Schwulenhetze im Kantonsrat führt zu Eclat

Tuesday, 28. April 2009 at 22:52 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Landwirt Michael Welz (Oberembrach), Sprecher der religiös-konservativen EDU, baute in seiner Fraktionserklärung alle Vorurteile gegen Schwule ein. Homosexualität sei nicht gottgewollt und «mit vielen gesundheitlichen Risiken behaftet». Wenn mit der Euro-Pride 09 in den nächsten Wochen schwul-lesbische Festivitäten unterstützt würden, sei das ein Propagandafeldzug «zur Beeinflussung unserer Jugend und Gesellschaft».

Wie Weltfremd muss man eigentlich sein um solchen Blödsinn erzählen zu können?

Aha, gestern hetero, heute homo und das alles wegen der Euro-Pride 09? Soll ich meine sexuelle Ausrichtung also wechseln, so wie ein Mobilfunkvertrag oder die Krankenkasse? Ich muss mir das schon durch den Kopf gehen lassen… Bin ich überhaupt noch “In” wenn ich nicht homosexuell bin? Zudem fühle ich mich doch ziemlich stark beeinflusst in der Wahl meiner sexuellen Ausrichtung, all diese Propaganda um mich herum, was soll ich nur machen?

«Gott schenke Befreiung aus der Homosexualität», rief er vor konsternierten Zuhörern in den Saal.

Befreiung muss gewollt sein, sonst ist es ein Aufzwingen.

Nun meldete sich EDU-Fraktionspräsident Stefan Dollenmeier (Rüti) zu Wort. Gleich wie Alkohol und Nikotin sei auch die schwule Lebensform gesundheitsgefährdend. Die Raten für Suizid, Depressionen und Aids seien bei Schwulen nachweislich höher.

Dem EDU-Fraktionspräsident Stefan Dollenmeier ist der Unterschied zwischen Ursache und Wirkung wohl nicht ganz geläufig, sonst würde er erkennen, dass Minderheiten häufig gegen Vorurteile, Anfeindungen oder sogar Ausschluss ankämpfen müssen. Wollt ihr wirklich diesen Personen helfen, dann lasst sie einfach in ruhe ihr Leben leben.

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E-Books: Verlage schotten Märkte ab

Wednesday, 22. April 2009 at 20:59 Uhr

Quelle: Golem.de

Große Verlage ziehen im E-Book-Geschäft die Daumenschrauben an. Händler wie Fictionwise in den USA bekommen keine internationalen Lizenzen mehr. Die Kunden leiden unter dem eingeschränkten Angebot.

Toll, jetzt wo es die Musik -und Filmindustrie langsam begriffen hat, dass mit DRM und Zwängerei auf lange Sicht keinen Franken zu holen ist, machen die Verlage den selben Fehler und setzen auf diesen traurigen Anachronismus.

Die ersten Opfer in der digitalen Bücherwelt gab es jüngst auch schon, als Amazon einem Kindle 2 Benutzer den Zugang zu seinem Content sperrte.

Was würde Gutenberg wohl darüber denken?

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Link des Tages – aviary.com

Tuesday, 21. April 2009 at 12:54 Uhr

Die Aviary Online Grafik-Suite mit allem was das Herz begehrt!

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EDU-Kantonsräte wollen Gott und Darwin gleichstellen

Sunday, 19. April 2009 at 13:41 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

«Es ist zum Beispiel unmöglich, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat oder die Erde laut Bibel höchstens 10’000 Jahre alt sein soll.» Letzteres ist laut Stamm wissenschaftlich eindeutig widerlegt.
Dem widerspricht der EDU-Mann vehement: «Die Bibel sagt nicht exakt, wie lange Gott benötigte, um die Erde und das Leben zu erschaffen.» Dass Gott dafür sechs Tage gebraucht hatte, bedeutet laut Dollenmeier nicht, dass dies sechs irdische Tage lang dauerte.

Herr Dollenmeier wird uns sicherlich sagen können wie lange ein “göttlicher” Tag dauert. Diese Erkenntnis ist zudem bestimmt irgendwo in dem heiligen Buch klar und deutlich als Auslegung zu finden.

«Ich finde es einfach nicht fair, wenn man den Kindern nur eine Seite zeigt.» Es gehöre zur Aufklärung, wenn man beide Möglichkeiten zur Erklärung des Lebens in einem Atemzug nenne. «Entscheiden was für ihn richtig ist, soll dann jeder selber», sagt Dollenmeier.

Die Schlüsselwörter sind “Aufklärung” und “Erklärung” welche Herr Dollenmeier treffend hervorgehoben hat. Warum den Kindern nicht etwas über die Weltanschauung des Islam, Terry Pratchett’s Scheibenwelt oder das Fliegende Spaghettimonster an den Schulen lehren? Der Anspruch auf Nachprüfbarkeit einer Behauptung muss ja nicht gegeben sein, oder?

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Bischof Mixas Atheisten-Predigt empört Nichtgläubige

Monday, 13. April 2009 at 19:36 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Mixa: “Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen.” In genau diesen Systemen seien “Christen und die Kirche besonders verfolgt” worden.
“Wo Gott geleugnet oder bekämpft wird, da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet.” Und: “Eine Gesellschaft ohne Gott ist die Hölle auf Erden.”

Ursache und Wirkung werden hier durcheinander gebracht, denn nach seiner Logik waren Adolf Hitler und Josef Stalin nur zu solchen Verbrechen fähig weil sie Atheisten waren. Im Umkehrschluss würde diese Erkenntnis bedeuten, dass Menschen welche an Gott glauben, nicht zu solchen Taten fähig sein können.

Die Diktatoren Mobutu und Bokassa haben während ihrer Amtszeit in Afrika massive Verbrechen an der Menschlichkeit begangen. Beide waren Christen.
Adolf Hitler war übrigens Vegetarier, was sagt uns das über Vegetarier?

Schmidt-Salomon: In der SS waren bekennende Atheisten unerwünscht, das gleiche galt für die NSDAP. “Zu behaupten, der Nationalsozialismus sei gottlos, ist eine grandiose Geschichtsverfälschung”, so Schmidt-Salomon. Falls Mixa es nicht besser wisse, lege er eine “ungeheure Bildungslosigkeit” an den Tag.

Bischof Mixa hat sich mit dieser Äusserung selbst disqualifiziert und beweist, dass er von Geschichte nichts versteht oder verstehen will.

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DMSGuestbook 1.14.0

Sunday, 12. April 2009 at 23:27 Uhr

DMSGuestbook 1.14.0 ist nun verfügbar.
DMSGuestbook is now available in 1.14.0.
Download: DMSGuestbook

  • Akismet Unterstützung (microakismet)
  • Neue E-Mail Engine mit SMTP Unterstützung (phpmailer)
  • Einfaches Hinzufügen der Gästebücher mit einem Mausklick
  • Eigene Selectbox lässt sich auf der Gästebuch Seite hinzufügen
  • Berechtigungsstufen hinzugefügt
  • Widget wurde überarbeitet
  • UI wurde überarbeitet (WP 2.7 Style)
  • Ein Dashboard wurde hinzugefügt
  •  

  • Support Akismet (microakismet)
  • New E-Mail engine with SMTP support (phpmailer)
  • Add your guestbook page easily with a mouse click
  • Add your own additional selectbox to your guestbook
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  • Widget was redesigned
  • UI was redesigned (WP 2.7 style)
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Hochseekran an der Limmat

Saturday, 11. April 2009 at 11:21 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch, hochseekran.ch

Ein Blick auf den Kalender zeigt das Datem 11. April 2009. Nein, der 1. April ist schon passé, was aber soll das denn?

Einen Hochseekran an der Limmat? Ja, ja, über Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten, aber diese CHF 600’000.-, welche das Projekt kostet, könnten wirklich besser ausgegeben werden. Zürich ist natürlich eine multikulturelle, weltoffene, global agierende Metropole. Es gehört aber auch die Weitsicht und eine gesunde Portion Verstand dazu, nicht jede “weltoffene” Idee gleich in die Realität umsetzen zu müssen.

Zürich kann nicht einmal Güter per Schiff über die Limmat in eine andere Stadt befördern, denn spätestens an der Schleuse bei der Werdinsel wäre schluss damit.

Zudem sieht das ganze wirklich hässlich aus und passt überhaupt nicht in das Stadtbild. Ich habe die Petition gegen solch eine Verschwendung von Steuergelder bereits ausgefüllt.
hochseekran

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Cory Doctorow: Erfolg durch Kopieren

Thursday, 9. April 2009 at 16:23 Uhr

Quelle: Golem.de

Die Musik -und Filmindustrie wäre gut beraten, endlich ihr Geschäftsmodell an das 21. Jahrhundert anzupassen.
Obwohl sie 10 Jahre hinterher hinken, haben sie immer noch nicht begriffen, was der Kunde im Zeitalter des Internets für Bedürfnisse hat.

Innovativ sieht anders aus.

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Ohne Worte

Wednesday, 8. April 2009 at 13:31 Uhr

 
<°)))o><
 

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Millionen-Boni bei Fannie Mae und Freddie Mac

Saturday, 4. April 2009 at 14:11 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Die Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac erlitten 2008 zusammen enorme Verluste von rund 108 Milliarden Dollar. Sie stehen hinter etwa jedem zweiten US-Immobilienkredit. Um einen völligen Kollaps am Häusermarkt zu verhindern, übernahm der Staat im vergangenen September die Kontrolle.
Die Gelder an die Mitarbeiter sollen als sogenannte “Halteprämien” überwiegend bis ins kommende Jahr hinein gezahlt werden, berichtet die Zeitung weiter.
[…]
Der Regulierer bezeichnet die “Halteprämien” demnach als notwendig, um wichtige Mitarbeiter nicht zu verlieren. Bei Fannie Mae sollen 60 Prozent der Beschäftigten laut dem Bericht einen Bonus erhalten, beim etwas kleineren Finanzierer Freddie Mac sind es sogar etwa 80 Prozent.

Halteprämien? In einer Zeit wo die Immobilienbranche praktisch am Boden liegt muss man “Halteprämien” auszahlen? Ist nicht jeder Mitarbeiter in dieser Branche froh, wenn er weiterhin einen Job hat?

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