mtr, die bessere Alternative zu traceroute

Sunday, 30. November 2008 at 17:46 Uhr

Unter Linux gibt es das praktische Tool: mtr, welches wie traceroute das routing zwischen zwei Punkten darstellt. Im Gegensatz zu traceroute stellt mtr eine Statistik über die Qualität der Ping-Rate zur Verfügung, unterteilt dargestellt in: Last, Best, Average und Worst.
Die Abfrage erfolgt in einem Intervall und so sieht man über einen bestimmten Zeitraum ganz genau, wo sich evt. ein Flaschenhals bilden kann. Unter Loss% sieht man in Prozent, wie viele ICMP Pakete der Router verworfen hat, ein mögliches Indiz für eine zu starke Auslastung des Gerätes oder eine Limitierung der Anfrage über einen bestimmten Zeitraum. Schön ist an diesem Beispiel mit mtr google.com auch zu sehen, dass (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ein Loadbalancer ab Zeile 11 die Anfrage an qf-in-f100.google.com weiterleitet.

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MySQL 5.1 ist fertig

Thursday, 27. November 2008 at 22:17 Uhr

Quelle: golem.de

[…] Neu in MySQL 5.1 ist unter anderem die Partitionierung von Tabellen (Partitioning). Das bedeutet, dass es nun möglich ist, einzelne Teile einer Tabelle anhand festgelegter Regeln über das Dateisystem zu verteilen. Diese einzelnen Teile werden dann in separaten Tabellen gespeichert. Tabellen lassen sich anhand bestimmter Werte horizontal aufspalten und so auf verschiedene Festplatten verteilen. So lässt sich die Menge der vom Server zu lesenden Daten für eine bestimmte Anfrage verringern, was die Antwortzeiten verbessern soll. Eine vertikale Aufspaltung, also eine Teilung in Spalten, wird derzeit nicht unterstützt.

Das werde ich mir mal genauer anschauen müssen. Ich habe da eine Datenbank, der würde so ein “Splitting” extrem gut bekommen.

Den neue Event-Scheduler finde ich eine sehr gute Idee, dies kommt vor allem den Personen zu Gute, welche bis heute keinen Zugriff auf einen Cronjob hatten.

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Ritter eines Schokoladen Imperiums

Tuesday, 25. November 2008 at 23:30 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Ritter: Natürlich muss ich als Unternehmer auch auf das Geld achten. Aber das alleine reicht nicht. Ein Unternehmen steht im sozialen Austausch mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Diese Aspekte deckt die reine Betriebswirtschaftslehre nicht ausreichend ab.
[…]
Es gibt eine gerechtfertigte Gewinnerwartung, die ein Unternehmen erfüllen kann, ohne andere zu schädigen. Das ist mein Weg. Und es gibt ein Renditestreben, das nur darauf baut, jemanden über’s Ohr zu hauen.

Ich habe grossen Respekt von solchen Personen, die ein Unternehmen langfristig und nachhaltig zu führen versuchen.

*Thumbs up*

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Die Schokolade von denen ist auch noch gut, Erdbeer-Joghurt und Pfefferminz sind meine Lieblinge.

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EVE Online, das Leben in einem Raumschiff

Sunday, 23. November 2008 at 1:45 Uhr

Seit einiger Zeit spiele ich – wenn auch in unregelmässigen Abständen – EVE Online. Was mal als: “Ich schau nur mal kurz rein” angefangen hat, ist zu einer grossen Leidenschaft geworden. Was mir an diesem MMOG so gefällt ist die Grösse des Universums, welches etwa 5’000 Sonnensysteme umfasst und ein Wirtschaftssystem bietet, welches mit unzähligen Güter fast keine Wünsche mehr übrig lässt.

Der Spieler hat die Möglichkeit verschiedene Karrieren zu wählen die er einschlagen möchte. Dabei kann er aber jederzeit zwischen den Karrieren hin und her wechseln, mal eine Kurier Mission absolvieren, Handel und Forschung betreiben, Güter produzieren, sich als Söldner anheuern lassen oder was ich bevorzuge: Bergbau betreiben.

So wie es momentan aussieht, werde ich vermutlich meine ganze Energie auf die Karriere Bergbau, Handel und Produktion legen. Der Abbau von Erzen aus Asteroiden mag vielleicht auf Dauer langweilig erscheinen, auf mich wirkt es aber sehr beruhigend, andere Menschen legen sich zu diesem Zweck vielleicht ein Aquarium zu. 🙂 Zudem ist es in gewissen Regionen als “Miner” extrem gefährlich, ohne Bewaffnung oder Geleitschutz Erz schürfen zu wollen, denn Piraten oder andere Spieler die böses im Schilde führen lauern überall. Der Adrenalinspiegel steigt einem in solchen Regionen schon mal bis zum Anschlag, wenn das neu erworbene Schiff und sein eigenes Leben auf Messers Schneide stehen.

Diese Woche habe ich mir endlich eine Covetor, ein riesiges Bergbauschiff für 20 Millionen ISK (Währung im EVE Universum) zugelegt. Zugegeben, es war nicht ganz günstig, aber es macht schon enormen Spass innerhalb kürzester Zeit den Laderaum voll mit Asteroiden-Erz zu haben, wenn der Abbau mit den drei neu erworbenen Strip Miner Laser vonstatten geht. Das Erz kann direkt auf dem Markt verkauft werden oder es wird zuerst raffineriert und danach für gutes ISK an den Mann gebracht. ISK wird auch dringend gebraucht, denn alle Skills kosten Geld und das Erlernen einer Fähigkeit dauert teils Tage bis Wochen. Zudem kann immer nur ein Skill auf einmal erlernt werden, gute Planung ist daher von Vorteil. Zwischen den Skills kann aber hin und her gewechselt werden und ein angefangener Skill wird pausiert, wenn man einen anderen neu erlernen oder weiterlernen möchte. Viele Dinge lassen sich erst realisieren oder benutzen nachdem bestimmte Skills erlernt wurden, Geduld ist daher unabdingbar. Das erlernen der Skills läuft zum Glück auch weiter wenn man aus dem Spiel ausgeloggt ist.

Das Wirtschaftssystem ist sehr umfangreich ausgestattet, die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage, der An -und Verkauf zwischen den verschiedenen Sonnensystemen kann lukrativ sein. Weiter besteht die Möglichkeit Slots in Fabriken zu mieten um Güter in Massen zu produzieren oder über Blaupausen ganze Schiffe für den Eigengebrauch oder für den Markt zu produzieren. Es lässt sich praktisch alles selbst produzieren, vorausgesetzt man besitzt die Materialien und das nötige ISK dazu. Ich kenne Spieler die haben ihr ganzes Business auf die Produktion von Güter spezialisiert.

Die Grafik ist gut und läuft auch auf etwas älteren Rechner noch angenehm flüssig. Zudem gibt es für schnellere Rechner ein extra Grafik Paket in dem Objekte wie Schiffe und Raumstationen noch detaillierter dargestellt werden.

Die Hintergrund Musik trägt ungemein zur Stimmung bei, sehr Sphärisch und häufig im Chill-Out, Ambient Bereich angesiedelt, zwischendurch aber auch mal Drum ‘n’ Bass oder etwas rockiger mit E-Gitarre. Die einzelnen Tracks lassen sich zudem auch von der EVE Online Homepage kostenlos downloaden.

Das Spiel kennt keine definierten Ziele welche erreicht werden müssten, der Spieler definiert seine Ziele selbst. Es können zudem alle Skills im Spiel erlernt werden, dies dauert zwar Jahre und dazu muss man sich nicht mal regelmässig eingeloggen. Gelegenheitsspieler – wie ich auch einer bin – kommen trotzdem weiter, da man auch mal eine Woche nichts machen “muss”, wenn gerade ein Skill gelernt wird. Die Hürde die IMHO gemeistert werden muss ist der Einstieg. Da EVE Online so umfangreich ist, kommt man um das Studium des Manuals nicht herum. Das Tutorial sollte man unbedingt absolvieren und gleich auch alle “Beginner Missions”, es bleibt danach noch genug Komplexität übrig bevor man den vollen Umfang des Spieles nur erahnt.

EVE Online kommt nur mit einem einzigen Server-Cluster aus, “Parallel-Universen”, einzelne, in sich abgeschlossene Welten – wie bei vielen anderen MMOG’s häufig zu sehen – gibt es nicht. CCP, die Entwickler von EVE Online mit Sitz in Reykjavik, Island, ermöglichen mit diesem System, dass durchschnittlich um die 30’000 Spieler auf dem Cluster gleichzeitig anzutreffen sind.

Mein Charakter nennt sich übrigens “Laaylaa” und Sie gehört der Rasse der Gallente an.
Vielleicht sieht man sich bald im EVE Online Universum…

Bilder meiner Corvetor
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Settop-Boxen-Zwang hält an

Wednesday, 19. November 2008 at 18:53 Uhr

Quelle: PCtipp.ch

Die Nationalratskommission hat sich im Zwist um die berühmt-berüchtigten Settop-Boxen für digitales Fernsehen entschieden. Die Bürger sollen Wahlfreiheit haben – aber erst im Jahr 2011. Und bis dahin?

…werde ich jedem Cablecom Verkäufer sagen, dass ich erst ab 2011 Interesse an Digital TV habe. Ganz einfach…

Eine Settop-Box, welche 15 Watt Strom im Stand-By Betrieb benötigt, kann ich definitiv nicht akzeptieren.

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Link des Tages – Area709

Wednesday, 19. November 2008 at 13:12 Uhr

Area709

Meine persönlichen Favoriten:
Darvin Knor -> Mix: Kultura 2007
Ben Rama -> Track: Metamorphosis (People are Poems mix)

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Herbstimpressionen

Sunday, 16. November 2008 at 20:37 Uhr

Aufgenommen am Greifensee bei Uster.
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LPIC-2 Lehrgang bei der Digicomp

Saturday, 15. November 2008 at 19:36 Uhr

Heute hat der LPIC-2 Lehrgang bei der Digicomp angefangen. Der Kurs dauert bis zum 18. April 2009 und findet jeden 2. Samstag statt. Wir sind eine kleine Klasse mit vier Teilnehmer und jedem von uns wurden zwei, fette Bundesordner an Unterlagen ausgehändigt.

Der Lehrer ist gut und wir arbeiten mit Fedora 9 und VMware. Auf dem VMware läuft CentOS 5.2 und darauf werden wir unsere “Experimente” durchführen.

So, jetzt noch ein paar Seiten lesen, danach fängt für mich auch das Wochenende an…

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Vor Alaska liegt der Methanhydrat-Schatz der USA

Thursday, 13. November 2008 at 19:23 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Schon steht der nächste Klimakiller in den Startlöchern: Methanhydrat – auf dem Meeresboden in Eis eingeschlossenes brennbares Methangas. Wird es freigesetzt, richtet das Methan – mehr als 20 mal so klimaschädlich wie CO2 – sein Unheil direkt in der Atmosphäre an. Wird es verbrannt, entsteht CO2.
[…]
Als möglicher Nachfolger des Öls ist Methanhydrat schon jetzt eine begehrte Ressource. Die Weltvorräte des gefrorenen Gases sind enorm: In Form von Methanhydrat, so die Schätzung der Geologen, ist vermutlich deutlich mehr Kohlenwasserstoff gebunden als in allen noch vorhandenen Vorkommen von Kohle, Gas und Erdöl zusammen. Das weckt Begehrlichkeiten: China, Indien, Japan – sie alle untersuchen bereits, wo man das “Öl 2.0” abbauen könnte, um den steten Energiehunger zu befriedigen.

Statt “Öl 2.0” sollten wir endlich mal ernsthaft “Green Energy 1.0” in Betracht ziehen, denn wir rasen blind auf eine Katastrophe zu…

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Flexibles AHV-Alter macht uns unflexibel

Monday, 10. November 2008 at 20:13 Uhr

Quelle: Tagesanzeiger.ch

Am letzten Freitag sah ich die Sendung Arena zum Thema: “Initiative für ein flexibles AHV-Alter“.

Ich kann nicht verstehen warum man ein System wie die AHV – welches vermutlich in den nächsten Jahrzehnten unter dem demographischen Wandel zusammenbrechen wird – mit Finanzkrisen-Polemik schon jetzt aufs Spiel setzen will. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter eintreten werden, stehen auf der anderen Seite zuwenig Beitragszahler, um das System “AHV” in dieser Form weiter aufrecht erhalten zu können. Natürlich wird man die Tabaksteuer, Alkoholsteuer, Treibstoffsteuer und hier und da ein paar Mehrwertsteuer-Prozente erhöhen, um diesem Phänomen entgegenwirken zu können. Aber Fakt bleibt: Immer mehr Menschen werden älter und immer wenige arbeiten bis zum Rentenalter. In dieser Situation das Rentenalter herabzusetzen, dürfte wohl nicht die schlaueste Lösung sein.

Schon heute wird zwischen den einzelnen “Töpfen” der IV und AHV die Gelder hin und her geschoben. Dies ist natürlich völliger Unsinn und bringt im Endeffekt auch nichts. Eine ehrliche Debatte zum Thema: Rente und Altersdemographie fände ich Wünschenswert. Knallharte Fakten was uns Gesundheit, Lebensstandard und Wachstum in Zukunft kosten wird sind zwingend Notwendig.

Der Bürger in diesem Land verkraftet die Wahrheit, aber solche “Ablenkungsmanöver” machen die ganze Sache noch viel schlimmer als sie eigentlich schon ist.

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