SVP für Aufhebung des CO2-Gesetzes

Wednesday, 25. February 2009 at 22:59 Uhr

So was dummes kann auch nur von der SVP kommen.
Die Förderung in alternative Energieformen und die Sanierung von Gebäuden, welche eine schlechten Energiebilanz aufweisen, scheint für die “Volkspartei” keinen Grund zu sein, die CO2 Steuer auch nach Ablauf des Kyoto Protokolls weiterlaufen zu lassen. Die tollkühne Begründung dabei, wir seien nur für 0.1 Prozent des weltweiten CO2 Ausstosses verantwortlich, entbindet uns erstens nicht von der Verpflichtung sparsam und effizient mit den Ressourcen umzugehen, zweitens stellt die Schweiz mit rund 7.5 Millionen Einwohner auch etwa 0.1 Prozent der gesamten Weltbevölkerung dar. Relevant ist auch nicht in erster Linie wie viel Einwohner ein Land hat sondern seinen “Ökologischen Fussabdruck”.

Liebe SVP, wir sollten auch nicht nach dem Motto: “Wir machen erst was, wenn die anderen auch mitmachen” unsere Energiebilanz verbessern. Den Investitionen in nachhaltige Energiequellen sind langfristige Ziele und diese machen uns zudem unabhängiger. (ja genau, unabhängiger!)

Der Klimawandel ist Fakt!
Das Ende der billigen, fossilen, nicht erneuerbaren Energieträgern ist Fakt!
Mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit lässt sich inzwischen viel Geld verdienen. (Hybrid Fahrzeuge, Minergie Häuser, Photovoltaik Anlagen…)
Mit minimalem Aufwand lässt sich ohne Komforteinbussen ein AKW einsparen. (Standby Verbrauch reduzieren, A und A+ Geräte forcieren…)

Aber was erzähle ich da euch? Verflixt nochmal, ihr wisst dies ganz genau und im Moment versucht ihr auf eine ganz traurige Art von euren internen Querelen abzulenken.
Also, denk nach SVP, denk nach…

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Das Einhalten der Genfer Konventionen in Killerspiele

Tuesday, 24. February 2009 at 17:47 Uhr

In der Debatte um sogenannte “Killerspiele”, bringen solche Ansätze eher das gewünschte Ergebnis als ein generelles Verbot.

I asked Evan to google the Geneva Convention. Then he had to read it and then we had to discuss it. This we did. So the deal is that Evan has to fight according to the rules of the Geneva Convention. If his team-mates violate the Convention then play stops and Call of Duty goes away for a while.

We’ll see how it goes, but Evan keeps his word. Especially about his games.

Zumal der 13 jährige nun etwas über das Genfer Abkommen gelernt hat, haben ihn seine Eltern in Sachen Völkerrecht sensibilisiert, ihn dabei ernst genommen und ihn in eine Diskussion miteinbezogen.
Natürlich nur, wenn sich diese Geschichte auch so zugetragen hat…

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Heute schon ein wenig gefoltert?

Tuesday, 24. February 2009 at 10:22 Uhr

Eine Schande ist das, aber wenigstens räumt Barack Obama jetzt damit auf.

Barack Obama verliert auch bei anderen Themen keine Zeit:
Das Staatsdefizit soll in vier Jahren halbiert werden.
Politische Annäherung an Syrien

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Bild des Tages – EVE Online: Jump Gate

Saturday, 21. February 2009 at 21:45 Uhr

eve20090221.jpg
EVE Online: Jump Gate nach Tennen im Hatakani System, Caldari Border Zone

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Ankündigung: DMSGuestbook 1.14.0

Thursday, 19. February 2009 at 1:01 Uhr

Mit Hochdruck arbeite ich an der nächsten Version von DMSGuestbook, welche einige Neuheiten beinhaltet:

  1. Die Seiten-ID für ein Gästebuch kann bequem über eine Auswahlliste aller vorhanden Seiten ausgewählt werden -> Fertig zu 100%
  2. Das Bestätigungsmail kann über einen externem SMTP versendet werden -> Fertig zu 75%
  3. Eine Selectbox mit frei definierbarem Inhalt lässt sich auf dem Gästebuch platzieren (z.B Länderliste, Sternzeichen…) -> Fertig zu 100%
  4. Akismet Unterstützung -> Fertig zu 60%
  5. Das Widget wurde stark überarbeitet und lässt sich nun noch individueller gestalten -> Fertig zu 90%
  6. In der “Manage” Sektion lässt sich der Text über Quicktags oder TinyMCE editieren -> Fertig zu 80%
  7. Die Oberfläche unter “Manage” wurde überarbeitet -> Fertig zu 70%

Durch den Umfang an Neuheiten bin ich auf der Suche nach Testkandidaten, die das DMSGuestbook Plugin auf Herz und Nieren überprüfen möchten.
Interessenten melden sich bitte auf: DMSGuestbook [at] DanielSchurter [dot] net

Release Termin: Wenn es fertig ist 🙂

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Facebook zeigt sein wahres Gesicht

Wednesday, 18. February 2009 at 0:26 Uhr

Tja, was soll man dazu sagen?
Das ungute Gefühl war ja schon lange vorhanden und Diskussionen mit Personen, die ihr virtuelles Leben in dieser Community freizügiger als im realen Leben zur Schau stellten, verliefen meistens in eine Richtung: “Da passiert schon nichts”.

Passiert ist ja eigentlich auch fast nichts. Abgesehen von der “Kleinigkeit” den AGB Text so anzupassen, dass die User von Facebook nun komplett auf Gedeih und Verderben der Betreiber ausgeliefert sind, bleibt ja alles weiterhin beim Alten: Die meisten Personen geben schön brav und freiwillig ihre Daten ein und vertrauen darauf, dass alles nicht so schlimm sei…

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EU-Parlament für Schutzfristverlängerung für Musik

Saturday, 14. February 2009 at 15:43 Uhr

Fünfundneunzig Jahre!
Die Lobbyisten der Musikindustrie haben sich hier ganz schön ins Zeug gelegt und dabei praktisch gleich eine Verdoppelung der Schutzfrist erwirkt.

Wenn ich damals mit 20 ein Musikstück komponiert und es mir schützen lassen hätte, dann würde die Schutzfrist – nach der neuen EU Regelung – mich überleben, ausser ich werde 115 Jahre alt 🙂

“20 Prozent der Einnahmen, die durch die vorgesehene Schutzfristverlängerung erzielt werden”, sollen einmal jährlich in einen Fonds zur Unterstützung von Begleitmusikern fließen.

[…]

Die Mehreinnahmen werden nämlich nicht den Begleitmusikern zugute kommen, sondern überwiegend den vier großen Plattenfirmen – Universal Music, Sony/BMG, Warner Music und EMI.
Die vier Majors haben in den vergangenen Jahrzehnten durch Aufkäufe von Plattenlabels und ihrer Kataloge den Großteil der Rechte an Musikaufnahmen seit Beginn des 20. Jahrhunderts in ihren Händen. Begleitmusiker werden schon deshalb kaum von den Mehreinnahmen profitieren, weil sie in der Regel alle Ansprüche mit sogenannten Buy-out-Verträgen an die Produzenten abgetreten haben.

Überrascht mich irgendwie nicht…
In der heutigen Informationsgesellschaft sind solche Regelwerke nur noch anachronistisch.

95 Jahre lang eine Erlaubnis bei den Labels einholen müssen, um Stücke wie “You Drive Me Crazy” von Daniel Küblböck covern zu können, ist wirklich hart 🙂

Hinzugefügt am 17.02.2009:
Interview mit Martin Kretschmer und Golem.de

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Klares Ja zur Personenfreizügigkeit

Sunday, 8. February 2009 at 17:52 Uhr

Knapp 60 Prozent Ja Stimmen zur Personenfreizügigkeit, bei einem Wähleranteil von 50 Prozent, dass hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten!

Ob mit der Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien auch Probleme enstehen können wird sich zeigen müssen. Entscheidend ist doch aber was die Weiterführung der Bilateralen und Personenfreizügigkeit für die Schweiz insgesamt von Vorteile bringen wird.

Ich Persönlich finde die Schweiz hat richtig entschieden und wünsche an dieser Stelle nur noch der SVP, dass sie bei der nächsten Abstimmung einen etwas kreativeren Einfall für ihre “Nein” Kampagne hat als diesen hier.

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Ich bin ein Nichtterrorist – entfernt meinen Namen von der Liste!

Friday, 6. February 2009 at 14:17 Uhr

Quelle: golem.de

können sich die Betreffenden an das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security DHS) wenden und – in einer bemerkenswerten Umkehrung juristischer Gepflogenheiten – nachweisen, dass sie keine Terroristen sind. Dann werden sie in eine sogenannte “umfassende bereinigte Liste” aufgenommen. Diese wird den entsprechenden Behörden zur Verfügung gestellt, damit die bislang falsch identifizierten Reisenden künftig richtig identifiziert werden und am Flughafen keine Probleme mehr haben.

Statt die Blacklist zu bereinigen führt man eine Whitelist ein, Super Idee!

Muss sich nun jede Person die in die USA einreisen will zuerst vergewissern, dass sie nicht “prophylaktisch” als Terrorist in der Blacklist aufgelistet wurde?

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Wenn Fiktion zur Vergangenheit der Realität wird

Tuesday, 3. February 2009 at 14:30 Uhr

Auf die Gefahren der RFID Technologie wird an einigen Stellen immer wieder darauf hingewiesen, leider berichten die “Mainstream” Medien nicht viel über dieses Thema. Der praktische Versuch eines US-Hacker hat bewiesen, dass RFID schon heute ein grosses Problem darstellt, wenn es um den Datenschutz geht.

Eine lausige Verschlüsselung (wenn überhaupt) und den sorglosen Umgang dieser Technologie zeigen wieder einmal mehr auf, dass RFID nicht in Pässe und Identitätskarten gehört.

Und nein, ich bin nicht paranoid!

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