US-Banken sabotieren Obamas Finanzreformen

Friday, 30. October 2009 at 19:33 Uhr

Quelle: spiegel.de

[…] Kein Wunder, dass Obamas großer Reformwurf bisher zu kurz gekommen ist. Der offene Krieg um die Verbraucherschutzbehörde ist ein Musterbeispiel, wie die Industrie die Pläne des Präsidenten sabotiert. 18 Verbände protestierten kollektiv gegen die Agentur, die Kunden vor windigen Krediten, Kreditkarten und Hypotheken bewahren soll. […]

Ich höre schon jetzt das Geschrei nach stattlicher Unterstützung, wenn die nächste Finanzkrise kommt. Und die wird kommen…

Der Finanzsektor hatte wieder einmal mehr bewiesen, dass ein strenges Kontrollmanagement vonnöten ist. Die “big too fail” Erklärung liefert ja gerade den nötigen Grund dafür. Das inzwischen wieder Rekord-Boni bezahlt werden zeigt mir lediglich auf, dass nichts aus der Finanzkrise gelernt wurde. Das aktive Bekämpfen härterer Regelungen im Umgang mit Bonuszahlungen seitens der Finanzbranche, bestätigt auch mein Verdacht, dass in Zukunft wissentlich so weitergemacht werden soll wie bisher.

Nach der Finanzkrise ist vor der Finanzkrise.

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Red Bull Mobile Abos – Diesmal ohne Flügel

Wednesday, 28. October 2009 at 13:56 Uhr

Quelle: swissitmagazine.ch

[…] Für Schweizer Verhältnisse ist das Angebot durchaus attraktiv […]

Dieser Meinung bin ich ganz und gar nicht, denn 1.30 Franken für ein MB Traffic bezahlen zu müssen, grenzt in meinen Augen an Wucher. Das die Preise nicht Österreichisches Niveau erlangen konnten, war klar und zeigt wieder einmal mehr auf, dass mobiles Telefonieren in der Schweiz zu teuer ist.

Auch sind Minutenpreise unter CHF 0.30 heute möglich (Coop Mobile, M-Budget Mobile, yallo) und eine SMS muss doch auch nicht mehr CHF 0.13 kosten.

Schade, es hätte was werden können.

20 Minuten – Red Bulls Handy-Abo enttäuscht

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Gläubige Lehrer

Friday, 23. October 2009 at 21:24 Uhr

Aus der Rundschau vom 07.10.2009:
Alarm an der Zürcher Pädagogischen Hochschule. Zahlreiche Studenten gehören freikirchlichen Bewegungen an. Streng gläubige Lehrer sind schweizweit vernetzt mit dem Ziel, Schulkindern ihren fundamentalistischen Glauben zu vermitteln. Konflikte zwischen Missionsarbeit und offiziellem Lehrplan zeichnen sich ab.

Rundschau vom 07.10.2009

Lieber VBG
Ich erwarte als selbständig denkender Mensch, dass die Trennung der Religion im schulischen Lehrplan auch von Euch respektiert und ohne “Winkelzüge” (Hoffnung in der Schule) umgesetzt wird. Persönliche Meinungen in Glaubensfragen haben im offiziellen Lehrplan nichts verloren und gehören in die Privatsphäre. Vor allem die Evolutionstheorie als “unglaubwürdig” zu bezeichnen, bedarf schon ein gutes Stück “Unwissenheit”.

Aber was nicht in das Glaubenskonzept passt, darf halt nicht wahr sein…

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DMSGuestbook 1.15.3

Wednesday, 21. October 2009 at 23:41 Uhr

DMSGuestbook 1.15.3 ist nun verfügbar.
DMSGuestbook is now available in 1.15.3.
Download: DMSGuestbook

  • Base64 Codierung wurde für ein paar Textfelder im Adminpanel hinzugefügt. Dies kann bei Bedarf unter admin.php aufgeschaltet werden.
  • Die Gravatar E-mail Adresse ist jetzt nicht mehr länger case sensitive
  • Der Pfad eines reCAPTCHA Plugin kann nun unter admin.php geändert werden
  •  

  • Base64 coding has been added. This feature can be switched on in admin.php
  • The Gravatar e-mail address is not longer case sensitive
  • Editing an external reCAPTCHA plugin path in admin.php

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Bild des Tages – Abort, Abort!

Tuesday, 20. October 2009 at 20:25 Uhr

abortabort
Fast so gut wie O’RLY?

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Frage des Tages – Multimatum

Monday, 19. October 2009 at 18:18 Uhr

Wird das Ultimatum von Bundesrat Merz zu einem Multimatum?

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I Shot the Muezzin – Oder Fettnäpfchen #2

Monday, 19. October 2009 at 17:02 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Zu Beginn des Spiels wird eine friedliche Landschaft gezeigt. Dann schiessen unzählige Minarette aus dem Boden und überziehen wie Speerspitzen das Land. Dies berichtet die Zeitung «Sonntag». Der Spieler muss auf die Gebetstürme zielen – jeder Treffer bringt ein Minarett zum Verschwinden. Wenn man nicht trifft, kommt der Muezzin auf das Minarett, der zum Gebet ruft.

minarettgame

Man führe sich mal vor Augen wie die SVP reagieren würde, hätte ein muslimischer Verein ein Spiel entwickeln lassen, in dem man auf Kirchentürme und Pastoren schiessen müsste.

Nur mal so ein Gedanke…

Die SVP gewinnt den Preis für die dümmste Polit-Kampagne seit es schwarze Schafe gibt.

tagesanzeiger.ch: «Die Islamisierung rückt näher»

So sitzt er [SVP-Nationalrat Walter Wobmann] da und referiert über den Nahen Osten und die Gefahren der islamischen Kultur. Er sei schon immer, schon in der Schule, einer gewesen, «der die Geschichte gut beobachtet» habe. Im islamischen Raum selber sei er noch nie gewesen. So eine Reise habe sich nie ergeben und nie aufgedrängt. Kenya habe man aber einmal besucht, in den Ferien, auf Safari und so. «Und in Buchs war ich in einer Moschee.» Unverdrossen und Stammtisch-gerecht jongliert er im Gespräch mit seinen Wissensbrocken über andere Länder und Kulturen, wirbelt Scharia mit Zwangsheiraten, Ehrenmorden, Beschneidungen und Christenverfolgungen durcheinander. Der Islam sei «extrem fanatisch. Für die Muslime gibt es nur Gläubige und Ungläubige.» Erlaube man Minarette, folge bald einmal der Muezzin, der Gebetsrufer, und am Ende das islamische Recht. «Wer zum Minarett Ja sagt, muss am Ende auch zur Steinigung Ja sagen», meint er.

Der gute SVP-Mann Wobmann bringt tatsächlich so einiges durcheinander. Dies scheint mir bei ihm aber eher auf Unkenntnis zurück zu führen zu sein, als auf bewusste Manipulation. Wobei auch er müsste wissen, dass ein möglicher Zusammenhang zwischen islamischem Recht, Steinigung und der Schweiz völlig absurd ist. Zudem ist der Islam nicht fanatischer als das Christentum. Einzelne Strömungen innerhalb des Islams und deren Interpretierung sind durchaus fanatisch, das Christentum hat diesbezüglich auch seine “schwarzen Schafe”, man erinnere sich an die Piusbruderschaft mit ihrem Vorsitzenden Richard Williamson.

[…] Er ist auch Christ, aber «Katholik mit einem grossen Fragezeichen». Er zahlt Kirchensteuer, hat nicht im Sinn auszutreten, «doch das Ganze mit Rom und dem Papst hat etwas Lebensfremdes».

In der Konsequenz müsste Herr Wobmann doch auch gegen katholische Kirchentürme sein, da diese eine Form des Glauben symbolisieren die Herr Wobmann als Lebensfremd empfindet.

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Mörgeli und das Fettnäpfchen

Monday, 19. October 2009 at 14:26 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch, #2

Lieber Herr Mörgeli, in der Hitze des Gefechts kann schon mal ein verbaler Ausrutscher geschehen. Das Sie danach Einsicht zeigen und sich für das “Missgeschickt” entschuldigen, finde ich das Mindeste was Sie hätten tun sollen. Mit Ihrer Weigerung heil aus dem Fettnäpfchen zu kommen, geben Sie mir das Gefühl, dass Ihre beleidigenden Worte gegen Sonja Buholzer mit Absicht zustande kamen.

Das Minarett-Thema mag kontrovers sein und vielleicht mögen Sie Ihre Meinung lieber direkt als diplomatisch auf den Punkt zu bringen, aber mit solchen Beleidigungen disqualifizieren Sie sich ganz klar als ernst zunehmender Gesprächspartner und dies sollte ein Politiker mit Ihrer Erfahrung eigentlich wissen.

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Frage des Tages – Können Regenschirme welken…

Saturday, 17. October 2009 at 22:19 Uhr

Können Regenschirme welken wenn diese kein Wasser bekommen?

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Seit 50 Jahren: Blick

Wednesday, 14. October 2009 at 12:22 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Nach der «Neuen Zürcher Zeitung» und dem «Tages-Anzeiger» ist der «Blick» bereits die dritte grosse Schweizer Zeitung, die sich liften lässt. Ob damit der Leserschwund aufgehalten werden kann – 1986 hatte der «Blick» eine Auflage von 380’000, zurzeit sind es noch 215’000 – wird sich zeigen müssen. Nach der ersten neuen Ausgabe kann man jedoch sagen: Nun kommt der «Blick» wieder als vollwertige Boulevardzeitung daher.

Die Tatsache, dass die Blick-Leserschaft abnimmt lässt hoffen, dass die Menschen sich nicht mehr so einfach mit Polemik, Populismus und schwarz-weiss Malerei begnügen wollen.

Möglicherweise wird der Blick auch hauptsächlich wegen dem Sportteil und weniger wegen den “Nachrichten” gekauft.
Möglicherweise…

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