Wort des Tages – Pleonasmus

Tuesday, 28. October 2008 at 16:41 Uhr

Pleonasmus
kaltes Eis, tote Leiche oder aber mein Liebling: Einzelindividuum

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US-Angriff in Syrien – Damaskus protestiert

Monday, 27. October 2008 at 16:18 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Wie Syriens staatliches Fernsehen und Sana berichteten, verletzten vier US-Hubschrauber am Sonntag gegen 16.45 Uhr Ortszeit den syrischen Luftraum. Die Soldaten griffen demnach ein im Bau befindliches ziviles Gebäude im Dorf Sukkariyeh nahe der Ortschaft Abu Kamal an, schossen auf die Bauarbeiter und töteten acht Menschen. Anschliessend hätten die Hubschrauber Syrien in Richtung Irak verlassen.
[…]
Ein US-Offizier sagte der Nachrichtenagentur AP, der Angriff eines Sonderkommandos habe einem Netzwerk gegolten, über das Kämpfer aus Nordafrika und dem Nahen Osten nach Syrien und von dort aus in den Irak geschleust würden. «Wir nehmen die Sache in unsere eigenen Hände», so der Offizier. Erst am Donnerstag hatte der Kommandeur der US-Truppen im Westirak, Generalmajor John Kelly, angekündigt, dass die Massnahmen zur Sicherung der syrischen Grenze verstärkt werden sollten. Von dort gelangten immer noch zahlreiche Aufständische in den Irak, sagte Kelly.

Grenzverletzung werden heute billigend in Kauf genommen, irgend ein Begründung lässt sich immer dafür finden. Notfalls hat man ja noch die Terroristen Karte, die zieht immer.

Man stelle sich jetzt mal folgendes fiktives Szenario vor:

Wie der amerikanische Fernseh-Sender CNN und AP berichteten, verletzten vier Hubschrauber der Kubanischen Armee am Sonntag gegen 16.45 Uhr Ortszeit den amerikanischen Luftraum. Die Soldaten griffen demnach ein im Bau befindliches ziviles Gebäude in Dredgers Key nahe der Ortschaft Key West an, schossen auf die Bauarbeiter und töteten acht Menschen. Anschliessend hätten die Hubschrauber Amerika in Richtung Kuba verlassen.
[…]
Ein Kubanischer-Offizier sagte der Nachrichtenagentur ITAR, der Angriff eines Sonderkommandos habe einem Netzwerk gegolten, über das Kämpfer aus Asien und Europa nach Amerika und von dort aus nach Kuba geschleust würden. «Wir nehmen die Sache in unsere eigenen Hände», so der Offizier. Erst am Donnerstag hatte der Kommandeur der Kuba-Truppen im Weskuba, Generalmajor F. Libre, angekündigt, dass die Massnahmen zur Sicherung der kubanischen Grenze verstärkt werden sollten. Von dort gelangten immer noch zahlreiche Aufständische nach Kuba, sagte Libre.

Irgendwie genau so einleuchtend und legitim für mich…

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Uhren werden umgestellt, schon wieder

Sunday, 26. October 2008 at 21:43 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Nach Erkenntnissen des Bundesumweltamtes wird tatsächlich während der Sommerzeit abends elektrisches Licht gespart, allerdings werde dafür morgens mehr geheizt – vor allem in den kalten Monaten März, April und Oktober. Insgesamt steige der Energieverbrauch dadurch sogar an.

Ganz zu schweigen von der Umstellung für jeden Einzelnen und den daraus resultierenden Galopp der Bio-Chemie.
Wer macht den Anfang und beendet endlich diesen Blödsinn zweimal im Jahr?

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Nationalbibliothek will das deutsche Internet kopieren

Friday, 24. October 2008 at 13:29 Uhr

Quelle: Spiegel.de

Das Kopieren und Abspeichern sollen die Bundes-Bibliothekare aber nicht übernehmen. Das sollen die Seitenbetreiber machen.
[…]
Auf den Seiten der Deutschen Nationalbibliothek ist auch nachzulesen, was da von nun an alles gesammelt werden soll: “Alle Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in öffentlichen Netzen zugänglich gemacht werden.” Mit anderen Worten: Die Nationalbibliothek möchte in regelmäßigen Abständen vollständige Kopien des deutschen Internets bekommen, einschließlich multimedialer Elemente.
[…]
Geschehen soll die Ablieferung am liebsten in PDF-Form, über ein Webformular. Bei Bedarf, nämlich “wenn Ihre Netzpublikation aus mehreren Dateien besteht, z. B. einer oder mehreren HTML-Seiten mit Bildern”, darf man sie auch auch als Zip-Archiv abgeben.

They made my day!
An dieser Verordnung müssen Menschen mitgearbeitet haben, die keine Ahnung von der Internet-Materie haben, zum Glück ist heute Freitag 🙂

Nachtrag vom 25.10.2008
Ahoi Polloi

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Todesurteil gegen afghanischen Journalisten ausgesetzt

Wednesday, 22. October 2008 at 14:07 Uhr

Quelle: Spiegel.de

20 Jahre Haft statt Tod: Ein afghanisches Berufungsgericht in Kabul hat das Urteil gegen den 23-jährigen Journalisten Sajid Perwis Kambachsch geändert. Das Provinzgericht von Balch im Norden des Landes hatte ihn im Januar zum Tode verurteilt, ohne dass der Anwalt des Mannes an dem Prozess teilnehmen oder sich der Journalist selbst verteidigen konnte. Ihm wurde vorgeworfen, in einem Artikel den Islam “beleidigt” und Koranverse “falsch ausgelegt” zu haben. Das Urteil hatte international Empörung und Proteste hervorgerufen.

* Ich fühle mich über ein solches unvernünftiges Urteil enorm beleidigt und man sollte ebenfalls juristische Schritte gegen die Urheber eines solchen Urteils in Erwägung ziehen. Als Strafe könnte ich mir Steinigung durch Kirschkerne an einem Backwettbewerb vorstellen, gesponsert durch einen grossen Verlag für Backbücher. Die Strafe würde im letzten Moment zu Gunsten der Angeklagten auf 20 Tage Dialog mit Humanisten umgewandelt werden, mit anschliessendem Grundkurs in freier Meinungsäusserung, abzuhalten in Dänemark, in den Räumen der Jyllands-Posten.

* Dieser Beitrag kann ironische und zynische Elemente beinhalten und wiederspiegelt lediglich die Meinung eines Individuum wieder. Trotz sorgfältiger Überprüfung des Textes können an einigen Stellen religiöse oder Branchenspezifische Gefühle verletzt werden. Dies lag niemals in der Absicht des Verfassers und er möchte sich schon im voraus dafür entschuldigen. Leicht entzündbare Schweizer Flaggen können bei der ortsansässigen Botschaft bezogen werden.

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Wort des Tages – Toxische Finanzprodukte

Sunday, 19. October 2008 at 17:51 Uhr

Toxische Finanzprodukte
Wird es vielleicht sogar mal in den Duden schaffen, irgendwo zwischen Eisenhut, Fingerhut und der Tollkirsche.

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Josef Ackermann entschuldigt sich nicht, Peter Kurrer schon

Saturday, 18. October 2008 at 16:54 Uhr

Quelle: tagesanzeiger.ch

Ackermann plädierte dafür, dass die Banken auch künftig nach einer möglichst hohen Rendite streben. «Der Wettbewerb um höhere Renditen hat die Menschheit weiter gebracht. Diesen Wettbewerb sollten wir auf keinen Fall aufgeben.»

Renditevorgabe von 25 Prozent seien kein Ausdruck von Gier, sondern zeigten den Anspruch, möglichst erfolgreich zu sein, sagte er dem Blatt. Ohne ihre hohe Profitabilität wäre es der Deutschen Bank nicht möglich gewesen, bei der Rettung der Hypo Real Estate einen «solch entscheidenden Beitrag zu leisten und die Finanzkrise aus eigener Kraft durchzustehen», sagte Ackermann weiter.

Ohje, was sind denn das für Aussagen?
Ohne ein Streben nach einer 25% Rendite hätte man die Hypo Real Estate nicht retten müssen.
Solche Aussagen widersprechen völlig der Realität und zeigen mir nur auf, dass aus der Vergangenheit nichts gelernt wurde.

Die Bundesregierung will die Bezüge von Bankmanagern auf 500’000 Euro begrenzen. «Die Besten bekommen Sie dafür nicht», sagte Ackermann dazu.

Was meint er mit: “Die Besten”?
Vielleicht etwa die, die auch Verantwortung für ihr Tun übernehmen und mit einen guten Beispiel voran gehen?
Sollte die Höhe des Gehalts einen Garant für sorgfältiges und gewissenhaftes Arbeiten sein, warum haben wir dann eine globale Finanzkrise?

Quelle: tagesnazeiger.ch

Er selbst betrachte Boni von über zehn Millionen Franken als stossend. Kurer betonte, mit gutem Beispiel vorangegangen zu sein, nehme er doch für das letzte wie das laufende Jahr keinen Bonus. Er werde erst wieder einen Bonus erwarten, wenn es der Bank wieder nachweisbar gut gehe und sicher sei, dass dem Bund und der Schweizer Bevölkerung kein Schaden entstehe.
[…]
UBS-Konzernchef Marcel Rohner hatte in der «Arena» bekannt gegeben, dass bei der UBS vertrauliche Gespräche über Rückzahlungen von Boni im Gang seien. Die Ergebnisse würden im kommenden April im Kompensationsbericht veröffentlicht. Die Betroffenen müssten letztlich selber entscheiden

Das finde ich doch schon mal einen guten Anfang. Wenn jemand ein Jahresgehalt ab einer Million bezieht, muss man erwarten können, dass in den schlechten Jahren die Bonuszahlungen nicht höher, sondern niedriger ausfallen werden.

Dies ist kein Bestandteil einer Neid-Debatte, sondern IMHO gesunden Menschenverstand.

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Vom Regen in die Regenpfütze

Thursday, 16. October 2008 at 9:16 Uhr

Knöcheltief in ein nasses Loch hinein getappt. Der Tag fängt gut an…

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Openbook: Java ist auch eine Insel

Thursday, 16. October 2008 at 7:01 Uhr

Eines der besten Bücher über Java ist meiner Meinung nach das Buch: “Java ist auch eine Insel” aus dem Verlag Galileo. Das Buch kommt mit 1’500 Seiten extrem umfangreich daher und ist auch nicht so für das tägliche Mitnehmen geeignet, gut das es dazu auch eine kostenlose Online Version als Openbook gibt.

Was mir auf Anhieb gefallen hat, ist die Art wie der Leser an die Sprache herangeführt wird. Das typische Hochgefühl nach dem ersten “Hello World” hält an, da nicht nur stupide Beispiele abgebildet werden sondern auch der nötige Hintergrund der Sprache und seine Unterschiede zu C(++) beleuchtet werden.

Für Personen die mit Java anfangen zu programmieren wollen ist dieses Buch absolut geeignet. Auch der Fortgeschrittene Benutzer bekommt aus diesem Buch Informationen, die in anderen Bücher – vermutlich zwecks Umfang – unerwähnt bleiben. Alle meine Java Bücher wurden inzwischen durch dieses Buch ersetzt, wenn ich doch schon damals von diesem Buch gewusst hätte…

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Die Welt braucht ein Rettungspaket gegen den Hunger

Wednesday, 15. October 2008 at 14:54 Uhr

Quelle: Spiegel.de
Der ganze Subventionszahlung Wahnsinn muss endlich aufhören, denn jeder einzelne Bürger in unseren Breitengraden zahlt viel Geld, damit Menschen in Afrika Hunger leiden. Durch unsere Import / Export Politik verhindern wir in diesen Ländern eine lokale Wirtschaft, da die exportierten Produkte aus den Industriestaaten beim Endverbraucher in Afrika meist günstiger zu haben sind als die lokal produzierten Güter. Menschen welche aus Afrika kommen sind grösstenteils Wirschaftsflüchtlinge, da es bei ihnen Zuhause eine hohe Arbeitslosigkeit gibt und ihre Perspektiven für die Zukunft eher Düster aussehen. Wenn die EU vor der Küste Senegal die Gewässer leer fischt und die dort ansässigen Fischer kein Auskommen mehr haben, so dürfen wir uns nicht wundern, wenn diese Menschen den Marsch Richtung Norden antreten.

Globalisierung ist eigentlich eine gute Sache, die Spielregeln müssen aber von allen eingehalten werden.

Die wenigsten Menschen verlassen eine ihnen vertraute und lieb gewonnene Umgebung von sich aus.
Wir Schweizer wandern ja auch nicht in Scharen nach Norwegen aus, nur weil dort der Lebensstandard noch etwas höher ist.

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