibt, die du sehr wohl durch das Studium von historischen Dokumenten und Büchern beseitigen kannst.

Vielleicht, so sinniert seine Mutter, sei das bei ihrem Sohn alles nur Jugendsünde und Revolte. Wenn er dann mal fest im Leben stehe, werde das wohl anders.

Ich schliesse mich der Einschätzung deiner Mutter an, erst mal die Rekrutenschule fertig absolvieren, dann vielleicht noch ein Aufenthaltsjahr im Ausland einlegen (hilft Vorurteile abzubauen) und dann kommt das schon gut…

Lieben Gruss,
Daniel Schurter
(Parteilos)

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

DMSGuestbook 1.15.5

Monday, 7. December 2009 at 13:14 Uhr

DMSGuestbook 1.15.5 ist nun verfügbar.
DMSGuestbook is now available in 1.15.5.
Download: DMSGuestbook

  • Ein kleiner Bug in der Mail Funktion wurde behoben
  •  

  • A minor bug in the mail function has been fixed

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail

Ego Trip

Saturday, 5. December 2009 at 4:03 Uhr

Erstellt mit PhotoFunia
PhotoFunia

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail