Nenn mir deine ID und ich sag dir ob ich dich mag!

Monday, 3. November 2008 at 14:54 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Wenn sich eine Frau etwa nicht zwischen zwei Männern entscheiden könne, würde ihr eine Genanalyse helfen, den richtigen zu finden. “Ein Paar, das ständig streitet, aber dennoch zusammenbleibt, könnte mit dem DNA-Test endlich ein starkes Argument für eine Trennung bekommen.”

Irgendwie noch Praktisch:
Sie: “Du Schatz, ich denke wir trennen uns besser, unsere Genanalyse findet keine Übereinstimmung”.

Er: “Du hast recht Liebling, meine Werte und die meiner 20 Jahre jüngeren Assistentin passen viel besser zusammen”.

Aus der Genepartner.com Homepage

Wie verwende ich meine GenePartnerID?
Wenn Sie eine Person treffen, für die Sie sich interessieren, zum Beispiel auf einer Dating-Website, tauschen Sie Ihre GenePartnerIDs aus und loggen sich dann in Ihr Konto ein. Dort geben Sie die GenePartnerID der anderen Person ein und führen einen Kompatibilitätsmatch durch. Sie erhalten umgehend die Analyseergebnisse Ihrer genetischen Kompatibilität.

Gattaca lässt grüssen!

Wenn ich mir die Scheidungsrate der Schweiz ansehe, habe ich nicht den Eindruck, dass eine Genanalyse hier in Zukunft etwas daran ändern könnte. Denn die Frage ist doch: Warum kommen Personen zusammen, die eigentlich – gemäss DNA-Test – nicht für einander “bestimmt” sind? Würden diese Personen die Finger voneinander lassen, wenn man sie vor der Ehe mit einem DNA-Test konfrontierte?

Spannend ist es allemal, wie die Realität die Fiktion einholt…

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